skip to Main Content
Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
  • From Manni Schneiderbauer on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn -„Umgehungsbahn“ von Innsbruck

    Danke für das fantastische Foto von einem Zug auf der Umgehungsbahn. Eine absolute Rarität. Gibt es noch mehr davon?
    Go to comment
    2025/11/16 at 12:49 am
  • From Karl Hirsch on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn -„Umgehungsbahn“ von Innsbruck

    Ma sollt halt nix wegschmeissen. Schon gar keine Bahnen. Als Rauchbrückenbaustellenumgehungsbahn tät mer sie. kaum abgebaut, schon wieder brauchen. als Ersatz für die Linie 4 sowieso. Und als Baggerseeexpress wenn man Fahrräder mitnehmen darf. Oder zweigleisig unter die Erde als U-Bahnprototyp.
    (Realität: Die wahrscheinlich husch-pfusch hingehudelte Bahnstrecke wäre als Dauerlösung nur ein ständiges Sorgenkind. So ähnlich wie das deutsche Eck.)

    Go to comment
    2025/11/15 at 9:49 pm
    • From Manni Schneiderbauer on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn -„Umgehungsbahn“ von Innsbruck

      Tatsächlich werden Fernzüge während der heißen Phase der Rauchmühlenbrückenbauarbeiten über die Südumfahrung geleitet. Dafür gibt es einen Richtungswechsel am Südportal des Umfahrungstunnels. Eine sehr seltene Gelegenheit, mal im Railjet durch diesen Tunnel zu fahren!

      Go to comment
      2025/11/16 at 12:46 am
  • From Martin Schönherr on Gandalf von Bismarck

    Dazu passt https://www.bismarcktuerme.net/. Bei einem Hamburgaufenthalt fiel mir das dortige Denkmal auf, und habe dann nachgelesen; dass diese in dieser Menge existieren, war mir zuvor nicht bewusst.

    Go to comment
    2025/11/15 at 9:11 pm
  • From Martin Schönherr on Hinaus ins Land (140)

    Leider sieht man den Kirchturmspitz links hinten nicht. Das Bauwerk im Vordergrund wirkt eher slawisch. Das Gebädue neben die Kirchjturm könnte auch im Trentino stehen. Kompromiss: Isonzo- bzw. Soca Gebiet?
    Was allerdings gegen Isonzogegend spricht, sind die Steine im Vordergrund, die eher kristallinen Ursprungs sind. Also bleibt das Rätsel offen.

    Go to comment
    2025/11/15 at 8:57 pm
  • From Karl Hirsch on Ein Raub der Flammen

    Ich hab mich einwenig damit unterhalten, die Maße dieses Gebäudes zusammenzusuchen und auf alten Plänen diesen Vorläufer der nachfolgenden Fleischbank zu finden.

    Ich darf annehmen, die später freihändig hinzugefügten Maße am Plan rechts unten mit der Summe 10 2 4 beziehen sich auf das alte österreichische Klafter, Fuß und Zoll. Das wären dann so etwa 18,80 m Breite. Nur wenig vom Quadrat entfernt schätze ich die Länge auf 20 m.
    Man kann die 14 m breite Ursulinenkirche als Vergleich heranziehen.

    Diese doch ordentliche Fläche ist auf den alten Detailkarten nicht immer so „jenau“ eingezeichnet. 1763 verzeichnet sie Rangger als „Fleischhütten“, bei Viehbeck 1804 fehlt sie wieder, auf der Innstromkarte von 1820 gibt es innabwärts ein Nachbarhaus, ebenso in die andere Richtung. sind es die beim Brand mit gefährdeten Nachbarn?
    Bei Gross 1835 steht überhaupt ein Gebäude von der Form und Position des späteren Neubaus, was auch bei Karten von 1843 aufwärts zu sehen ist, andererseits bei den Karten von 1840 fehlt die damals noch nicht abgebrannte Fleischbank, an ihrer Stelle ein diffuses Hüttelwerk.
    Das Feuer muß wirklich spektakulär gewesen sein, einschließlich des Einsatzes der bei Nacht auf den Dächern herumstehenden Leute mit ihrer Funkenabwehr.
    Zufällige Nebenstatistik liefert die für mich erstaunliche Auflistung der Fleischvorräte.

    Go to comment
    2025/11/15 at 8:53 pm
  • From Thomas Fink on Wir hatten einen Dienstgang XX

    Fast schon ein Kunstfoto, der Haxn mit dem durchgschwitztn Patschen und die schöne Natüüür rundummadum…a Mischung aus Cezanne und Warhol ?

    Go to comment
    2025/11/14 at 9:36 pm
  • From Karl Hirsch on Die alte neue Talstation

    Das Standl ist mir – obwohl sicherer Kunde – auch nimmer in Erinnerung. Kann sein, dass es zur Trafik erweitert ins Innere der Station gezogen ist. Im Innern hab ich noch den Schalter in Erinnerung und die kleine Tür zur Bahn, abgeriegelt von einem genauen Kontrollor. Am Boden der damals moderne glatte Kunssteinboden, der mich als Kind sehr erstaunt hat. Es scheint ihn immer noch zu geben https://www.meinbezirk.at/innsbruck/c-lokales/wie-die-alte-hungerburg-talstation-zum-kulturzentrum-wurde_a4673273#gallery=default&pid=26020562

    Was mir noch in Erinnerung geblieben ist, war der Blumenladen um die Ecke, der sich erstaunlich lange gehalten hat. Im Schaufenster weckten Deko-Kakteen im Zwergformat mein haben-will Modul. Besonders faszinierend waren die Mikrosteinchen aus Ziegelton, die die Erde ersetzten.

    Nocheinmal zurück zum Hauptgeschäft: Ich erinnere mich vielfach an einmal gehörte Töne und Geräusche, so auch an das Rumpel-Pumpel der Bahngarnitur beim hektischen Betreten der Kabinen. Dann Klingelschrillen, Einrasten der Türen und los gings. Dann Stille, hie und da ein leichtes Bumm, woher auch immer. Ewiges Rätsel, wie die weichenlose Weiche ohne bewegliches Teil funkionieren kann. Gegenzug mit (Pradler an Bord?) „Schaug jetz kchimzsi!“ avisiert.

    Die beiden Dekokakteen (haben will! H-A-B-E-N W-I-L-L-L-L-!!! Ich halt solang die Luft an…) überlebten lange Jahre, auch einen Umzug, und gingen dann völlig desillusioniert an Nichtbeachtung ein.

    Eine Abbildung im Internet läßt auch auf den Betrieb eines Buffet schließen. Vergessen. vergessen, vergessen. Oder nie beachtet, nie Bedarf.

    Go to comment
    2025/11/14 at 8:00 pm
  • From Hans Pechlaner on Die alte neue Talstation

    Draußen sieht man einen ein Kiosk, doch ich erinnere mich nur an den, der früher drinnen war – eigentlich eine kleine Trafik, gleich links, sobald man hineinkam. Frau Prugger führte sie in den 60ern; sie verkaufte dort auch Landjäger, Süßigkeiten und allerlei Kleinigkeiten. Einige Stammgäste trafen sich regelmäßig bei ihr, um nach der Arbeit ein Bier oder ein „Weinl“ zu trinken. Ich glaube, die Trafik gehörte in irgendeiner Weise zum Gasthaus Prugger in der Höttinger Au.

    Go to comment
    2025/11/14 at 3:03 pm
  • From Ingrid Stolz on Wir hatten einen Dienstgang XX

    Kein Wunder, dass dieser Ausblick Sie zum reimen inspiriert hat, Herr Egger. Danke für die schöne Aufnahme! Ihr Dienstgang führte Sie auf den Bergisel, nehme ich an. Und ich nehme weiter an, das derzeit noch geheime Projekt betrifft eine geplante Ausstellung im Urichhaus oder am Schanzenturm oder … oder … Einfach so drauflos geplappert. Sie dürfen aber – um die Spannung aufrecht zu erhalten – ruhig behaupten, dass ich total daneben liege 😉

    Go to comment
    2025/11/14 at 2:00 pm
    • From Karl Hirsch on Wir hatten einen Dienstgang XX

      Immer diese Peilungen, Aber ein bestimmter Zacken der Berge der Nordkette oberhalb der Seegrube und die Turmspitze der Stiftskirche zeigen gnadenlos auf das Kaiserjägermuseum. Der seltsame Schwung der Schuhablage ist halt ein Foto mit einem Billigsmartph,,,,ich wollte sagen,mit den kreativen Einstellmöglichekeiten der Oc-vx-3000 Kamera mit Swish-Trulliö-Switsch XC-99.

      Und gell, nicht noch einmal Schuhe mit weiße Streifen auf anthrazitgrauem Untergrund tragen…https://cdn.aboutstatic.com/file/images/e41d36b12a00a084bca064e8691f4341.jpg?brightness=0.96&quality=75&trim=1&height=1280&width=960 (ich krieg Prozente)

      Go to comment
      2025/11/14 at 6:20 pm
  • From Karl Hirsch on Wer erkennt's?

    jetzt gehe ich wahrscheinlich im Gejohle der hohnlachenden Götter des Olymp unter, aber mein erster Gedanke war und ist Adambräu, frühe Version, Blickrichtung Süden, Hintergrund schlampig gemalt. Aber was hat das mit Rhomberg zu tun? Nix, gell.
    Und das Foto, nicht das Bild, ist garantiert nicht seitenverkehrt?

    Go to comment
    2025/11/14 at 1:49 pm
  • From Markus S. on Tyrolean Airways – 1: Warum fiel die Wahl bei Tyrolean Airways damals auf die Dash 7?

    Muss man sich anmelden oder einfach nur vorbeikommen?

    Go to comment
    2025/11/14 at 1:07 pm
  • From Schneider Erwin on Madonnen-Rätsel XXIX - Auflösung

    Als ehemaliger Wiesengassler konnte man sich die Einweihung der neuen Kapelle nicht entgehen lassen. Gab es doch anschließend beim beim Kapeller in Amras einen Umtrunk.
    Die neue Kapelle befindet sich Ecke Johann Strauß Gasse Wiesengasse

    Go to comment
    2025/11/14 at 11:00 am
  • From Wolfgang Geisler on Innsbruck bei Nacht (XIX)

    also ich bin jetzt 65 und ich habe niemals ein derartiges Abendrot gesehen! Eigentlich müssten doch die Wolken rot sein und das Firmament dahinter abendblau bis schwarz! Ausserdem schein es mir unwahrscheinlich, dass die Häuserzeile so extrem hell ist, wird ja nicht direkt bis zu den Giebeln angestrahlt!!
    Ich tippe auf Fake!

    Go to comment
    2025/11/14 at 5:21 am
  • From Thomas Fink on Innsbruck bei Nacht (XIX)

    Oder das Photo ein Fehk ? Man weiß nie, was die Geschichte uns vorspiegelt. Aber s Photo is schian.!

    Go to comment
    2025/11/13 at 10:16 pm
  • From Karl Hirsch on Innsbruck bei Nacht (XIX)

    Eher ein Westlicht.

    Ich tippe sehr grob geschätzt auf einen Märzabend, vielleicht Anfang bis Mitte März, Der Himmel ist im Bereich Sellrainer Berge und Rosskogl am hellsten, dort geht im März eben die Sonne unter.
    Warum März und nicht Oktober/November? Die Bäume sind komplett kahl, im Herbst halten sich die BBlätter noch lange. Und der Inn zeigt auch den Pegelstand, wie er für den Winter/Spätwinter typisch ist.

    Am 8, März um 7 Uhr abends sieht die Dämmerung etwa so aus: https://postimg.cc/4nbF9FGs

    Es ist anzunehmen, dass da nicht wie früher mit Fensterbeleuchtungsfarbe herumgepatzt wurde. Erstaunlich, wie wenige bewohnte Zimmer es in der Altbauzeile von Mariahilf zu geben scheint. Vorhänge zu oder alle in einem der damals noch zahlreicheren Lokale? Oder Fehlschluß.

    Go to comment
    2025/11/13 at 9:41 pm
  • From Thomas Fink on Innsbruck bei Nacht (XIX)

    Unglaublich ! Nordlichter über Innschpruchk scho 1986 !!!

    Go to comment
    2025/11/13 at 8:10 pm
  • From Thomas Fink on Schöne Erinnerung?

    Hallo! Das ist doch der Dr. Kiefer (wie damals üblich mit seiner Frau Herlinden als Assistentin), damals schon im Schymnasion ein Protagonist, weil er in Mathes im Wurzelziehen so gut war. Zu Weihnachten verteilte er in seiner Praxis immer Zahn-Lose, wo man Trappeln oder ganze Prothesen gewinnen konnte. Der trug nur karieste Hemden aus Zahnseide. Vor den Füllungen gabs immer einen kleinen Spritzer Marillenschnapserl ins Zahnderl. Ja ja, DAS waren Zeiten…

    Go to comment
    2025/11/13 at 7:18 pm
  • From Joachim Bürgschwentner on Getrübter Blick

    Lieber Herr Schönegger! Ich freue mich, dass mein getrübter Blick so klare und spannende Erinnerungen hervorgebracht hat. Herzlichen Dank fürs Teilen!

    Go to comment
    2025/11/13 at 8:44 am
  • From Karl Hirsch on Was will uns der Fotograf sagen? - V

    Vielleicht das mittlere Bild einer Serie Abriss der alten Villa im Zwickel Klara Pölt Weg – Dreiheiligenstraße, Aushub der Baugrube – Bau der Ambulatorien der Gebietskrankenkasse. Der Fotograf stand am Klara Pölt Weg, dem Verlauf des Sillkanals. Der hatte einst die Trennung eines heute kontinuierlichen Straßenverlaufs in Universitätsstraße und Dreiheiligenstraße verursacht. So gefühlsmäßig geht Dreiheiligen heute erst hinter dem Viadukt los.

    Hat das Stadtarchiv noch ein Foto der alten Villa? War recht schön mit ihren Göttergestalten.

    Go to comment
    2025/11/13 at 8:24 am
    • From Manfred Roilo on Was will uns der Fotograf sagen? - V

      Diese alte Villa (Rhombergvilla) und das alte Bürgerbräuareal mit dem Schornstein kann man am Titelfoto des Beitrages https://innsbruck-erinnert.at/ein-spannender-blick-gegen-sueden/ sehen

      Go to comment
      2025/11/13 at 9:15 am
    • From Manfred Roilo on Was will uns der Fotograf sagen? - V

      Auf den Turm der Pradler Pfarrkirche haben’s noch vergessen extra hinzuweisen, Herr Hirsch – hinter der Sill gibt es ja auch noch etwas!

      Davor noch die erste Ausbaustufe der Ferrarischule.

      Go to comment
      2025/11/13 at 8:48 am
  • From Henriette Stepanek on Madonnen-Rätsel XXIX - Auflösung

    Nein, die Stepanek hat sich nur (wieder einmal!) verschrieben. Denn das ist ja keine „Königs…“, sondern die Habsburgische Kaiserkrone, angeblich geht sie auf einen Entwurf Dürers zurück und wurde von diesem Kaiser Rudolf in Prag erstmals… aber ähnlich sei schon die Krone am Grabmal von Maximilians Vater Friedrich III im Stefansdom.
    Aber es gibt sicher gut bewanderte Fachleute für “ K R O N -ologie“. Oder so.

    Go to comment
    2025/11/12 at 7:52 pm
  • From Josef Schönegger on Getrübter Blick

    bei dem HIK-Link ist mir ein Fehler unterlaufen: er lautet korrekt https://hik.tirol.gv.at/?map=231

    Go to comment
    2025/11/12 at 7:24 pm
  • From Barbara Pöll on Getrübter Blick

    Auf diesem Plan von 1660 ist Freundsheim/Siegmundsfreud zu sehen (am unteren Rand, rechts der Mitte). Der Turm zeigt die regelmäßigen Steinlagen des 13. Jahrhunderts. https://hik.tirol.gv.at/?basemap=bm0&scale=18055.954822&centerx=1221188.3609775747&centery=5992039.109021856&centerspatial=102100&category=SonstigeKarten_Plaene_nicht_georef&map=341

    Go to comment
    2025/11/12 at 3:12 pm
    • From Josef Schönegger on Getrübter Blick

      Liebe Frau Pöll, Sie haben recht. Im Stiftsmuseum Stams, wo die Originalkarte ausgestellt wird, wurde noch lange Zeit die Burg Klamm genannt. Ich glaube, ich habe den Kustos überzeugen können, dass es Freundsheim ist. Einen Beweis dafür findet man in der Darstellung von „Freimdtsheimb“ in den Tirolischen Landtafeln von Mathias Burglechner von 1611, wo beide Burganlagen eingezeichnet sind: https://hik.tirol.gv.at/?map=341

      Go to comment
      2025/11/12 at 6:17 pm
  • From Richard Dietmar Mair on Getrübter Blick

    Ich habe den Teich auf Google Maps gefunden.

    Go to comment
    2025/11/12 at 8:13 am
  • From Richard Dietmar Mair on Getrübter Blick

    Danke Herrn Schönegger für die, auch für Außenstehende, sehr bewegende Geschichte.

    Go to comment
    2025/11/12 at 8:10 am
  • From josef Schönegger on Getrübter Blick

    Walter hat bereits die Spur gelegt.
    Es handelt sich um das ehemalige Jagdhaus in Freundsheim, im Westen von Barwies. Der Ansitz bestand bereits seit dem 14. Jahrhundert und wurde 1475 von Erzherzog Sigmund „der Münzreiche“ erworben und in Sigmundsfreud umbenannt.
    Hier der Planausschnitt im Franziszeischem Kataster:
    https://maps.arcanum.com/de/map/cadastral/?layers=3%2C4&bbox=1219064.4338347327%2C5992053.745080502%2C1220200.8374661913%2C5992468.774257519
    und 1999:
    https://tyrolean-map.legner.me/#19/47.30663/10.95697/Image_1999_2004
    Wie ersichtlich, war bereits damals neben der Jagd die Fischerei der Hauptzweck dieses Ansitzes. Nach dem Verfall des auf der Insel befindlichen Turmes wurde ein einfaches Jagdhaus errichtet.
    Ich muss gestehen, dass dieses Foto für mich sehr ambivalente Gefühle hervorruft: In den 1950er Jahren pachteten meine Schwiegereltern Karl und Midl Neuner dieses Anwesen, um dort eine Fischzucht zu führen. Das dabei geführte Fischlokal an einem einzigen Tisch galt bald als Geheimtip weit über Tirol hinaus. Meine, inzwischen verstorbene Frau hat hier die schönsten Jahre ihrer Jugend verbracht. Und auch noch meine beiden Kinder konnten in ihren ersten Jahren diese Idylle auf der Insel voll auskosten.
    Eine kleine Anekdote aus den Erinnerungen meiner Frau:
    „Wir hatten auf unserer Insel ein Floß, fest vertäut. Georg war oft bei den Großeltern dort. Strengstes Verbot zum Wasser zu gehen! Mit dem Nachbarbuben Clemens, noch kleiner, so 2, Georg war so 4 machten sie tatsächlich das Floß los und wollten auf der weitesten Strecke des Inselteichs nach ‚Merika’ kommen. Immerhin war es November. Meine Mutter sah aus dem Küchenfenster aus dem Augenwinkel eine kleine Bewegung, die ihr verdächtig vorkam. Sie stürzte zum Teich hinunter – die beiden trieben völlig friedlich in der Mitte des Teichs. Mutter stürzte sich ins eiskalte Wasser und holte das Floß zurück ‚Aber Oma, wir wollten doch Merika fahren!’ tadelte er.“
    Zum Foto: das Gewässer im Vordergrund ist hier der zugeschneite Inselteich. Das Foto selbst dürfte in den 1940er Jahren entstanden sein.
    Heute steht an Stelle des ehemaligen Hauses ein Neubau mit einem hässlichen burgähnlichen Eingangsbereich.

    Go to comment
    2025/11/11 at 9:21 pm
    • From Ingrid Stolz on Getrübter Blick

      Danke für Ihren Link-Service, Herr Schönegger! Weil noch nie davon gehört, habe ich versucht etwas über den Kanell See zu erfahren. Nicht wirklich erfolgreich. Wissen Sie vielleicht, woher er diese Bezeichnung hatte? Schlichtweg ein Flur- bzw. Besitzername? Vorstellen kann ich mir die Herleitung von Kanal im Sinne von Ab- oder Zufluss. Einen Zusammenhang mit Zimt wird es im Fischereiwesen wohl nicht gegeben haben 😉
      Auf dem 1999-er Plan und der aktuellen Google Map kann man die franziszeische L-Form dieses Kanell-Sees noch erahnen.

      Bei meiner Suche, die mich auch auf die Webseite der Gemeinde Barwies führte, bin ich auf einen Beitrag gestoßen, der Sie vielleicht interessieren könnte, wenn Sie ihn nicht ohnehin schon längst kennen. Anlässlich der 950-Jahr-Feier der Gemeinde Mieming wurde ein audiovisuelles Zeitzeugen*innenarchiv mit dem Titel „Nachtn wor vieles onders“ online gestellt: https://www.zeitzeugen-mieming.at/filme#sortiert

      Go to comment
      2025/11/12 at 1:15 pm
  • From Henriette Stepanek on Map Stories: #Lueger City

    Aber wenigstens hat die Inquisition ihren Hauptsitz in der „Schmerlinger Alm“ – diesbezüglich bleibt wenigstens alles beim Alten.

    Go to comment
    2025/11/11 at 5:24 pm
  • From Walter on Getrübter Blick

    eher in Obermieming?

    Go to comment
    2025/11/11 at 12:53 pm
  • From Henriette Stepanek on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Fritzens-Wattens

    Für das 2.Foto (aufgenommen vom Kreuzbichl im Westen von Wattens aus, vermutlich im Frühsommer) bräuchten wir dringend einen Riß-Mindel-Günz-Würm-Eiszeitspezialisten, der uns die einzelnen Terrassen an der Nordseite drüben erklärt, „Fritzens liegt auf einer Mörääääääääne“ – aber aus welcher Eiszeit? Fangen wir beim Foto einfach von links an – drüben auf der Fritzener Innseite und jenseits des Bahnkörpers ist links eine kleine weiße Pyramide zu sehen – Ton! aus der (hier nicht sichtbaren) Lehmgrube im Wald am Abhang der Gnadenwalder Terrasse.
    (1946 war ein noch höherer Lehmkegel direkt am östlichen Beginn des Tonwerksgeländes – sogar mit einer Seilbahn, deren kübelartige Wägelchen sich von selbst öffneten, wenn ihre Unterseite eine an einem Holzmasten befestigte querstehende Stange streiften… -aber 47 wurde der Kegel schon niedriger und war dann verschwunden)
    Am Waldrand hinten die kleine spitzgiebelige Direktorsvilla. Da wohnte meine Mitschülerin Christl.
    Die Hallen des Tonwerks mit den hohen Fabrikskaminen.
    In der größten befand sich der Ringofen. Hier wurden die rohen schmutziggrauen Lehmziegel gebrannt, bis sie ihre Farbe bekommen hatten. ZIEGELROT.
    Dsa Tor dieser Halle stand offen. Eine mörderische Hitze drang an heißen Sommertagen heraus. Der Vorplatz zwischen dem hohen Lehmkegel und dieser Ringofen-Halle den ich überqueren mußte, wenn ich die Christl besuchte, war mit rotem Ziegelstaub und – schrott übersät. Oh, das stupfte schon, wenn man barfuß ging!
    Rechts der Fabrik, dieses langgestreckte Gebäude, das war das Personalwohnhaus, in welchem die Arbeiterfamilien wohnten.
    Und das nächste Haus drüben – wenn ich richtig sehe, mit einem hölzernen Dachgiebel – das ist eines der ältesten Gebäude von Fritzens, das MARXENHAUS. Hier wohnte z.B.die junge Zeitungszustellerin mit ihrer fast erblindeten Mutter – und der pensionierte Gendarm mit seiner taubstummen Tochter und deren Bübl… Ja. Das Marxenhaus!
    Dann swhw ich jenes Haus, in welchem „der Rutzinger“ die Gemischtwarenhandlung betrieb..
    Und schon sind wir in der Bahnhofsumgebung. Westlich des Bahnhofs-Restaurations-Gebäudes hat der Bärenbahc einen gewaltigen Schuttkegel hinterlassen – da muß es zuvor ordentlich gewittert haben!
    Wir sehen gut, daß das Bahnhofsgebäude auf einer kleinen Anhöhe stand – samt allen Nebengebäuden. Und jenseits des Bahnkörpers drüben die riesige Schottergrube – eine öde Wüstenei. Daneben östlich das erste Haus – da war die Dachplattenerzeugung eines Herrn Angerer (übrigens der häufigste Familienname in Fritzens…)
    Aber zurück in die Bahnhofsgegend: Wir ahnen den Weg hinauf ins Dorf.
    Links des Wegs ein Haus mit einem seitlichen Anbau – da wohnte jemand aus der Familie Swarovsky. Und der hatte einen Hund. Einen kohlrabenschwarzen Schäferhund. Wenn der mich sah, wenn ich morgens zur Schule hinaufging, stand er laut bellend oben ganz am Rand der Dachterrasse und ich hatte Angst, daß er herunterspringen und mich angreifen könnte..
    Das erste kleine Haus am Aufgang zum Dorf war die „Postablag'“ – also die „Posthilfsstelle“ des zuständigen Postamts Wattens. Auch wenn die Postlerin, die flinke Angerer Hermine, unterwegs war als Zustellerin im Ort, bekam man hier im Haus die benötigten Briefmarken. Die Mutter der Zustellerin machte dazu die rechte Kredenzschublade auf, kassierte und händigte dann die Marken aus. In der Wohnküche, ja – es war gemütlich.
    Die Tochter des Schneidermeister im nächsten Häuschen oben war ebenfalls meine Mitschülerin.
    Und drüber schon der erste Bauernhof an der Dorfstraße – „beim Müller“ der Familie Strasser .
    Wann dieses Foto entstand?
    1926 sind der neue Widum und der Friedhof errichtet worden. Fritzens wurde damals „Kaplanei“
    der Pfarre Baumkirchen“ und erhielt einen eigenen Seelsorger.
    Auf dem Foto ist noch das alte Kirchlein zu sehen, welches als Ersatz für die beim Bahnbau abgetragene Johanneskapelle errichtet worden ist … In diesem Kirchlein wurde am Josefitag 1933 zum letzten Mal die Messe gefeiert.
    Die neue Kirche wurde innerhalb von drei Monaten erbaut – mitten in der „Arbeitslosenzeit“. Die vielen Arbeitslosen des Tonwerks „durften“ mit (mühsam erhaltener!) „Genehmigung“ der zuständigen Behörden bei der Verbauung des Bärenbaches eingesetzt und (in Naturalien) bezahlt werden, ohne ihre Arbeitslosenunterstützung zu verlieren. So hatte man auch gleichzeitig Baumaterial für die neue Kirche. Allerdings – sie durften dieses Material zwar a u f laden, aber nicht mit zur Kirche fahren, um es a b zuladen…. (hat mir meine Mitschülerin, die Tochter des damaligen legendären Bürgermeisters Zimmermann, berichtet – und wieviele Paar Schuhe sich der Vater damals „durchtreten“ habe müssen, um diesen Kompromiß zu erzielen…!)
    Aber von allen Abgründen der damaligen Zeit ist auf diesem friedlichen Foto des Dorfes Fritzens nichts zu sehen.

    Go to comment
    2025/11/11 at 12:14 pm
    • From Henriette Stepanek on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Fritzens-Wattens

      Ergänzung:
      Erst jetzt habe ich erfahren, daß am 8.11.2025 vor dem nunmehr neuesten, dem 3, Bahnhofsgebäude Fritzens-Wattens eine große Skulptur aufgestellt worden ist . ein riesiger Bär – wegen des Bärenbachs westlich des Bahnhofs, dessen Mündung man am 2.Foto deutlich erkennen kann – das aus runden weißen Steinen gebildete in den Inn hineinragende Delta.
      „Namen“ scheint dieser Bach-Bär, das Symbol des Bärenbachs, noch kinen zu haben

      Go to comment
      2026/02/03 at 8:09 am
  • From Henriette Stepanek on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Fritzens-Wattens

    Liebes Stadtarchiv – Ihr werft eh das „Doppel“ heraus, gell! Bitte – danke!!!

    Go to comment
    2025/11/11 at 8:38 am
  • From Karl Hirsch on Tyrolean Airways – 2: Flugzeug-Abfertigung in Innsbruck anno dazumal

    Das sind Erinnerungen! Die DC-10 der Swissair, die natürlich niemals in Innsbruck gelandet ist. Aber man bewarb damit das Umsteigen in Zürich, viel praktischer für Flüge in den Süden und Westen als das östliche Wien oder das nördliche Frankfurt, und von den Passagieren auch gerne angenommen.

    Rechts sieht man am Foto den Edelholzverschlag der Tyrolean Lounge, früher war dort der Kundenbereich der AUA.
    Was man nicht mehr sieht war links hinten eine Tür,beschriftet mit „Abendeingang Restaurant“. Die war ach untertags offen und man konnte den Flughafen durch ein Hintertürl betreten. Was mir in Erinnerung geblieben ist, neben dieser Tür war jahrelang ein Rad für ein Flugzeug gelagert, der Größe nach für ein garnicht so kleines. Was es damit für eine Bewandtnis hatte? Würde mich freuen, wenn ich das noch erfahren könnte.

    Die kleine Terrasse ist mir noch gut in Erinnerung. Wann ist sie nur verschwunden? Ebenso kann ich mich an die „Gummischwelle“ beim Ausgang neben dem Zoll erinnern. Das war ein auf Belastung auslösender Türöffner, den die kleinen Elektrofahrzeuge mit den angehängten Gepäckkarren für die Aus- und Einfahrt benutzten. Aber man konnte sie auch durch Drauftreten auslösen, wenn man – Herzeigen der Kamera durchs Zollfenster und huldvolles Durchwinken – ein Foto vom Vorfeld aus machen wollte. Einer der Zollwachebeamten . er hieß glaub ich Elmar Krenkel – war selbst begeisterter Flugzeugfotograf, etliche seiner Bilder sind bei Sammlern noch erhalten.

    Das winterliche zweite Foto mit dem alten Postauto ist ein zufälliges Dokument für den Fortschritt, den das damals neue Anflugverfahren für den Flughafen bedeutete. Bei diesem Wetter, leichter Schneefall, wäre es früher keinem Piloten gelungen, sicher in Innsbruck zu landen, und niemand hätte es gewagt, eine Fluglinie zu gründen um nahezu ausfallsfreie Linienflüge anzubieten.

    Go to comment
    2025/11/11 at 8:23 am
  • From Karl Hirsch on Unscharf, aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz –XXXIV

    Wenn rechts oben das selbe Haus (welches sonst?) zu sehen ist, wie im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/leben-auf-der-verkehrsinsel/ , dann befinden wir uns im Bereich der Kreuzung Frauenanger – Neurauthgasse.

    Dort ist auch dieses Haus in Kommentaren erwähnt.

    Im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/lauschig-und-rauschig/comment-page-1/#comment-6658 hab ich ein Foto gepostet, allerdings falsch mit Stiegele beschriftet, Herr Rangger und Herr Heis stellten damals richtig.

    https://postimg.cc/BPnjx8dT

    Go to comment
    2025/11/11 at 7:02 am
  • From Manni Schneiderbauer on Unscharf, aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz –XXXIV

    Sehen wir hier vielleicht den Nordost-Ast der „Konzertkurve“ während der Bauphase? Grob passen würden die Wände des Grabens – links vertikal gemauert, rechts ein schräger Hang ohne sichtbare Befestigung (die hier passenden Fachbegriffe kenne ich leider nicht). Das Gebäude rechts oben könnte schon zum Gelände Hauptbahnhofs gehören. Nur das Gleis kann ich nicht wirklich einordnen. Eine Baustellenbahn wäre schmalspurig gewesen, 600 mm wahrscheinlich, und nach nagelneuem Vollbahngleis schaut das auch nicht aus, eher nach einem stillgelegten Relikt. Dunno.

    Go to comment
    2025/11/11 at 12:42 am
  • From Henriette Stepanek on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Fritzens-Wattens

    Ja, das tut gut.
    Links im Vordergrund die Westfront des alten Holzbaues, des „Magazins“, zu dem ein eigenes Gleis abzweigte. Am Vorplatz wird ein Karren beladen.
    Im Schatten östlich des Bahnhofsgebäudes ahnt man diese niedere Baracke, in der manches zur späteren Abholung gelagert war, wenn nicht alles auf dem Abholwagen Platz fand..
    Daran anschließend ein Gartenteil.
    Das Gebäude selbst stand 5 oder 6 Stufen höher als der Bahnsteig. Das ostseitige Vordach war ein zumeist offen stehender Durchgang zum Weg Richtung Brücke – und den beiden Holzkabinen im Freien (hinter einem diskret labyrintartigen Eingang (mit Zwischenwand und den Tafeln „Herren“ und „Frauen“ )
    Bahnhofsvorstandsbüro und Fahrdienstleitung nahmen die Nordhälfte des Erdgeschoßes ein. In der Südhälfte im großen Wartesaal, ebenfalls über die gesamte Breite des Gebäudes, konnte man am Schalter die Fahrkarte kaufen (Der Schalter war halt so ein Schubfensterle, das von der Fahrdienstleitung aus geöffnet werden konnte)

    #

    Im ersten StocK in der Nordhälfte (über der Fahrdienstleitung)befand sich die „Vorstandswohnung“. Eine zweite Wohnung nahm die Südhälfte ein. Aus dem Dachkammerl (nicht beheizbar) hatte man einen herrlichen Blick nach N auf das Bettelwurfmassiv….
    Am Spalier im W ein Marillenbaum.
    Im „zu ebener Erde“ stehenden „Stellwerk“ befanden sich – ich weiß nicht mehr, ob 5 oder 6 – „Hebel“ zum Stellen der Weichen – und außen, an der Westseite, 2 Kurbeln zum Auf- und Ab-Ziehen der Schranken. Und am Zaun gegen die Straße war ein kleiner Brunnen, an welchem regelmäßig die Streckengeher mit ihren Karbidlampen hantierten.
    Und daneben ist eh schon das Dach von der „Reste“, der Bahnhofsrestauration.
    Nach Wattens hinüber führt noch die alte hölzerne Brücke, die bis 1949 ihren Dienst tun mußte. Erst im Herbst 1949 wurde die neue Brücke eingeweiht – welche auch schon wirder längst Geschichte ist.
    Aber das kleine Mauthäusl an der Brücke steht noch – obwohl längst nichts mehr zu bezahlen war.
    So viel freie Felder und Wiesen in Wattens! Freie „Bahnhof-Straße“ bis zur Papierfabrik….

    Go to comment
    2025/11/10 at 9:56 pm
  • From Henriette Stepanek on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Fritzens-Wattens

    Ja, das tut gut.
    Links im Vordergrund die Westfront des alten Holzbaues, des „Magazins“, zu dem ein eigenes Gleis abzweigte. Am Vorplatz wird ein Karren beladen.
    Im Schatten östlich des Bahnhofsgebäudes ahnt man diese niedere Baracke, in der manches zur späteren Abholung gelagert war, wenn nicht alles auf dem Abholwagen Platz fand..
    Daran anschließend ein Gartenteil.
    Das Gebäude selbst stand 5 oder 6 Stufen höher als der Bahnsteig. Das ostseitige Vordach war ein zumeist offen stehender Durchgang zum Weg Richtung Brücke – und den beiden Holzkabinen im Freien (hinter einem diskret labyrintartigen Eingang (mit Zwischenwand und den Tafeln „Herren“ und „Frauen“ )
    Bahnhofsvorstandsbüro und Fahrdienstleitung nahmen die Nordhälfte des Erdgeschoßes ein. In der Südhälfte im großen Wartesaal, ebenfalls über die gesamte Breite des Gebäudes, konnte man am Schalter die Fahrkarte kaufen (Der Schalter war halt so ein Schubfensterle, das von der Fahrdienstleitung aus geöffnet werden konnte)
    Im ersten StocK in der Nordhälfte (über der Fahrdienstleitung)befand sich die „Vorstandswohnung“. Eine zweite Wohnung nahm die Südhälfte ein. Aus dem Dachkammerl (nicht beheizbar) hatte man einen herrlichen Blick nach N auf das Bettelwurfmassiv….
    Am Spalier im W ein Marillenbaum.
    Im „zu ebener Erde“ stehenden „Stellwerk“ befanden sich – ich weiß nicht mehr, ob 5 oder 6 – „Hebel“ zum Stellen der Weichen – und außen, an der Westseite, 2 Kurbeln zum Auf- und Ab-Ziehen der Schranken. Und am Zaun gegen die Straße war ein kleiner Brunnen, an welchem regelmäßig die Streckengeher mit ihren Karbidlampen hantierten.
    Und daneben ist eh schon das Daach von der „Reste“, der Bahnhofsrestauration.
    Nach Wattens hinüber führt noch die alte hölzerne Brücke, die bis 1949 ihren Dienst tun mußte. Erst im Herbst 1949 wurde die neue Brücke eingeweiht – welche auch schon wirder längst Geschichte ist.
    Aber das kleine Mauthäusl an der Brücke steht noch – obwohl längst nichts mehr zu bezahlen war.
    So viel freie Felder und Wiesen in Wattens! Freie „Bahnhof-Straße“ bis zur Papierfabrik….

    Go to comment
    2025/11/10 at 9:06 pm
  • From Manfred Roilo on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Fritzens-Wattens

    Frau Stepanek – ich nehme an, dass Sie heute nicht so schnell ins Bett kommen werden!

    Go to comment
    2025/11/10 at 8:45 pm
  • From Karl Hirsch on Mensa academica

    …und auf einmal hör ich mich wieder – kläng-kläng-klang – die eiserne Wendeltreppe hinaufsteigen. Was so ein Bild auslöst.

    Oben waren die niederfrequent konsultierten Schriftstücke, entweder uninteressant oder veralteten Inhalts. Aber auch – ziemlich genau dort, wo der Fotograf gestanden hat – die berühmten „Annalen der Physik“ mit Albert Einsteins „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“, eine Arbeit, die es in irgendeiner Form von anderen Autoren in allen Unibibliotheken bzw. deren Analogien in jeder Galaxie hundertfach geben wird. Manche mit Tentakeln geschrieben. Mit UV.Tinte.

    Zur Erdung und Rückholung auf den Boden des Gewöhnlichen konnte man dann auf dem Rückweg zur Wendeltreppe – also auf einsteinischem Niveau 😉 – die säuberlichst eingeordneten Jahrbücher des Adelsgotha durchblättern. Was es doch alles gegeben hat.

    Neben diesem großen Lesesaal benutzte ich auch das kleinere Zeitschriftenzimmer und im Parterre den kleinen schmucklosen Lesesaal, dort gab es keine Bücher, man las die eigene mitgebrachte Literatur, meistens bei Schlechtwetter zwischen zwei Vorlesungen.

    Den Star der „Ubé“, den Entdecker der Geometrie des Lebens, hab ich schon vorgestellt. https://innsbruck-erinnert.at/wohin-fuehrt-diese-stiege .

    Go to comment
    2025/11/10 at 7:02 pm
  • From Henriette Stepanek on Baustelle am Haydnplatz

    Ja, was ist mit den beiden Blumenbinderinnen am Obergeschoß bloß los? Sind die stuff aufeinander, daß sie einander den Rücken zukehren?
    Da gefällt mir der Merkur mit seinem Flügelhauberl am Fenster darunter schon besser – der macht einen optimistischeren Eindruck. Jetzt sollten aus den beiderseitigen Füllhörnern aber auch einmal klingende Goldstücke herausspringen – und nicht nur „Blüten“ – weil man die im Geldverkehr so rein gar nicht schätzt….
    Und daß man von hier so frei zum „Greisenasyl“ blicken konnte…, ungewohnt, gell.

    Go to comment
    2025/11/10 at 5:59 pm
  • From Robert Engelbrecht on Madonnen-Rätsel XVIII

    Ich tue mich auch schwer, hier „unsere“ Amraser Madonna zu erkennen.
    ABER: Im Hye-Amras-Buch ist diese abgebildet und drunter steht: “ Das von Prof. Adalbert Kuttler nach dem Brand vom 3.12.1970 restaurierte und gerettete Amraser Gnadenbild vor der neuerlichen Fassung. Die hellen Stellen sind die Ergänzungen der verkohlten Originalteile.“
    Es hieß auch immer, dass „der Kern original“ ist, was allen sehr wichtig war.

    Go to comment
    2025/11/10 at 2:46 pm
  • From lEIMGRUBER Renato Neffe vom Prof Hans Andre on Neue Deckenfresken für die Servitenkirche

    Die Decken Freseken wurden von meinem Onkel Hans Andre geschaffen

    Go to comment
    2025/11/10 at 11:19 am
  • From Robert Engelbrecht on Madonnen-Rätsel XXIX

    Das ist das Bild der Fieberkapelle in der Wiesengasse, vom Wetterherrenweg verlegt ans SW-Eck des Pradler Friedhofs!
    Es wurde 1864 von A. Kirchebner gemalt.

    Go to comment
    2025/11/10 at 1:02 am
  • From Walter Rangger on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Volders-Baumkirchen

    Peter Wegenstein meint in seinem Buch über die Strecke Kufstein-Innsbruck-Brenner, dass die Haltestelle am 15.1.1887 mit dem Namen „Volders“ eröffnet wurde und seit 14.1.1893 den heutigen Namen „Volders-Baumkirchen“ trägt. Im Zuge des Baus der Umfahrung Innsbruck Anfang der 1990er Jahre wurde die Haltestelle auch von der ursprünglichen Lage beim Baumkirchner Ortsteil Unterdorf um ca. 1km näher zum Dorf Baumkirchen hin verlegt.

    Go to comment
    2025/11/09 at 7:09 pm
  • From Karl Hirsch on Map Stories: #Lueger City

    Wahrscheinlich sind einige damals jedem verständliche Seitenhiebe in der Namensgebung nicht mehr nachvollziehbar. Die Hypobank-Kirche dem Hl. Eduard gewidmet zu haben, halte ich allerdings für geradezu prophetisch-

    Den Stadtturm hätte man als Ausguck zur Früherkennung des nahenden Weltgerichts als Turris ad iudicii ultimi observationem vermerken können,

    Als Touristenattraktion wäre eine solche Stadt ein Weltwunder. Geheimtipp vom tripadvisor: Steig zur Mittagszeit auf den Stadtturm um den Lärm des tausendfachen Mittagsgeläutes zu genießen. Dabei fällt meistens eine goldene Schindel vom Goldenen Dachl. Wer sie auffängt darf sie behalten.

    Go to comment
    2025/11/09 at 6:21 pm
    • From Ingrid Stolz on Map Stories: #Lueger City

      In meinem Fall nicht nur wahrscheinlich, sondern ganz sicher nicht mehr nachvollziehbare Seitenhiebe in der Namensgebung. Verbindungen herzustellen ist schwierig. Falls dann eine gefunden wird, auch nicht wirklich witzig, wie mir am Beispiel von „St. Max“ scheint, mit dem wohl das Cafe-Restaurant Maximilian gemeint war. Dafür sind es Ihre Kommentare, Herr Hirsch 😉

      St. Sozii wird vermutlich mit der Redaktion der Volkszeitung in der Hofgasse 5 ident sein und hinter der „Redaction des Pelican“ könnte die Autorin Bertha Pelican (auch Hohenegger-Pelican) stecken. Sie hat sich in ihren Werken schwerpunktmäßig mit Heiligen, Kirchen und Klöstern befasst. Allerdings ist sie in den Adressbüchern nicht zu finden, hat vorwiegend in Wien und Rom gelebt und wird’s demnach wohl eher nicht sein.

      Go to comment
      2025/11/11 at 10:03 am
  • From Karl Hirsch on Madonnen-Rätsel XXIX

    Irgendwo hängt glaub ich die Frage nach dem Wo?? in der Luft.

    Den Begriff Doppelschalenkrone hätte ich eher im zahnärztlichen Umfeld vermutet.

    Go to comment
    2025/11/09 at 5:45 pm
    • From Henriette Stepanek on Madonnen-Rätsel XXIX

      Ja, Herr Hirsch – so daneben liegt halt unsereins (hat man sich Ihre Aufforderung „Imma dat Jenaue) allzusehr zu Herzen genommen…

      Go to comment
      2025/11/14 at 12:34 pm
  • From Manfred Roilo on Ein Kirchlein in der Schlossergasse

    Siehe auch https://innsbruck-erinnert.at/ein-armseliges-kleinod/

    Go to comment
    2025/11/09 at 4:06 pm
  • From Manfred Roilo on Was knistert denn da?

    Zumindest das Bild wurde schon einmal verwendet!!

    Go to comment
    2025/11/09 at 4:01 pm
  • From Henriette Stepanek on Map Stories: #Stalingrad

    Könnte diese Namensgebung etwas mit dem Wahlverhalten der in diesem Block doch in sehr enger Konzentration (in eher „überbelegten“ kleinen Wohnungen) lebenden Bevölkerung zu tun haben?

    Go to comment
    2025/11/09 at 11:18 am
  • From Karl Hirsch on Eine tiefe Grube in Mühlau

    wir befinden uns auf dem Werksareal der Lodenfabrik. Eine der Werkhallen steht schon, der Grund für eine Erweiterung nach Südwesten ist wird gerade ausgehoben. Rechts eine alte Stützmauer.
    Hier eine Ansichtskarte mit dem Zustand vor der Baustelle, Man sieht noch die hohe Mauer mit Garten und Geländer vor der Werkhalle: https://postimg.cc/DWDNG9CY

    Und hier en wohlbekannter Link: https://innsbruck-erinnert.at/ganz-viel-wiese/ mit dem fertigen Bau.

    Als Zeitmarke kann die schon bestehende Korethveranda mit dem runden Erker dienen, 1933 oder 36.
    Am 40er Luftbild ist alles schon fertig gebaut. Laut Kommentar von Frau Stolz

    Go to comment
    2025/11/09 at 9:35 am
  • From Henriette Stepanek on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Volders-Baumkirchen

    Jaaa, der Haltepunkt Baumkirchen – oder „Volders-Baumkirchen“, der ist auf diesem Foto nicht mehr drauf. Wie auch? Er war von beiden Dörfern ja gleich entsetzlich weit entfernt….
    Aber der Standpunkt des Fotografen? Ich tippe auf einen Erker von Schloß Friedberg. Von hier konnte er von Baumkirchen bis – fast- zum Bahnhof Fritzens die ganze Bahnstrecke sehen, die zum größten Teil fast am Innufer verläuft.
    Die ersten Einzelhäuser am Talboden gehören noch zur Gemeinde Baumkirchen. Bis zum „Siechenbachl“, einem kleinen Rinnsal, welches aus der Tongrube oben im Wald herunterkommt und die Gemeindegrenze bildet. Aber pfarrlich reichte Baumkirchen bis hinunter zur Terfener Gemeindegrenze – und die Fritzener wurden bis zur Pfarrerhebung in Baumkirchen beerdigt. An der Gemeindegrenze fand jeweils die Übergabe der sterblichen Überreste statt.
    Ja, und jetzt Fritzens! Hier ist nicht mehr die Ziegelei zu sehen, mit den hohen Fabrikskaminen. Auch die kleine Materialseilbahn, welche das Material aus der weiter oben mitten im Wald liegenden Tongrube herunterbeförderte, gibt es länger nicht mehr. Das ist schon ein Riesensilo der Firma W.-H..
    Westlich davon glaube ich noch die frühere spitzgiebelige Direktorsvilla zu erkennen. Sie dürfte nicht allzu lange nach der Entstehung dieses Fotos verschwunden sein. In ihrem ehemaligen großen Garten fanden bald 8 Einfamilienhäuser mit kleinem Gärtchen Platz.
    Ein Sträßlein führt hinauf zum „Kralinger“ Bauernhof. Und drüben im Osten die Fritzner Kirche.
    Der Fritzner Bahnhof ist für mich am Bild nicht zu erkennen. Ein bißchen weiter östlich wäre er gewesen…

    Go to comment
    2025/11/08 at 9:09 pm
    • From Henriette Stepanek on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Volders-Baumkirchen

      Eine kleine Ergänzung:
      Östlich des kleinen Waldstreifens, der an der Grenze zwischen Baumkirchen und Fritzens „senkrecht“ bis zur Bahn herunterzieht, steht eine kleine Häuserreihe. Da ist der Feneberg-Karli aufgewachsen. Als die eine Hälfte vom „Duo Feneberg-Moser“ wurde er den Freunden volkstümlicher Musik später ein Begriff.
      Etwas weiter rechts (östlich) ein einzelnes Haus. Das ist Ende der 0-er Jahre erbaut worden anläßlich der Hochzeit einer Tochter des Altbürgermeisters Zimmermann, als sie heiratete. Dieses Haus hat den (mittlerweile offiziellen) Namen „DREIZEHNLINDEN“ – so wie die deutschsprachige Kolonie drüben in Brasilien. Die älteste Zimmermann-Tochter hatte einen Sohn des Landwirtschaftsministers der Zwischenkriegszeit – THALER – geheiratet und war schon seit der Gründung dieser Kolonie in Brasilien. Und deshalb nannte die jüngere Schwester ihr neues Haus fast ganz am Westrand vom Fritzner Gemeindegebiet eben auch „Dreizehnlinden“
      Ein Bild voller Geschichte und Geschichte(l)n….

      d

      Go to comment
      2025/11/09 at 6:23 am
  • From Manfred Roilo on Hinaus ins Land (139)

    Go to comment
    2025/11/07 at 9:44 pm
    • From Joachim Bürgschwentner on Hinaus ins Land (139)

      Ich bin fasziniert Herr Roilo, dass Sie sich nicht nur alle Kirchen und Orte, sondern auch die dazu veröffentlichten Beiträge dazu merken können. Gut, dass Sie schon in Pension sind, sonst müsste ich mir am Ende noch Sorgen um meine Arbeitsstelle machen. 🙂

      Go to comment
      2025/11/11 at 11:43 am
      • From Manfred Roilo on Hinaus ins Land (139)

        Danke, Herr Bürgschwentner, für’s Kompliment! Aber wenn ich jünger wäre und mich nicht irgendwer ins Baufach gesteckt hätte, wer weiß!!

        Go to comment
        2025/11/13 at 11:17 pm
  • From Martin Schönherr on Madonnen-Rätsel XXIX

    Zumindest scheint es mir ein Darstellung der Amraser Madonna zu sein.

    Go to comment
    2025/11/07 at 6:50 pm
    • From Henriette Stepanek on Madonnen-Rätsel XXIX

      Ja, da müßte man die beiden Bilder nebeneinander sehen – nach dem Motto:
      „FINDE DIE UNTERSCHIEDE“
      Denn wenn Maria plötzlich eine habsburgische Doppelschalen-Kaiserkrone trägt, ist das keine „Anrufung“ Marias, also nicht mehr eine „Königin Maria“. Die Kaiserkrone ist Attribut heiliggesprochener Kaiser (z.B. Heinrich II)
      Auch das „Kindlein, nackt und bloß“ hat nun plötzlich ein – wenn auch durchsichtiges – Hemdlein an.
      Und statt eines Zepters empfängt es von einem Englein – eine Nelke… Als Attribut auf Heiligendar- stellungen wohl eher ungewöhnlich. Da gibt es eher Lilien – oder Rosen – –
      Vielleicht insgesamt eine dem Geschmack der 2.Hälfte des 19.Jhdts entsprechende Darstellung von „Maria mit Kind“, in der figürlichen Haltung aber sicherlich an die Ambraser Muttergottes „angelehnt“

      Go to comment
      2025/11/09 at 4:02 pm
Back To Top
×Close search
Suche