Mit Niki Lauda in den Urlaub
Im Laufe der Jahre landete Niki Lauda (1949-2019) immer wieder einmal am Innsbrucker Flughafen. So auch im Frühjahr 1991 um – gemeinsam mit Basile Varvaressos, Chef des griechischen Reiseveranstalters ITAS – im Rahmen einer Pressekonferenz neue Urlaubsflüge ab Innsbruck anzukündigen. Für die bevorstehende Sommersaison bot die Lauda Air Charterflüge nach Korfu, Kreta, Rhodos und Saloniki angeboten, bei denen neben den Boeing 737/300 auch die neuen Boeing 737/400 zum Einsatz kamen.

Sowohl Lauda als auch Varvaressos waren „überzeugt, dfaß die angebotenen Urlaubsflug-Arrangements ab Innsbruck im Raum Tirol, Südtirol und Vorarlberg, aber auch Südbayern sehr gut ankommen werden. Zum einen basiert dieser Optimismus auf dem wachsenden Zuspruch der seit 1984 erfolgten Direktflüge ab Salzburg und später auch ab Linz und Graz, zum anderen auf der Vielzahl erstklassiger Urlaubsarrangements, den kurzen Flugzeiten und auf dem weltweit überdurchschnittlichen Service. Er hat vor allem aber auch seinen Ursprung in der Tatsache, daß sich durch die „Hausabholung“ in Innsbruck für die obgenannten Charterdestinationen ein Ausweichen auf andere Flughäfen erübrigt“, so das vom Flughafen Innsbruck herausgegebene Mitteilungsblatt INNFO. Lauda baute das Angebot rasch auf die Türkei, die Balearen, Tunesien, Gran Canaria und Teneriffa aus. Und mit etwas Glück, konnte man den Airline-Chef im Cockpit antreffen (in den 1990er-Jahren war es ja noch möglich, den Piloten während des Fluges über die Schulter zu schauen).

(StAI, FR-NE-164 bzw. ohne Signatur / Fotos: Richard Frischauf)