Gasthof zur Traube
In der letzten Ausgabe des Viller Falters wurde erneut der Gasthof zur Traube und seine Bedeutung im Zusammenhang mit dem Viller Dorfplatz thematisiert. Leider handelt es sich dabei um ein wiederkehrendes Thema, da der Gasthof trotz seiner zentralen Lage und seiner großen Bedeutung für das soziale Leben sowie das Ortsbild des Dorfes seit längerer Zeit geschlossen ist. Das große Interesse an seiner Zukunft zeigt sich in den zahlreichen Studien und Projekten, die sich mit dem Dorfplatz und dem Gasthof beschäftigen.
Die erste bekannte Erwähnung des Hauses stammt aus dem Jahr 1779. Damals wird es als „Söllbehausung“ des Joseph Wild bezeichnet. Im Jahr 1856 wurde das Gebäude schließlich zum Gasthaus umgewidmet. In den folgenden Jahrzehnten wechselte es mehrmals den Besitzer. Zeitweise waren darin außerdem eine Trafik und ein Lebensmittelgeschäft untergebracht.
(Stadtarchiv/Stadtmuseum, Ph-8164)
Dann war also der „Viller Sepp“, „Villerbauer“-Pradlerstraße 14, der letzte Gastwirt beim Gasthof Traube.