Erinnerung an die Brennerbahn – Keine Bahn dafür eine Burg
Nach unserer kleinen Exkursion auf die Grödner Bahn kehren wir nun wieder auf die eigentliche Strecke der Brennerbahn zurück. Für die nächste Station unserer Reise von Innsbruck gen Süden hält das Erinnerungsalbum erneut ein interessantes Blatt bereit.
Diesmal sucht man Schienen, Lokomotiven oder einen Bahnhof allerdings vergeblich. Stattdessen zeigt der historische Kupferstich eine wehrhafte Burg, die sich eindrucksvoll auf einem schroffen Felsen erhebt und das Tal überragt. Wer mit der Bahn auf der Brennerstrecke unterwegs ist, hat dieses markante Bauwerk vielleicht schon einmal aus dem Zugfenster entdeckt.
Doch um welche Burg handelt es sich? Für welche Station der Brennerbahn steht dieser Kupferstich? Und welche Geschichte verbindet das Bauwerk mit der berühmten Bahnstrecke?
Wir sind gespannt auf eure Vermutungen und freuen uns wie immer auf eure Antworten in den Kommentaren!
(Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-A-24611-20)
Ja, die Trostburg ist es, oberhalb von Waidbruck, die wegen der Stärke ihrer Verteidigungsanlagen von den Italienern ‚Casteel Forte‘ genannt wird (lt. „Südtirol von A – Z, Bd.4, Trostburg, Waidbruck)
Angeblich soll hier im Jahr 1367 Oswald von Wolkenstein geboren sein.
Funde aus der Römerzeit belegen Alter und Bedeutung dieser Festung und die Bedeutung ihrer Lage als Grenzposten der Provinz Rätien. Na ja, weiter Richtung Süden war die Eisackschlucht eh unpassierbar – haben wir gelernt! – bis der Kuntersweg gebaut wurde…
Täuscht mich das jetzt – oder hat es da schon 1982 einen modernen Bahnhof gegeben? ja, wir sind hier einmal zugestiegen – persönliche Erinnerung…