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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Eine Botschaft Im Stadtbild

Eine Botschaft im Stadtbild

An einer Betonwand in Innsbruck (wissen sie welche?), fällt ein Graffiti ins Auge: Zwei Frauenfiguren umgeben von Pflanzenmustern, darüber der Schriftzug my body, my choice. Der feministische Slogan fordert das Recht auf körperliche Selbstbestimmung – ein Thema, das heute wie gestern hochaktuell ist. Inmitten des Alltags ist das Bild ein stiller Protest.

(Foto: Julie von Raußendorf)

Julie von Raußendorf (Praktikantin)

Dieser Beitrag hat 12 Kommentare
  1. Sg. Frl. Raußendorf:
    ich möchte wirklich nicht sekkant sein, aber der Singular heisst GRAFFITO, Plural GRAFFITI (und nicht Graffiti´s)!
    Ich weiss das deswegen, weil ich 1994 meine Diplomarbeit über dieses Thema geschrieben habe, und seit vielen Jahren fleissig am abfotografieren von Graffiti bin!
    Dieses Graffito habe ich zwar schon gesichtet, aber noch nicht in meiner Sammlung, danke für Ihre Aufmerksamkeit!

  2. Sg. Frl. Raußendorf:
    ich möchte wirklich nicht sekkant sein, aber der Singular heisst GRAFFITO, Plural GRAFFITI (und nicht Graffiti´s)!
    Ich weiss das deswegen, weil ich 1994 meine Diplomarbeit über dieses Thema geschrieben habe, und seit vielen Jahren fleissig am abfotografieren von Graffiti bin!
    Dieses Graffito habe ich zwar schon gesichtet (Sillpark Bahnunterführung), aber noch nicht in meiner Sammlung, danke für Ihre Aufmerksamkeit!

  3. Diese Graffitta ist in zwei Graffittum’s aufgeteilt. Together we rise steht weiter links.

    Der Lastwagen macht die Erkennung der Örtlichkeit etwas schwierig, wenn man wie ich bisher am Graf Ettu achtlos vorbeigegangen ist. Aber es ist eh schon gelöst. Übrigens eine der ungemütlichsten Unterführungen, dabei weiß ich garnicht warum.

  4. Sehr geehrter Herr Geisler,
    Ich könnte mir vorstellen, dass Frauen, die sich mit feministischen Themen auseinandersetzen – etwa Fotografinnen, die feministische Graffiti dokumentieren die überholte und politisch unkorrekte Anrede „Fräulein“ als respektlos betrachten.

    1. Sehr geehrter Herr Pechlaner,
      und wie bitteschön spricht man respektvoll eine Praktikantin an?? ich würde mal sagen: Thema verfehlt!!

      1. Die korrekte Anrede für jede Frau und jede Person mit weiblichen Pronomen, ganz egal ob Praktikantin oder CEO, ist „Frau“. „Fräulein“ ist als Anrede veraltet und gilt als unhöflich und diskriminierend, schon seit Jahrzehnten. Ich finde es auch gut, dass Herr Pechlaner darauf hingeweisen hat. Sprache formt unsere Gesellschaft.

  5. Nun ja, „Frau Raußendorf“ – oder in ihrem Fall „Frau von Raußendorf“ – wäre die übliche Anrede. „Fräulein“ wirkt heute doch recht oldschool, und insbesondere Feministinnen reagieren darauf bisweilen empfindlich. Schließlich spricht man einen unverheirateten Herrn oder einen Praktikanten ja auch nicht als „Herrlein“ an.
    Ich möchte hier keineswegs den Erklärbären geben und hoffe, Sie nehmen mir diese kleine Anmerkung nicht übel. Aber angesichts des Fotomotivs drängte sich mir die Bemerkung geradezu auf.

    1. sehr Herr Pechlaner,
      das „Von“ ist in Österreich seit 1919 durch das Adelsaufhebungsgesetz offiziell abgeschafft und darf nicht mehr getragen werden, es heisst ja auch nicht „Karl VON Habsburg, sondern schlicht und ergreifend „Karl Habsburg“. Nicht bös sein, aber oldschool sind dann wohl Sie!! SPRACHE FORMT UNSERE GESELLSCHAFT, da gebe ich Ihnen zu 100 % recht!
      Im Übrigen, wie rufen Sie in einem Gastbetrieb die Kellnerin zu sich zum bestellen oder zum bezahlen??? FRÄULEIN oder FRAU??

      1. D I E F R Ä U L N (so klang es wenigstens) war die Lehrerin in der 1. Klasse (1.+ 2. Schulstufe) der (und auch meiner) Dorfschuljahre – sowohl in Erl (Friederike Ambros und Grete Ranacher) als auch in Fritzens (Maria Konrad).
        Nach dem damaligen Sprachgebrauch war ja keine eine „Frau“, denn sie waren nicht verheiratet, sondern eben ein Fräulein – und auch beim „Aufzeigen“ in der Schulstunde machten besonders Eifrige auf sich dadurch aufmerksam, daß sie „Fräuln! Fräuln!“ riefen…

      2. Stimmt, für Österreicher hat man diese Adelstitel abgeschafft. Wie Sie sicherlich wissen gilt für Bürger anderer Länder jedoch deren jeweilige Rechtsordnung. Was für Julie von Raußendorf gilt wird sie bestimmt selbst am besten wissen.

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