Brenzlig
Vollbrand. Mit diesem Wort lässt sich das Titelfoto prägnant beschreiben. Betrachtet man es etwas genauer, so lassen sich gleich mehrere Gefahrenquellen, darunter eine Zapfsäule inkl. Treibstofflager, ausmachen. Kaum verwunderlich also, dass unmittelbar nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte Großalarm ausgelöst wurde. Wir schreiben den 8. September 1983, es ist kurz nach 18:30 an diesem Spätsommertag und am Steinbockweg brennt die Frächterei Praxmarer. Um 18:33 war die Berufsfeuerwehr mit sieben Fahrzeugen ausgerückt und noch auf der Anfahrt erfolgte die Alarmierung der FF Hötting. Um 18:39 wurde die FF Amras, um 18:40 die FF Mühlau und um 18:44 die FF Wilten-West zur Einsatzstelle gerufen. Insgesamt standen 17 Mann der Berufsfeuerwehr und 98 der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.


An der Einsatzstelle herrschte große Explosionsgefahr. Aufgrund der enormen Hitze zerknallte eine Acetylengasflasche – zum Glück, ohne jemanden zu verletzten. Zwei weitere Acetylengasflaschen und drei Sauerstoffflaschen konnten gekühlt und schließlich aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich geborgen werden.


(StAI, Archiv der Feuerwehr Innsbruck)