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Heavy Metal

Heavy Metal

Damit ist nicht das Metallfass gemeint, sondern die klassische Straßenwalze. Modell und Baujahr zu bestimmen, ist für wahre Straßenwalzenenthusiasten (was für ein Wort!) sicher kein Problem. Baumenschen, wie Herr Roilo, können zu der Baustellenszenerie sicherlich noch Weiteres erläutern.

Vielleicht können wir diese Aufnahme auch in einen zeitlichen Rahmen einordnen?

Und für den Rest der Menschheit bleibt die Frage zu beantworten, wo wir uns befinden. In Innsbruck, das ist klar. Aber wo genau?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck)

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Ich glaube, ich habe von „innsbruck-erinnert“ geträumt – eh klar. Ich bin mit dem Foto der Straßenwalze in meinem Hirnkastl eingeschlafen. Die Frage nach der Walze war ja verhältnismäßig einfach: Es handelt sich um eine statische Dreiradwalze – also mit drei glatten Bandagen, wie man die Räder einer Straßenwalze nennt. Angetrieben ist sie durch einen Dieselmotor. Es könnte eine Walze der Firma Kälble sein (??).

    Aber wo befindet sich die Baustelle? Geträumt habe ich, dass wir in Wilten sind, die Häuserflucht könnte die Westseite der Neuhauserstraße sein, und es geht um Bauarbeiten auf den Köllenspergergründen (Eisen Köllensperger)

  2. Das einzig eindeutige: Weit weg von Hötting, nicht Pradl und die Walze arbeitet auf einer Rampe.

    Bau der Konzertbrücke?

    Die Baracken passen dorthin, Reste standen noch lange dort, und hinten sähe man dann tatsächlich die Neuhauserstraße. Das Köllensbergergelände blieb bis zum Bau der Seniorenresidenz nahezu unberührt.

    1. Mir war schon klar, dass diese Bauarbeiten nichts mit der späteren Verbauung der Köllenspergergründe mit Seniorenresidenz und Hypo zu tun hat und dass dieses Bild aus der ersten Hälfte der Fünfziger stammt, aus einer Zeit also, in der mein Leben als „Baumensch“ (danke, Herr Morscher!) begann. Ich hatte mich beim Betrachten des Bildes voll auf Nordkette (speziell Höttinger Graben), diversen Türmen im Hintergrund und die charakteristische Häuserzeile mit großen Bäumen davor konzentriert und dachte an die Herstellung des Eisenlagerplatzes der Firma Eisen Köllensperger. Auf die Konzertkurve hatte ich ganz vergessen! Aber wenigstens Neuhauserstraße hat gepasst!

      Ja, Herr Hirsch, es ist sicher ein Baustellenfoto vom Bau der Konzert-Kurve (1953 – 56, Einweihung April 1956).

      Zu einer Baustelle aus dieser Zeit passt alles: Von der statischen Walze im Mittelpunkt (vor dem Aufkommen von Vibrationswalzen wurden diese Geräte verwendet, die nur auf Grund ihres Eigengewichts eine Verdichtung der Schotterlage herbeiführten), über die Bekleidung der Bauarbeiter, den vielen Baracken (RAD-Baracken) für die Unterbringung der großen Anzahl der damals notwendigen (und auch vorhandenen) Arbeiter, der Holzscheibtruhe mit Eisenrad (ich hoffe ich sehe das richtig) bis zu den herumliegenden gerippten Diesel-, Öl und Bitumen/Teerfässern.

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