Weil es so schön war – noch eine Baustellenfotografie
Nachdem der letzte Baustellenbeitrag sich großer Beliebtheit erfreut hat, kommt hier noch eine kleine Ergänzung. Oft haben wir mehrere Fotos, die kurz nacheinander aufgenommen wurden und die auf dem Film direkt nebeneinander zu finden sind. Das Titelfoto ist eines davon. Die Perspektive ist leicht verschoben. Was sich geändert hat: Es wurde ein wenig weiter in die Museumstraße hinein fotografiert, sodass die Kreuzung zur Brunecker Straße gut sichtbar ist. Der Kompressor ist nun deutlicher zu erkennen, da niemand mehr davor steht. Und es steht eine Gruppe Arbeiter links im Bild. Doch auch kleinere Details und Unterschiede zu dem anderen Bild werden Ihnen beim ausführlichen Betrachten sicherlich auffallen.

Was natürlich auch nicht fehlen darf: Ein und dieselbe Baustelle aus einer anderen Richtung fotografiert. Da das Foto auf demselben Negativstreifen zu finden ist, wurde es vermutlich kurz vor oder nach den anderen zwei gemacht. Diese Perspektive macht einem jedoch das Erraten des Ortes schon zu leicht. Im Vergleich zu den anderen Fotos geht es hier allerdings turbulenter zu. Rechts und links stehen zwei Gruppen beschäftigter Arbeiter. Der Blickfang ist die instabil wirkende Gleiskonstruktion, über die die Straßenbahn fahren soll. Sie wirkt ein bisschen wie eine falsch zusammengebaute Brio-Bahn, die jederzeit auseinanderfallen könnte. Was sehen Sie noch?
(Stadtarchiv/ Stadtmuseum Innsbruck, FR-NE-0061-3, FR-NE-0061-1)
War gerade wieder einmal in Salzburg. Im Gegensatz zu der hier deutlich vor Augen geführten Geldeingraberei ist die Infrastruktur der Elektrobusse dort nicht nur einfacher, sondern auch fahrradfreundlicher und deutlich leiser. Mit batterieelektrischen Bussen wird das künftig sogar noch besser.