Streetart – VII
An dem Mural, das wir hier sehen, lassen sich einige typische Bausteine eines Graffitos erkennen. Klassischerweise besteht ein Graffito aus der Outline, also der Außenlinie, die hier schwarz ausgeführt ist. Das Fill-in bezeichnet die Füllung, die anschließend aufgebracht wird. Außerdem lässt sich hier eine gelbe Second Outline entdecken. In diese Linien wurden kleine Grußbotschaften an andere KünstlerInnen eingearbeitet – ein Detail, das sich im Graffiti-Kontext häufig beobachten lässt, jedoch nicht zwingend wie hier Teil eines Gestaltungselements sein muss.
Den dreidimensionalen Effekt beziehungsweise den Schatten nennt man Block. Eine figürliche Darstellung, wie sie hier zu sehen ist, wird als Character bezeichnet.
Bei den Highlights handelt es sich um weiß ausgeführte Lichteffekte. Nicht zu verwechseln sind diese mit den High Lines – Linien außerhalb der Outlines, die nicht mit ihnen verbunden sind. Solche High Lines sind hier allerdings nicht zu finden.
(Stadtarchiv/Stadtmuseum, Ph-DS-1-0082)