Ein Luftbild aus dem Jahr 1958 (Autobahnvermessung) verriets: Mariahilfpark 3 (ungefähr)
Dort gab es eine länglichen Baukörper mit höheren Kaminen und mit einen davor quergestellten Gebäude, das 1940 und auch 1947 noch nicht da war, aber eventuell kurz darauf gebaut wurde.
Die Dachpfannen des Umspannwerks sind übrigens aus meinern Sicht bemerkenswert, da sie heute immer mehr aus dem Ortsbild verschwinden. Es handelt sich um eine damals rechts günstige und robuste Dachpfanne , die mW. im Unterintal hergestellt wurde. Vielleicht die Tiroler Variante der Kroher-Dachpfanne.
Aber es werden heute noch ähnliche hergestellt 🙂
Ich stimme nun auch der Ortsbestimmung von Herrn Dr Unterberger und von Hr. Hirsch zu. Auf dem 1940 Luftbild ist es noch eindeutiger, da sah das Dach der Remise gleich aus (mit Rück bzw. Vorsprung).
Auch eine Ahnung einer Stromleitung sieht man diagonal über die Gegend wischen.
Hausfassade links im Hintergrund mit Kamin könnte zum Block F.Fischerstr. 37/39/41 gehören.
Am Franziszeischen Kataster gibt es ein Plätzchen, dass im Grundriss so in etwa aussieht:
Adolf Pichlerplatz/Stainerstraße. Dann wäre das große Gebäude im Hintergrund rechts das Stadtspital/Kloster, im Hintergrund links das Ursulinenkloster. 1894 müsste das ungefähr so noch exisitert haben, wenn der stadtplan von Karl Redlich aktuell war.
Alle Achtung, Herr Auer! Jetzt, weil ich weiß wo das ist, kann ich auch den Schriftzug entziffern!
Aber was ist eigentlich mit dem mächtigen Turm passiert?
Ich habe mir jetzt auch das Luftbild von 1970-74 angeschaut, auf welchem wirklich alles fast so aussieht wie oben. Lediglich das über der Garage weiter heruntergezogene Dach fehlt, was aber einen simplen kleinen Umbau als Ursache haben kann. Der Gebrauch als „Stall“ wird obsolet geworden sein wird (vielleicht waren da einmal „Eisenbahnerkühe“ (= Geißen) untergebracht) und der Bau wurde mit Angleichung der Dachkante adaptiert.
Das Zipfer Lager existierte noch lange Zeit, ich habe dort selber mit dem Auto die eine oder andere Bierkiste geholt. Aber wie es dort ausgesehen hat, habe ich anscheinend vor lauter Durst vergessen (und dem Verdacht, dort Stammkunde gewesen zu sein, sei damit die Spitze gebrochen). Später bekam man das Zipferbier im Bürgerbräu.
Wenigstens eine kleine Rechthaberei bleibt mir: Die oben lancierte Vermutung, daß es da eine Rampe geben könnte, dürfte richtig sein.
Dieses Foto entstand im Hof des Kindergarten in der Schulgasse, (die Kastanienbäume stehen heute noch,-
in Teilen der Ing. Etzel-Strasse leider nicht mehr), li hinten die ehem. alte Volksschule u. Gemeindehaus,
hinten re bereits die neue Volksschule dazwischen der niedere Querbau des ehem. Bauhof Hötting,-
beim Foto 1912/13 vom September handelt es sich warscheinlich um ein Kinderfaschingsfoto der
damaligen Zeit (Armeegewänder, Faschings-Mullergwandrechts vorne, Matrosenkeider, etc.;
dieses Foto ist genau visavis links des Kindergarteneinganges entstanden, der Stadl steht in etwas veränderter Form heute noch.
Die Kleider beim Titelfoto sind warscheinlich der tristen Zeit von 15/16 angepasst.
So abwegig finde ich die schwache Vermutung von Herrn Wolfgang Unterberger gar nicht, wenn man sich die Orthofotos 1940 und besonders 1970-1982 genauer anschaut. Es könnte sich tatsächlich um den Bereich des heutigen Hauses Zollerstraße 11 handeln. Diese rechtwinklige Anordnung der Gebäude mit Hof davor, die Dachform des Hauptgebäudes (mit Kamin!), ich glaube sogar die Treppe zu erkennen, das stallartige Gebäude dürfte etwas umgebaut worden sein. Auch größere Häuser und die Nordkette wären im Hintergrund vorhanden.
In Findbuch 1938 (0eder 1940?) entdeckte ich auch, dass zumindest damals Zollerstraße 11 eine Zipfer Bier Niederlage war!!
Ja, wenn ich genauer nachdenke könnte das wirklich der Hinterhof in der Zollerstraße sein. In den 1970ern und 1980ern (bis zum Weinskandal?) war dort die Innsbrucker Niederlassung vom Burgenländischen Winzerverband.
Auf diesem Bild sieht man gut die Gampersche Fassadenbemalung. Nachdem der Gasthof wegen der Nähe einer baulichen Berühmtheit unzählige Male abgelichtet worden ist, scheint diese Malerei nur über einen relativ kurzen Zeitraum bestanden zu haben. Eine Übertragung in den Saggen ist übrigens nicht bekannt :-).
Weiß wer mehr?
Hoppla, das war jetzt nicht ganz deutsch.
Nachdem der Gasthof wegen der Nähe einer baulichen Berühmtheit unzählige Male abgelichtet worden ist, kann man feststellen, daß diese aufwendige Malerei nur über einen relativ kurzen Zeitraum bestanden haben muß.
Das wär in der Valiergasse, oder? Was mich dabei stört, ist das relativ große Haus mit altmodisch steilem Dach im Hintergrund. Die Treppe zur „Tenne“ zielt genau drauf hin. Und das Haus schaut durchaus nach einem Baujahr aus, in welchem in der Reichenau kein so großes Gebäude gestanden ist. Das Bergfragment dahinter könnte wieder zur östlichen Nordkette und damit zum Osten der Stadt passen.
Eben ein Rätsel.
Im Hintergrund sieht man jedenfalls den Patscherkofel, Gegend um Boscheben. Davor vielleicht der Lanserkopf. ehe aber das Plumesköpfl. Ich tippe mal eher auf den Westen Innsbrucks.
Das ist ja ein schauerlicher Heimat-Gott-und-Kaiser-Schinken, drei Jahre später wäre wohl keiner mehr auf diese Idee gekommen. Es gruselt wirklich einwenig, daran zu denken, welches Schicksal den Kindern bevorstand. Nicht nur an der Front, späteren „Sozis“ unter den Kindern hatten 23 Jahre später nichts zu lachen. Jüdische Kinder … garnicht dran denken.
Die Ordensfrau wird wohl als Aufpasserin äh Begleiterin der beiden Krankenschwesterdarstellerinnen zum Fototermin mit gekommen sein.
Kriegsjahrgang 1915/16:
nachdem die Heimwehr später gegründet wurde deutet der Spielhahnstoß auf Kaiserschützen hin. Weiters 2 Verletzte und 2 Krankenschwestern. Der Dragonerhelm in der Mitte paßt wohl nicht ganz dazu. Allgemein ist nicht so streng auf die Einheitlichkeit der Kappen geachtet worden.
Viele der Knirpse sind wohl aus dem großen Ringen 1939-1945 nicht mehr heimgekehrt.
Die Pflasterung im Vordergrund war wohl eine wichtigere Verbindung? Also wie Hallerstraße oder Höttinger Au. Und jetzt das verräterische L suchen. Und nicht finden.
Um ein Haar hätten die wackeren Arzler Bauern den landwirtschaftlich unnutzbaren Hügel an den Ziegelfabrikanten verkauft, der trotzdem noch genug Zerstörung angerichtet hat.
Ich weiß gar nicht, wie es jetzt mit der Öffnung ausschaut, früher war das Kirchl nur zu bestimmten Zeiten zugänglich, in der Fastenwoche z.B. konnte man die Fastenkrippe bewundern. Wenn man an dem blindwütigen Hundsviech beim Bauern unterhalb des Kirchls vorbeischleichen konnte…
Noch gut kann ich mich an den großen Mast inmitten des Umkehrplatzes der Obuslinie C mit seiner interessanten Tragkonstruktion für die Oberleitung erinnern. Schnell nach dem Krieg war das ja eines der wenigen Vergnügen, die wir genießen konnten: Wir fuhren von Altpradl mit dem B zum Boznerplatz, von hier entweder weiter mit dem A zum Großen Gott oder mit dem C nach Wiltenberg oder eben nach Arzl. An den jeweiligen Endstationen aussteigen und mit dem nächsten Bus wieder zurück – das war’s. Damals für uns fast schon Weltreisen!
Ich werde nie vergessen, als ich am Nachmittag des ersten Friedens-Ostersonntags (1946) mit meinem Freund eine solche Tour machte. Ich hatte in der Früh zwei Ostereier bekommen. Dummerweise nahm ich eines als Marschverpflegung mit. Kaum eingestiegen, fragte mich mein Kollege was ich da in der Hand habe, er wollte nachschauen und es mir anscheinend wegnehmen, ich drückte zu fest – kaputt wars, ein Teil viel im Obus auch noch auf den Boden. Was für ein Verlust das war kann nur derjenige verstehen, der zu dieser Zeit in der Stadt aufgewachsen ist!
Pufferküsserische Ergänzung: die Konstruktion wird treffenderweise als „Umkehrstern“ bezeichnet, nicht zu verwechseln mit dem „Wendestern“ bei der Eisenbahn.
Der Davidstern könnte Zufall sein, ich glaub aber an Absicht. Die Bedeutung der Initialen kenn ich nicht. H wie Hebräisch oder wie Hötting? Name eines Skiklubs? Oder ist das Foto verkehrt und es heißt H W ? Googeln darf man ja nicht.
Der Bus Nr. 12 war zu Beginn meines Erinnerungsvermögens anfangs der 50er nicht mehr in Betrieb, War das der Breda, nehm ich an? Links ein Fiat, wie er noch lange Zeit auf den Linien B und C unterwegs war.
Wie Sie richtig vermuten, handelte es sich beim Bus Nr. 12 um einen Breda, Bj. 1936. Davor steht der FIAT-Bus mit der Nr. 20, wie ein Blick in den unverzichtbaren Kreutz (Ausgabe v. 2011) zeigt.
PS: Die obige Aufnahme findet sich ebenfalls im Kreutz (S. 329); das dazugehörigige Negativ ist allerdings erst vor kurzer Zeit – zusammen mit den anderen Negativen aus der Slg. Göhlert – zu uns ins Archiv gelangt.
Ist jetzt nur eine schwache Vermutung: Stöcklgebäude zwischen Egger-Lienz-Straße und Zollerstraße vor den zahlreichen Umgestaltungen und Umbauten, sozusagen im Urzustand?
Ist jetzt nur eine schwache Vermutung: Stöcklgebäude zwischen Egger-Lienz-Straße und Zollerstraße vor den zahlreichen Umgestaltungen und Umbauten, sozusagen im Urzustand?
Jetzt kenn ich mich nicht ganz aus. An der Stelle, an der sich die „Kaiserkrone befunden hat, gähnte nach dem 2. Weltkrieg die längste Zeit ein Loch mit der Attraktion eine der letzten Bombenruinen Innsbrucks zu beherbergen,
Das Volksbad habe ich hingegen mit absoluter Gewissheit in jenem Gebäude in Erinnerung, in welchem heute – bingo! – das Stadtarchiv untergebracht ist. Oder gab es noch ein zweites Bad? Das „Archivbad“ habe ich als Wannenbad in Erinnerung, wo man – heute unvorstellbar (auch die zeitlichen Badeintervalle) – sich für eine halbe oder ganze Stunde ein Badezimmer mit Wanne mieten konnte. Ich war als Kind mit meiner Mutter öfter dort. In Erinnerung sind mir die weiß gekleideten Badefrauen, die immer alles blitzblank geputzt hielten, das Badewasser einließen, ein Trinkgld erhofften, aber auch unmißverständlich für Ordnung sorgten. Die Bedienungsvorrichtung des Ablaufstopfens war ein externes Standgerät welches mich an die Maschinentelegrafen der Achenseeschiffe gemahnten. Und das ganze Haus war eine einzige Klangwolke des Widerhalls und Wassergeplätschers…
Das wasserspeiende Fischlein beim Eingang ist heute die einzige bestehende Erinnerung an die alte Einrichtung, Das klare eiskalte Wasser war ein krasser Gegensatz zur wohligen Badwassertemperatur.
Was für die Stadtler Volksbad und Dampfbad war, war für uns Pradler das Hallenbad in der Amraserstraße. Wir hatten ja in unserem ganzen Haus kein Bad, im Sommer gab es wenigstens die danebenstehende Waschküche. Gegenüber unserer Umgebung hatten wir sogar den Vorteil, dass wir das heiße Wasser nicht erst aufheizen mussten, das lieferte uns der Backofen unserer Bäckerei so nebenbei.
Aber im Winter? Da gingen wir einmal in der Woche hinauf ins Hallenbad, nicht etwa im großen Schwimmbad schwimmen, sondern nur in die Abteilung der städtischen Wannen- und Brausebäder in den unteren Stockwerken. Meistens eine halbe Stunde brausen, Wannenbäder waren schon ein Luxus, den wir uns nicht gönnten.
Ich kann mich noch gut erinnern, wie die Kunden im Geschäft über die Südtiroler im Pradler Saggen und in Neupradl draußen schimpften. Die hatten ja alles neue Wohnungen mit Bad bekommen – und wir??
Meinen Sie vielleicht dieses Haus? In der amerikanischen Charles W. Cushman Photograph Collection / Indiana University Archives findet sich neben vielen anderen Innsbruck-Bildern dieses Farbfoto von 1964:
https://webapp1.dlib.indiana.edu/cushman/results/detail.do?query=innsbruck&page=2&pagesize=20&display=thumbcap&action=search&pnum=P13438
Genau dieses Haus hab ich gemeint! Hatte nicht in Erinnerung (da sieht mans wieder, wie vorsichtig man mit dem Gedächtnis sein muß), daß noch soviel erhalten war. Danke für den Link, der insgesamt sehr interessant ist!
1914 hatte das neugebaute Volksbad 30 Wannen- und 6 Brausebäder. Es herrschte strenge Geschlechtertrennung: Im Erdgeschoß badeten die Männer, im ersten Stock die Frauen. Im 2. und 3. Stock waren Wohnungen. Im Dachboden befand sich ein Wasser-Reservoir, mit dem die Bäder gespeist wurden.
Es gab sogar schon einige Waschmaschinen und einen Wäschetrockner.
Nähere Details zum Neubau der Badeanstalt inkl. Details zur damaligen Warmwasseraufbereitung finden sich in den Innsbrucker Nachrichten vom 28. Oktober 1914:
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19141028&seite=4&zoom=33&query=%22volksbad%22&ref=anno-search
Interessantes Gebäude. Links so etwas wie ein Stall mit Tenne und Brunnen, dann Garage, und dann Wohnhaus (mit Rampe?). Ganz links ein normales älteres Stadthaus und darüber einwenig Nordkette. Irgend ein Stöckl? Bitte die Meister an die Arbeit.
Vielen Dank für diese neue Bilder-Serie in memoriam Josef Gröber, dazu passt der informative Nachruf des Künstlers vom 13. Feber 1902 in den Innsbrucker Nachrichten:
„Herr Josef Gröber, welcher
vorgestern hier verschieden ist, war eine ebenso be-
kannte als beliebte Persönlichkeit. Neben dem Be-
rufe als Musikinstrumentenmacher beschäftigte sich
Gröber mit Aquarellmalerei; wir verdanken seiner
Thätigkeit einen Cyclus von Ansichten aus Alt-
Innsbruck, die er im Auftrage des Magistrates
ausführte und die sich durch große Treue auszeichnen.
Auch in Sand in Taufers machte er viele Auf-
nahmen; mit Oberlandesgerichtsrath Gasteiger und
Martinus Meyer befreundet, hat er des öfteren mit
diesen kleine Reisen — unter andern auch an den
Comosee —- unternommen, von denen er dann stets
reiche Ausbeute an Landschaftsskizzen heimbrachte.
Gröber gehörte noch der alten Garde an, seine
Bilder haben alle etwas Anheimelndes, Liebens-
würdiges und man kann wohl sagen, dass seine
Kunst ein Spiegelbild seines ehrlichen, biederen
Charakters war. Im Jahre 1817 geboren, lebte er
mit seinen beiden Schwestern, von denen eine 1892
starb, in bescheidenen Verhältnissen zu Innsbruck;
sein Bruder, Oberfinanzrath Gröber, starb vor drei
Jahren zu Wien. Kunsthändler Unterberger hat
anlässlich des Ablebens Gröbers das wohlgelungene
Porträt desselben, ausgeführt von Hrn. C. Jenewein,
sowie eine Anzahl Skizzen von Gröber ausgestellt.“
Wär ich nicht draufgekommen. Ich hätte aus irgendeinem Grunde, den ich nicht mehr fassen kann, auf Wilten getippt…
Wenn man das Bild mit dem Franziszeischen Kataster vergleicht, müsste die Westseite des Gebäudes in einer Flucht mit der Angerzellgasse liegen und die Fassade links im Hitnergrund das Landes(damals: National-)theater sein
Im Hintergrund sieht man das Theater. Mit der Einmündung der Angerzellgasse als vis-a-vis haben Sie auch recht, vielleicht sogar einwenig östlicher. Hier ein Bild des Fröhlichgangs, der den Redoutensaal mit der Hofburg verbunden hat. Der Gang war recht lang: https://s12.directupload.net/images/210202/go7pja72.jpg
zum ersten Bild muss man sagen: alle Muren kann man leider nirgends verhindern, beim ICE war dies der Eingriff einer Baufirma, welche Schutzmaßnahmen im Hangbereich vornahm. Knapp ober der Galerie wurde ein Fahrweg für LKWs errichtet, und mit diesem wurde der Verlauf der Muren beeinflusst. Das Wasser unterspülte dann die Galerie, anstatt oberhalb darüber zu rinnen.
Und allgemein zum Waldbrand am Hechenberg kann man sagen, dass eine weitere Ursache von Wanderern bzw. den Alpinkletterern mit hergeführt wird. Nicht immer, aber oft genug, ist die Bahn Schuld.
ich kann mich zwar noch an die Feuerwehr da drinnen etwas erinnern, da gabs noch so einen Schlauchturm. Aber heutzutage kann ich mir einfach nicht mehr vorstellen, wie die Autos durch die Durchfahrt hindurch kamen.
Das Idyll zeigt das alte Redoutensaalgebäude, etwa an der Stelle des späteren Stadtsaals. Das Standl stand . richtig vermutet vorausgesetzt – somit an der Ecke Rennweg/Universitätsstraße.
Das gelbe Haus im Hintergrund steht noch und ist nach Abriss des Stadtsaales so wie früher wieder mit der ganzen Front zu betrachten.
https://www.google.at/maps/@47.2687255,11.3963376,3a,75y,76.69h,87.83t/data=!3m6!1e1!3m4!1spTD_oioVnN3hf3yMeMhCDg!2e0!7i13312!8i6656!5m1!1e1
Als schon frühzeitig aus dem Schitrubel Ausgestiegener sympathisiere ich natürlich mit dem edel dinierenden Paar am Tisch links. Perfekt gekleidet (der Hut ist etwas zerbeult) gibt man sich dem Genusse hin, ohne sich von den sportiv gehetzten ZapplerInnen in den Strudel selbstauferlegter Betriebsamkeit hineinziehen zu lassen. Mens rasa in corpore rasante.
Echte Neuigkeit ist für mich der Teller in der Mitte mit seinem genialen Beilagenrondell. Ein in Vergessenheit geratenes Geschirr?
Zumal über den Unternehmer und Realitätenbesitzer Robert Nissl weder ein Wikipedia-Beitrag noch ein Artikel im Österr. Biographischen Lexikon existiert, wäre ein Bericht über sein Leben inkl. Porträtfoto in der Tat sehr wünschenswert 🙂
Zum Immobilienbesitz des Robert Nissl gehörte u.a. Schloss Büchsenhausen inkl. den Grundstücken am Löfflerweg, das Eckhaus Anichstraße 2, das große Haus bei der Triumphpforte, das Gasthaus zur Eiche usw. usw. usw.
Beim Fuchsrain müsste die Eisenbahnlinie den Vordergrund dominieren, was nicht der Fall ist. Auch die Topografie und die ältere Bebauung passen nicht zum Bild. Also ist diese Lösung für mich auszuschließen.
Im Bereich Vögelebichl passen das Rätselbild und das 1940er Orthofoto gut zusammen. Eine einzeilige Bebauung im Westen (HNr. 18 und 19) und eine zweizeilige Bebauung im Osten mit den niederen Hausnummern. Dazu kommen die früher freie Wiese im Vordergrund und der mit 25 Metern relativ hohe Steilabbruch hinter den Häusern. Dazu kommt der Blick auf den recht weit entfernten Glungezer, was für einen Standort im Westen von Innsbruck spricht. Ich schließe mich daher dieser Meinung an, zumal ich keine weiteren passenden Bereiche am Nordrand des Talbodens ausmachen konnte.
Eine sehr spannende Ansichtskarte! Im Architekturmuseum der Technischen Universität München findet sich interessanterweise ein Originalplan des betreffenden Speisesaals:
https://www.europeana.eu/de/item/2048436/item_HBBKCUNTG4WXMVQV3VU2SHAYCJC4SPUN
Wer war nun gestern das Schreckgespenst – siehe ersten Eintrag?
Als ich das Bild sah, war für mich klar: Alte „Gasfabrik“, alter Gaskessel, dahinter die Häuser der Amraserstraße, rechts etwas von der Rhombergfabrik, Fundamente, dazu noch eine Verzerrung durch das verwendete Objektiv – das kann nur der Beginn des Aufbaues des neuen großen Gaskessels sein. Warum soll das nicht groß gefeiert werden? Das Kruzifix übersah ich, vom würdigen „Herrn in Weiß“ las ich erst danach (es war der damalige Abt von Wilten).
Das Schreckgespenst war also der Gaskessel. Warum habe ich (und auch Herr Stepanek) schon an anderer Stelle kundgetan.
Mir liegt es noch heute schwer im Magen, dass ich ‚meine‘ Kirche als Schreckgespenst bezeichnet habe! Immerhin feierte ich hier meine Erstkommunion, wurde hier gefirmt, durfte mit der damaligen Pfarrschwester den Altar schmücken, mit dem Messner Herrn Strickner die Sakristei aufräumen und hier die Heiligenfiguren meines Onkels, des Bildhauers Franz Roilo, bewundern und sogar bis zu den Glocken kam ich hinauf. Unser musikalischer Kooperator, Herr Benedikt Sauer, nahm mich mit auf die Orgel, ich war hier wie daheim – nur als es dann einmal hieß, ich soll ministrieren, bin ich geflüchtet und nur mehr normal zur Messe gegangen (bzw. habe gehen müssen).
Nach der Messe stritten wir uns Buben immer, wer auf dem Löwen beim Eingang hinaufklettern und auf ihm reiten kann. Es wären ja eigentlich zwei gewesen, aber für uns kam nur der rechte Löwe in Frage – eh klar, nur die Männerseite! Damals gab es noch den Mittelgang durch die ganze Kirche und es herrschte strengste Geschlechtertrennung!
Interessanter Einblick in den Start eines Kirchenbaus. Zuerst einmal die Säulenfundamente (-basen). Im Nachhinein betrachtet vollkommen logisch, einen Pfeiler stellt man nicht wie einen Christbaum auf den Fußboden. Und eine bessere geometrische Schablone für den ganzen Bau gibts nicht. Aber ich mußte es erst einmal gesehen haben.
In den Innsbrucker Nachrichten findet sich am 6. Oktober 1905 ein interessanter Bericht, in welchem die Grundsteinlegung der neuen Pradler Kirche angekündigt wird. Weiters finden sich detaillierte Informationen zur jahrzehntelangen Vorgeschichte dieses Kirchenneubaus:
https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19051006&query=%22pradl+grundstein%22~10&ref=anno-search&seite=6
Ich empfehle auch https://www.pfarre-pradl.at/geschichte/ mit zahlreichen weiteren interessanten Artikeln, Bildern und Downloads zum Pradler Kirchenbau und zur Pfarre Pradl überhaupt (z.B. Dissertation von D.Sebastian Huber OPraem)
From Martin Schönherr on Unbekannte Häuser…? – XIII
Go to comment2021/02/05 at 11:24 pm
From Martin Schönherr on Unbekannte Häuser…? – XIII
Go to comment2021/02/05 at 11:22 pm
From Martin Schönherr on Unbekannte Häuser…? – XII
Go to comment2021/02/05 at 11:01 pm
From Martin Schönherr on Der wohl höchste Arbeitsplatz Innsbrucks ...
Go to comment2021/02/05 at 10:49 pm
From Martin Schönherr on Ein Blick ins 19. Jahrhundert – II
Go to comment2021/02/05 at 10:43 pm
From Manfred Roilo on Unbekannte Häuser…? – XIV
Go to comment2021/02/04 at 11:23 pm
From Josef Auer on Unbekannte Häuser…? – XIV
Go to comment2021/02/04 at 10:25 pm
From Karl Hirsch on Unbekannte Häuser…? – XII
Go to comment2021/02/04 at 9:05 pm
From pension heis on Kindergartenfoto 1915/16
Go to comment2021/02/04 at 7:12 pm
From Manfred Roilo on Unbekannte Häuser…? – XII
Go to comment2021/02/04 at 10:46 am
From Walter Rangger on Unbekannte Häuser…? – XII
Go to comment2021/02/04 at 4:28 pm
From Karl Hirsch on Gasthof Gamper – Gasthof Goldene Krone
Go to comment2021/02/04 at 10:45 am
From Karl Hirsch on Gasthof Gamper – Gasthof Goldene Krone
Go to comment2021/02/04 at 10:49 am
From Martin Schönherr on Unbekannte Häuser…? – XII
Go to comment2021/02/03 at 9:11 pm
From Karl Hirsch on Unbekannte Häuser…? – XII
Go to comment2021/02/04 at 9:01 am
From Martin Schönherr on Unbekannte Häuser…? – XIII
Go to comment2021/02/03 at 9:03 pm
From Martin Schönherr on MH im Schnee
Go to comment2021/02/03 at 8:33 pm
From Karl Hirsch on Kindergartenfoto 1915/16
Go to comment2021/02/03 at 5:32 pm
From Gottfried on Postskriptum
Go to comment2021/02/03 at 2:58 pm
From Markus Unterholzner on Kindergartenfoto 1915/16
Go to comment2021/02/03 at 2:36 pm
From Karl Hirsch on Unbekannte Häuser…? – XIII
Go to comment2021/02/03 at 12:14 pm
From Karl Hirsch on Kalvarienberg Arzl
Go to comment2021/02/03 at 12:08 pm
From Gottfried Opperer on Kalvarienberg Arzl
Go to comment2021/02/03 at 2:45 pm
From Roland Tiwald on Unbekannte Häuser…? – XIII
Go to comment2021/02/03 at 9:19 am
From Manfred Roilo on Postskriptum
Go to comment2021/02/03 at 7:47 am
From Manni Schneiderbauer on Postskriptum
Go to comment2021/02/04 at 9:50 am
From Karl Hirsch on MH im Schnee
Go to comment2021/02/02 at 9:14 pm
From Klaus Will on MH im Schnee
Go to comment2021/02/02 at 8:18 pm
From Karl Hirsch on Postskriptum
Go to comment2021/02/02 at 7:56 pm
From Matthias Egger on Postskriptum
Go to comment2021/02/02 at 8:13 pm
From Karl Hirsch on Postskriptum
Go to comment2021/02/02 at 6:41 pm
From Friedrich Stepanek on Unbekannte Häuser…? – XII
Go to comment2021/02/02 at 2:31 pm
From Wolfgang Unterberger on Unbekannte Häuser…? – XII
Go to comment2021/02/02 at 12:37 pm
From Dr. Wolfgang Unterberger on Unbekannte Häuser…? – XII
Go to comment2021/02/02 at 12:37 pm
From Karl Hirsch on Die "Kaiserkrone"
Go to comment2021/02/02 at 10:36 am
From Manfred Roilo on Die "Kaiserkrone"
Go to comment2021/02/10 at 6:24 pm
From Josef Auer on Die "Kaiserkrone"
Go to comment2021/02/02 at 12:08 pm
From Karl Hirsch on Die "Kaiserkrone"
Go to comment2021/02/02 at 12:54 pm
From Josef Auer on Die "Kaiserkrone"
Go to comment2021/02/02 at 10:28 am
From Karl Hirsch on Unbekannte Häuser…? – XII
Go to comment2021/02/02 at 8:49 am
From Josef Auer on Ein Blick ins 19. Jahrhundert - I
Go to comment2021/02/01 at 9:47 pm
From Martin Schönherr on Ein Blick ins 19. Jahrhundert - I
Go to comment2021/02/01 at 8:40 pm
From Karl Hirsch on Ein Blick ins 19. Jahrhundert - I
Go to comment2021/02/02 at 11:30 am
From werner schröter on Immer eine Herausforderung
Go to comment2021/02/01 at 6:32 pm
From werner schröter on Die Feinbetonierung der Gefühle II
Go to comment2021/02/01 at 6:17 pm
From werner schröter on Fenster zum Hof
Go to comment2021/02/01 at 6:11 pm
From Markus A. on An einem Dezembertag ...
Go to comment2021/02/01 at 5:50 pm
From Matthias Pokorny on An einem Dezembertag ...
Go to comment2021/02/01 at 6:29 pm
From Karl Hirsch on Ein Blick ins 19. Jahrhundert - I
Go to comment2021/01/31 at 9:55 pm
From Karl Hirsch on Ein Blick ins 19. Jahrhundert - I
Go to comment2021/01/31 at 10:00 pm
From Karl Hirsch on Urlaub auf der Seegrube?
Go to comment2021/01/31 at 7:00 pm
From Markus Unterholzner on Urlaub auf der Seegrube?
Go to comment2021/02/01 at 11:06 am
From Josef Auer on Die Riedgasse: Gefahr für Leib und Leben
Go to comment2021/01/31 at 3:05 pm
From Josef Auer on Was übrig blieb
Go to comment2021/01/31 at 11:10 am
From Martin Schönherr on Was übrig blieb
Go to comment2021/01/31 at 10:38 am
From Elmar Berktold on Ist der Hügel auch noch so klein ...
Go to comment2021/01/31 at 7:04 am
From Erwin Schneider on Ist der Hügel auch noch so klein ...
Go to comment2021/08/21 at 8:32 am
From Josef Auer on Ein Tourismus-Souvenir des 19. Jahrhunderts
Go to comment2021/01/30 at 10:54 pm
From Johann Heis on Ist der Hügel auch noch so klein ...
Go to comment2021/01/30 at 5:41 pm
From Manfred Roilo on Was wächst denn da?
Go to comment2021/01/30 at 5:35 pm
From Manfred Roilo on Was wächst denn da?
Go to comment2021/01/30 at 5:16 pm
From Markus A. on Ist der Hügel auch noch so klein ...
Go to comment2021/01/30 at 3:27 pm
From Karl Hirsch on Was wächst denn da?
Go to comment2021/01/30 at 10:35 am
From Josef Auer on Was wächst denn da?
Go to comment2021/01/29 at 11:14 pm
From Manfred Roilo on Was wächst denn da?
Go to comment2021/01/30 at 8:36 am