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#bilderschauen --- #geschichtenlesen --- #gernauchwiederimarchiv
  • From Karl Hirsch on Hinaus ins Land (21)

    Ich rat jetzt solang „Bürs“ (s. letztes Bild Hinaus ins Land), bis es stimmt 🙂 – vielleicht etwas höher, Bürserberg, St. Josef?
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    2021/09/22 at 5:54 pm
    • From Karl Hirsch on Hinaus ins Land (21)

      Die Häuser rechts halte ich übrigens für die damalige Zeit für normale Vorarlberger Haustypen. Heutzutage mag schon das eine oder andere „Chalet“ darunter sein. Wenn nicht heute, dann morgen.

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      2021/09/22 at 6:11 pm
    • From Josef Auer on Hinaus ins Land (21)

      Bürserberg ist 100% richtig. Gratulation!

      Hier findet sich in der Vorarlberger Landesbibliothek das perfekte Vergleichsbild aus fast der gleichen Perspektive, aufgenommen 1942:
      https://pid.volare.vorarlberg.at/o:7535

      Das kleine Haus bzw. das zweite von links hat demnach 1942 bereits einen Zubau. Damit ist das Rätselfoto sicherlich auf die Zeit vor 1942 datieren, vielleicht um 1930.

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      2021/09/22 at 6:03 pm
  • From Robert Engelbrecht on Großwaschtag in ...?

    Vielen Dank für die Stärkung, Herr Hirsch!
    Durch Ihre Ausführungen habe ich erkannt, dass das Haus im Hintergrund nicht am Pfaffensteig steht, sondern eben die Luigenstrasse 64 sein muss, – also wirklich in der Nähe. Und mit den perspektivischen Feinheiten der alten Fotos komme ich nicht immer ganz klar.

    Beim sofortigen Lokalaugenschein habe ich da oben einen ebenso liebenswürdigen wie kompetenten Anrainer getroffen, der sich über das Foto gefreut und mir die sonstigen Ausführungen von Herrn Schönherr bestätigt hat. Die Neigung der Luigenstraße dürfte hier beim Kanalbau in den 1980ern verändert worden sein.

    Immerhin habe ich meinen Protest deponiert, dass wirklich alle Häuser auf diesem Foto ganz massiv umgestaltet/neu gebaut wurden – am ehesten ist heute noch die o.a. HNr 64 erkennbar …

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    2021/09/22 at 5:07 pm
  • From Josef Schönegger on Ich habe da ein Album entdeckt… - VIII

    hier eine aktuelle Ansicht:
    https://www.google.at/maps/@47.2566982,11.4185943,3a,40.1y,319.16h,88.57t/data=!3m6!1e1!3m4!1sVWUo5xZI6WXAFD5IqowxdA!2e0!7i13312!8i6656

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    2021/09/22 at 4:31 pm
    • From Karl Hirsch on Ich habe da ein Album entdeckt… - VIII

      Also so gut wie nicht mehr wiederzuerkennen. Als ich das Bild nach rechts geschwenkt habe, habe ich eine mir bislang unbekannte Kapelle entdeckt. Umwegrentabilität.

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      2021/09/22 at 7:21 pm
      • From Manfred Roilo on Ich habe da ein Album entdeckt… - VIII

        Das ist die Fieberkapelle (neuer Standort, nachdem die alte Kapelle von einem LKW angefahren wurde)

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        2021/09/22 at 10:08 pm
        • From Karl Hirsch on Ich habe da ein Album entdeckt… - VIII

          Internet bildet :-).

          Und dort, wo die Kapelle einmal stand, Ecke Wetterherrenweg, steht jetzt die vom Südring umgesiedelte Wetterherrensäule. Morgen versuche ich herauszufinden, an welcher Stelle des Südrings sie ihr „Schattendasein“ gefristet hat. (https://issuu.com/innsbruckinformiert/docs/_innsbruck_informiert_200805_nr05_gesamt/47)

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          2021/09/22 at 10:21 pm
  • From Josef Auer on Aus dem Tagebuch eines Kaiserschützenoffiziers I

    Auf dem Titelfoto trägt Hermanny-Miksch wohl folgende Auszeichnungen:
    1. das Ritterkreuz des Leopoldordens mit der Kriegsdekoration und den Schwertern, verliehen im April 1918
    2. den Orden der Eisernen Krone 3. Klasse mit der Kriegsdekoration, verliehen 1917
    und 3. einen weiteren Orden / Verdienstkreuz

    Das Foto dürfte demnach wohl frühestens auf April 1918 zu datieren sein.

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    2021/09/22 at 3:41 pm
  • From Josef Auer on Aus dem Tagebuch eines Kaiserschützenoffiziers I

    Später war Rudolf Hermanny-Miksch auch im Kaiserschützenmuseum tätig. Hier sieht man ihn mit 78 Jahren neben den Regimentsfahnen:
    https://onb.digital/result/10BE8A38

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    2021/09/22 at 1:00 pm
  • From Josef Auer on Aus dem Tagebuch eines Kaiserschützenoffiziers I

    Die Beschreibung des Barackenlagers Malga Strino ist sehr interessant. In den Beständen der Nationalbibliothek gibt es sogar eine Winteraufnahme von 1916, auf welcher das tief verschneite Lager zu erkennen ist. Das Foto illustriert sehr anschaulich die Schilderungen des Tagebuchs:
    https://onb.digital/result/10F54E34

    In der Nationalbibliothek gibt es auch Fotos vom dortigen Lager-Friedhof, als gerade eine Feldmesse abgehalten wird.

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    2021/09/22 at 12:51 pm
  • From Josef Auer on Aus dem Tagebuch eines Kaiserschützenoffiziers I

    Im Ruhestand hielt Generalmajor Rudolf Hermanny-Miksch eine Vielzahl von militärhistorischen Lichtbildvorträgen, u.a. 1926 in Feldkirch, welche auf reges Interesse gestoßen sein mögen.

    Der Feldkircher Anzeiger vom 12. Mai 1926 berichtet wie folgt:
    „Lichtbildvortrag: Unsere Kaiserschützen
    im Weltkriege. Ein Vortrag mit prachtvollen,
    farbigen Lichtbildern, der in vielen Städten
    Oesterreichs und Deutschlands mit größtem Er-
    folge gehalten wurde, fand am Dienstag. den
    11. d. M. um 8 1/4 Uhr abends, im Saalbau
    statt. Der Vortragende, Herr Generalmajor
    Rudolf Hermanny-Miksch, dem nach den vielen,
    übereinstimmenden Zeitungsurteilen eine glän- ­
    zende, gewinnende Redegabe zu eigen ist, schil-
    dert an Hand der zahlreichen künstlerisch aus- ­
    geführten Lichtbilder die schweren, kühnen,
    opfermutigen, aber auch ruhmreichen Kämpfe
    unserer Kaiserschützen in der Gletscherwelt und
    in den Felsklüften unserer einstigen Südgrenze
    in anschaulicher Weise und mit fesselnden Wor- ­
    ten, die von seinem eigenen warmen Empfinden
    für diese Wackeren und für unsere Heimat
    zeugen und zum Herzen reden. Die Schreck- ­
    nisse des Kampfes werden gemildert durch
    den Anblick der herrlichen Landschaften, die
    farbenprächtigen Bilder atmen köstliche, frische
    Bergluft. Im Beschauer bleibt nur ein Gefühl
    der Gehobenheit zurück.“

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    2021/09/22 at 12:36 pm
  • From Karl Hirsch on Großwaschtag in ...?

    Sie haben mich jetzt neugierig gemacht, Herr Engelbrecht. Von Blamage kann keine Rede sein, ich habe schon Betonkessel für Gebäude und die Anbetungskirche beim Hofgarten mit der Herz Jesu Kirche verwechselt. Das waren grobe Schnitzer 🙂 .

    EIn Nicht-Amraser sieht das so:

    Wenn man zunächst nur die Gebäudeabfolge betrachtet, sieht man von links nach rechts die Nummern 44, 46, 64, 48 in deutbarer Übereinstimmung mit dem Bild (jetzt ist alles größer und heillos verbastelt).

    Auf einer Karte mit 10 m Teilung der Höhenlinien liegt die Basis der Nr. 46 etwa 10 Meter über dem Niveau der Straße. Die Höhe des Hauses 46 hilft zusätzlich zum Eindruck einer respektablen Überhöhung.

    Die Straße scheint allerdings am Originalfoto flacher zu werden, was, wie Sie bemerken, aber nicht der Fall ist. Sie müßte nachträglich etwa beim Bau der Autobahnausfahrt angehoben worden sein. Fragezeichen bleibt hellgrau stehen.

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    2021/09/22 at 11:48 am
  • From Andreas on Ich habe da ein Album entdeckt… - VIII

    Ich würde sagen, das Gebäude ist an der Kreuzung Wiesengasse mit der Johann-Strauß-Strasse

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    2021/09/22 at 11:07 am
  • From Hermann Pritzi on Ich habe da ein Album entdeckt… - VIII

    Dieser Bungalow befand sich in der Wiesengasse, westlich des Pradler Friedhofs. Er wurde glaube ich Anfang oder Mitte der
    80er abgetragen.

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    2021/09/22 at 11:00 am
  • From Karl Hirsch on Die Leiden des jungen Archivars

    Immer die Radfahrer!

    Lieber Herr Rettenbacher, sie brauchen sich nicht zu genieren, die stufenfreie Seite zu benutzen. Laut Verkehrsschild handelt es sich hier eindeutig um eine Unterführung ausschließlich für Fußgänger. Die stufenfreien Rampen waren einst für Kinderwagen gedacht. Soweit die Theorie.

    Die Realität sieht ganz anders aus, ich weiß. Die flachen Stufen sind jetzt eine geile „Herausforderung“ für die Mountainbiker, die sich hier wieder genial „bewähren“ können. Also wurscht wo man geht. Bei Nacht besser im Flachen, denn MTBs haben meistens kein Licht 🙂 .

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    2021/09/22 at 10:19 am
  • From Robert Engelbrecht on Großwaschtag in ...?

    Trotz der (großen) Gefahr einer Blamage kann ich mit der Einordnung dieses Fotos einfach nicht mit, obwohl (auch aufgrund des Waldrandes) auch meine erste Vermutung in diese Richtung ging.

    Standort Luigenstraße, etwa heutige HNr. 36? Dann müsste ja das Haus unten an der Straße die HNr. 44 sein, welches aber überhaupt keine Ähnlichkeit mit dem „Zöbl“ hat. In diesem Bereich ist die Luigentraße ansteigend, während das Haus am Bild im Flachen steht?

    Das Haus (HNr. 38?) steht steil darüber, was mit der heutigen Geländeform nichts (mehr?) zu tun hat und der (von der Luigenstraße eher sanft ansteigende) dahinterliegende Pfaffensteig hat in diesem Bereich niemals die Höhe für das Häuschen im Hintergrund.

    Sinnend bin ich gestern auch um den nördl. Hügel der „Tendlbruggen“ (Café Regina) gewandert, aber auch da finde ich keinerlei mögliche Übereinstimmung
    Ist das wirklich Amras – und wirklich die Luigen-/Hermann Gmeiner-Straße?

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    2021/09/22 at 10:13 am
  • From Josef Auer on Die Leiden des jungen Archivars

    In diesem Beitrag sieht man das Straßenbahnviadukt besonders gut:

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    2021/09/22 at 9:08 am
  • From Josef Auer on Die Leiden des jungen Archivars

    Das Bild von 1956 ist sehr aufschlussreich. Das Türmchen am Eckhaus zur Neuhauserstraße sehe ich hier zum ersten Mal. Heute ist es nicht mehr vorhanden.

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    2021/09/22 at 9:04 am
  • From Josef Schönegger on Kaum gebaut - schon beschädigt.

    Die Zerstörungen waren im Zusammenhang mit den nationalistischen Auseinandersetzungen mit den italienischen Studenten 1904.
    https://www.uibk.ac.at/zeitgeschichte/hidden-histories/1904-heisser-herbst-an-der-universitaet-innsbruck.html

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    2021/09/21 at 11:16 pm
  • From Josef Schönegger on Kaum gebaut - schon beschädigt.

    wieder die Liebeneggstraße gegenüber dem Pechegarten.
    siehe auch https://innsbruck-erinnert.at/offene-rechnungen/

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    2021/09/21 at 11:10 pm
  • From Josef Auer on Kaum gebaut - schon beschädigt.

    Auf dem Titelfoto steht links ein interessanter Hinweis zur Lösung, nämlich:
    „Die demolierte Ital. Universität“

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    2021/09/21 at 11:09 pm
  • From Josef Auer on Kaum gebaut - schon beschädigt.

    Hier geht es zum Schwesternbild dieses bemerkenswerten Fotos. In diesem Beitrag finden sich auch informative Erläuterungen zum geschichtlichen Hintergrund:

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    2021/09/21 at 11:06 pm
  • From Robert Engelbrecht on Dazu sollte es viele Erinnerungen geben

    Danke für den Aufruf, Herr Roilo!
    Leider habe ich zu diesem Haus fast nichts zu sagen, – es lang im wahrsten Sinne abseits der benachbarten „wichtigen“ Gebäude. Manchmal schimmert es auf den Standard-Fotos „Geyrstraße mit Schloß Ambras“ durch, – stand es doch zumindest seit dem 18 Jh. dort.

    Ich erinnere mich gut an das schöne Fresko an der Ostseite des Hauses mit der Darstellung des Amraser Gnadenbildes. Ich muß gleich nachschauen, ob es durch ein zeitgenössisches Wunder erhalten wurde?
    Irgendwann 1974(?) war das uralte Haus plötzlich weg und der nachfolgende 08/15-Wohnbau hat diesen Ort auch nicht aus dem Abseits gebracht …

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    2021/09/21 at 10:58 pm
  • From Albert P. on Dazu sollte es viele Erinnerungen geben

    Als Kind mit den Eltern des öfteren an Wochenenden nach Egerdach spaziert und im Gasthof Egerdach eingekehrt.
    Als Jugendlicher oft Abende im Cafe Regina bei Bier mit Kegeln verbracht.
    Im Schlosscafe – hier nicht abgebildet oder angesprochen – so manche Flasche Ribiselwein vernichtet – Hicks!
    War eine herrliche Zeit.

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    2021/09/21 at 9:15 pm
  • From Wolfgang Unterberger on Holzhammer kommt bald

    Ich denke, dass 1971 ziemlich genau hinkommt, denn die Pavillons der alten Chirurgie sind bereits abgerissen, das passierte eben in diesem Jahr, aber die Baumaschinen für den Aushub der Fundamente der neuen FKK (Frauen-Kopf-Klinik) sind noch nicht aufgefahren. Sogar ein Restbestand an diversen Bäumen dieses Areals ist an der Seite der Maximilianstraße noch zu erkennen

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    2021/09/21 at 9:10 pm
    • From Karl Hirsch on Holzhammer kommt bald

      Es gibt ein Luftbild vom 15.4.1971, welches den gleichen Bebauungszustand zeigt. Lediglich die Bäume hinter der Chirurgie, die auf dem obigen Foto noch stehen, scheinen Mitte April 71 schon gefällt worden zu sein.
      https://lba.tirol.gv.at/public/bild.xhtml?id=67328

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      2021/09/22 at 8:55 pm
  • From Manfred Roilo on Dazu sollte es viele Erinnerungen geben

    Inzwischen könnte man ja nochmals https://innsbruck-erinnert.at/gemischtwaren/ anschauen

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    2021/09/21 at 8:50 pm
  • From Manfred Roilo on Dazu sollte es viele Erinnerungen geben

    Wo bleibt nur Herr Engelbrecht? Urlaub?? Das wäre ja eigentlich sein Gebiet! Oder??

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    2021/09/21 at 8:45 pm
  • From Karl Hirsch on Holzhammer kommt bald

    Je öfter man das Bild betrachtet, desto mehr interessante Details fallen einem auf. So sieht man auf dem Foto noch die Schotterbänke des Inns, ich glaube sogar noch immer den Verlauf des Innrechens erkenne zu können. Bei Niedrigwasser bilden sich Wirbel um vermutlich damals noch immer im Flußgrund steckende Stümpfe der früheren Holztriftkonstruktion auf Höhe des Studentenheims flußaufwärts.

    Interessant auch die Mini-Privatwälder um Häuser in der Sternwarte- (Haus 18) und Botanikerstraße (Haus 21).

    Weiters sieht man den neulichen Kandidaten für die Weihnachtstankstelle, die Shell hinter der Unikreuzung zwischen den beiden Innraineinbahnen, gegenüber die Baulücke, die zur Walligarage und -Fahrschule geführt hat.

    Nochmals hinüber über den Inn erblickt man gegenüber dem späteren Mariahilfpark die alte Zeile zweistöckiger Wohnhäuser. Dort werkte ein Autoelektriker mit dem Namen Eisschiel, feilte Unterbrecherkontakte, reparierte Regler und fluchte über die vertrackt eingebauten Zündkerzen französischer Autos.

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    2021/09/21 at 8:41 pm
  • From Josef Auer on Dazu sollte es viele Erinnerungen geben

    Bei diesem Bild kann man herrlich in Nostalgie schwelgen.

    Auf dem schmalen Zusatz-Schild unter dem Café Regina dürfte mit etwas Fantasie das Wort Kegelbahn zu lesen sein.
    Auf dem Schild noch einmal darunter steht wohl Gasthaus Pension Egerdach.

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    2021/09/21 at 7:34 pm
  • From Manfred Roilo on Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt

    Damit ich auch noch meinen Senf dazugebe: Das Zelgerhaus mit dem Z-Logo ist zwar auch in der Anichstraße, am Eck zur Maria Thersesienstraße halt, der Putzenbacher mit dem P-Logo weiter im Westen und auf der anderen Seite der Anichstraße am Eck zurFallmerayerstraße.

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    2021/09/21 at 2:32 pm
  • From Markus Unterholzner on Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt

    seit in der Früh suche ich das Putzenbacherlogo. bitte um Mithilfe. Danke

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    2021/09/21 at 12:49 pm
    • From Josef Auer on Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt

      Die Traditionsfirma Putzenbacher gibt es übrigens seit über 180 Jahren. Im Innsbrucker Gewerbe-Adressbuch von 1899 findet sich die Firma Josef Putzenbacher noch als Seilerwaren-Niederlage. Der Handel mit Waren hat sich seit damals also mit dem Wandel der Zeiten auf andere Produkte verlagert.
      Tempora mutantur, et nos mutamur in illis.

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      2021/09/21 at 3:50 pm
    • From Josef Auer on Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt

      Herr Hirsch meint in seinem Kommentar sicherlich das Zelger-Logo am Zelgerhaus!

      Die Firma Putzenbacher ist ja in der Anichstraße.

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      2021/09/21 at 1:54 pm
      • From Klaus Fischler on Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt

        Es wird wohl das Logo auf dem Nylonsack des Mädchens in der ersten Reihe sein.

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        2021/09/21 at 3:01 pm
        • From Karl Hirsch on Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt

          Ja, das Plastiksackl oder der damaligen Sprechweise angenähert, Nylonsackl, habe ich gemeint. Ich schau halt genau hin. Man kann auf streetview oder auf der Putzenbacher Homepage nachschauen und (hoffentlich) kopfnickend das an der Wand des Geschäftes zwischen zwei Schaufenstern angebrachte P mit dem auf dem Sackerl vergleichen.

          Schlimm ist, daß man mir die Verwechslung von Zelger mit Putzenbacher zutraut. Fast so schlimm wie das harte Los des Putzenbacherboten, der noch kurz vor dem Weggehen den Auftrag “ Wenn’d eh in der Gegend bist, kannst mir beim Putzenbacher..“ ausgefaßt hat 🙂

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          2021/09/21 at 5:51 pm
          • From Josef Auer on Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt

            Bitte vielmals um Verzeihung, Herr Hirsch, mein bedauerlicher Irrtum! Ihre Kommentare sind ja immer so informativ und präzise, dass mich eine Verwechslung schon sehr gewundert hätte.

            Immerhin ist Herr Unterholzer nicht der einzige Leser, dem das Putzenbacher-Logo entgangen wäre, ich hätte es ohne Ihren fachkundigen Kennerblick auch völlig übersehen 🙂

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            2021/09/21 at 7:40 pm
        • From Josef Auer on Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt

          Ja, zwei Mal hinschauen lohnt sich! Vielen Dank für den Hinweis, die Einkaufstasche habe ich überhaupt nicht wahrgenommen. Das zeigt wie selektiv man Bilder wahrnimmt und wie viele Details das Unbewusstsein herausfiltert.

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          2021/09/21 at 3:40 pm
  • From Josef Auer on Holzhammer kommt bald

    Auf diesem Luftbild von 1972 ist der Baufortschritt im Mariahilfpark schon weiter als auf dem Titelfoto, ein interessantes Vergleichsbild für die Datierung:

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    2021/09/21 at 11:33 am
  • From Josef Auer on Holzhammer kommt bald

    Der ehemalige k. k. Landeshauptschießstand in Mariahilf wurde laut diesem Beitrag im Frühjahr 1968 abgerissen. In diesem Beitrag gibt es sogar ein Foto der Abrissarbeiten:

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    2021/09/21 at 11:29 am
  • From Josef Auer on Holzhammer kommt bald

    Wie Herr Hirsch bereits hinwies, ist „Ende der 70er-Jahre“ als Datierung sicher zu spät.

    Die von Franz Kotek geplante Wohnanlage Mariahilfpark, deren Areal man auf dem Titelfoto gut erkennen kann, wurde nämlich 1969–73 gebaut. Das Bild könnte dem Baufortschritt nach zu urteilen nahe um 1970 entstanden sein.

    Ende der 70er-Jahre würden die Blocks im Mariahilfpark bereits alle fertig sein.

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    2021/09/21 at 11:11 am
  • From Josef Auer on Holzhammer kommt bald

    Eine Hilfe zur Datierung ist, dass ein Block im Mariahilfpark gerade im Bau zu sein scheint, während die anderen Blocks Richtung Universitätsbrücke noch fehlen!
    Irgendwann gab es hier bereits einen Beitrag der Abrissarbeiten auf diesem Gelände.

    Je länger man dieses Foto kontemplativ betrachtet, umso interessanter und spannender wird es.

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    2021/09/21 at 11:05 am
  • From Karl Hirsch on Holzhammer kommt bald

    Das Bild dürfte Ende der 60er aufgenommen worden sein, da bereits Anfang (!) der 70er die im linken unteren Eck sichtbaren Gebäude der Fa. Huter der Überbauung mit 3 Hochhäusern weichen mußten. Die Brücke baute man dann Anfang der 80er. Jahrzehntsanfänge scheinen einen Bauimpuls auszulösen.

    Man sieht auch immer noch Reste des Lagerplatzes der Fa. Neumayr in der offensichtlich gerade verbreiterten dh durchgängig gemachten Innerkoflerstraße.

    Ziemlich genau in der Mitte des Bildes, oberhalb der nicht ganz klaren Ablagefläche, wahrscheinlich für Holz, die wie ein Parkplatz aussieht, sieht man das parkartige Areal der schönen Schwarzkopfvilla, die bis zum Bau der neuen Uniwüste am Innrain bestanden hat.

    Leider ist das Bild vor der Karwendelbrücke abgeschnitten, sonst sähe man noch einige Datumsmarken mehr..

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    2021/09/21 at 9:40 am
  • From Josef Auer on Von Besen, Bääsaln und Beselen

    Aus namenkundlicher Sicht erscheint jedenfalls interessant, dass mit dem Namen „Beselepark“ in Innsbruck nur ein ganz bestimmter Park gemeint ist, während es sich in Wien um einen allgemeinen Gattungsbegriff für sämtliche kleine Parks handelt.

    Das Wort Beserlpark scheint sich hier als Lehnwort aus dem Wienerischen nicht weiter verbreitet zu haben.

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    2021/09/21 at 9:03 am
  • From Josef Auer on Holzhammer kommt bald

    Ein beeindruckendes Foto zur städtebaulichen Entwicklung von Wilten. So viel zum Schauen und Entdecken, vielen Dank!

    Die Planungen für die Trasse der Holzhammerbrücke reichen interessanterweise bis ins Jahr 1913 zurück. Die Trasse von 1913 wurde dann 1936 vom Gemeinderat beschlossen und 1952 im Flächenwidmungsplan eingetragen. Von den ersten vorausschauenden Planungen bis zur Eröffnung hat es freilich über 70 Jahre gedauert…. Manchmal braucht gut Ding eben Weile. Dem Bau waren freilich auch etliche Anrainerproteste vorausgegangen….

    Im Amtsblatt von 1974 gab es diesbezüglich sogar einen eigenen Bericht „Die Holzhammerbrücke – eine zwingende Notwendigkeit“:
    http://amtsblatt.stadtarchiv-innsbruck.at/bild.php?id=4606

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    2021/09/21 at 8:57 am
  • From Karl Hirsch on Punx der Unfassliche

    Auf Youtube gibt es noch Ausschnitte von seinem Auftreten zu bewundern.

    https://www.youtube.com/watch?v=DyW4Py21Jq

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    2021/09/20 at 8:01 pm
  • From Karl Hirsch on Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt

    Das Putzenbacherlogo ist bis heute gleich geblieben. Es ändert sich wirklich nix. Halt! Das Triumphkino ist weg,

    Ich kann jetzt die 60er Jahre nicht mit den 90ern vergleichen. Damals war die Fahrt mit dem Radl noch ein Vergnügen, eine richtige Erholung, nach der Schule immer auf verschiedenen Wegen nach Hause zu fahren. Die Autofahrer waren auch noch so mitdenkfähig, daß sie das Zurückblicken eines Radlers als baldigen Abbiegewunsch interpretieren konnten. Und die Radfahrer hielten sich an die StVO. Das dämliche gegen die Einbahn fahren wollen war überhaupt kein Thema. Etwas gefährlich war das Türaufreißen, wenn grade ein Radler vorbeifuhr, besonders rechts auf der Beifahrerseite. Deshalb ließ man das freche rechts Vorfahren lieber. Man fuhr normales Tempo und sah keinen Renn- und Sportauftrag in der Benutzung des Rades. Außerdem hatte man eine Klingel. Ich wüßte auch von keinem Unfall unter den Mitschülern.

    Einige Beiträge früher löste eine Verwunderung über die Parkplatzinsel bei den Ursulinen eine Erinnerung an den „Altstadtring“ aus, der eine erste Beschleunigung des Autoverkehrs und damit Erschwernis für den Fahrradverkehr bedeutete, später kam die Einbahnrennstrecke Museumstraße dazu, wo das Linksabbiegen mit dem Fahrrad in die Angerzellgasse oder auch zum Franziskanerbogen über zwei 60 kmh Autospuren recht unsicher geworden ist. Da vergaß man besser die StVO und griff zur Selbsthilfe.

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    2021/09/20 at 7:51 pm
  • From Josef Auer on Punx der Unfassliche

    Im Mai 1952 ist der unfassliche Punx anlässlich eines weiteren Gastspiels ebenfalls in Innsbruck aufgetreten.

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    2021/09/20 at 7:12 pm
  • From Bianca K. on Ein Foto, zwei Schwestern und viele Fragen

    Ich möchte Ihnen allen danken für die Kommentare. Sehr interessant. Jedes einzelne.
    Sie haben uns sehr geholfen.
    Endlich wissen wir wo dieses Bild entstand und auch danke ans Stadtarchiv für die zusätzlichen Informationen.
    LG

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    2021/09/20 at 6:19 pm
  • From Christian Haisjackl on An der Innbrücke

    Und die Localbahn in der Haltestelle.. auch eine seltene Aufnahme.

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    2021/09/20 at 12:46 pm
  • From Karl Hirsch on Schmutziger Lesestoff

    Ich war damals 5 Jahre alt, und noch nicht einmal Micky Mouse oder Fix und Foxi Leser.

    Ich glaube, mit Schundliteratur waren nicht die Werke von Walt Disney und Rolf Kauka gemeint, sondern diese schmalen Abenteuerheftchen im Scheckheftformat (Suchbegriff Picolo Comics). Wobei, was ist denn ein Scheckheft? Auch was Ausgestorbenes
    .
    Da gab es die Abenteuer von Falk, Sigurd, Nick dem Weltraumfahrer, Silberpfeil, Tibor dem Sohn des Dschungels, und was weiß ich alles.

    Aber warum so schmal? Die hatten die Chance, von Eltern und Lehrern nicht so schnell entdeckt zu werden. Außerdem waren sie billiger als ausgewachsene Schundhefte…und man konnte wahrscheinlich tauschen. Nein, nicht gegen ein Jugendbuch.

    Ihre Stärke lag in der Benutzbarkeit für Grenzdebile abwärts. Bildele und Zack-Bumm-Text. Und im Picolocomic hat der junge Leser ein vermeintlich wahres Leben fern von Vatis und Muttis Welt erlebt, manchmal mit wohligem Schaudern. Wer hat Vatern jemals Kinnhaken austeilen und Muttern in etwas windiger Bekleidung aus den Klauen eines Monsters bergen gesehen?
    Schuund!! Was der Rusch dazu gesagt hätte, mag ich nicht wissen. Aber dem Kripp hätte es auch eine Augenbraue hochgerissen.

    Das unterklassige, aber auch erfolgreiche dieser Heftchen war neben der amerikanischen Denkweise, Gewalt mit Gewalt beantworten, die Unnotwendigkeit, den zack-bumm Text auch noch lesen zu müssen. Das Schöne der Literatur, daß man sich die dem Text zu Grunde liegende Welt mit ihren Menschen in der eigenen Phantasie hinzufügt, fiel hier weg. Nick sah aus wie Nick und Sigurd wie Sigurd.

    Damit man nicht meint, es habe nur die Polarität Jugendbuch – Schundheftl gegeben: Meine wohlbehütete Kindheit begleitende Literatur war die von mir heiß geliebte und an Biederkeit nicht zu überbietende „Wunderwelt“. Da gab es die Bildgeschichten von Zwerg Bumsti, der Aliens Piff und Paff und auf der letzten Seite vom Zauberer Hokus mit seinem Lehrling Willibald. Das meiste in Versen beschrieben. Und alles ohne Sprechblasen. Bumsti und die Aliens waren auch keine Comics, sondern illustrierte Geschichten, was etwas ganz anderes ist. Und daneben noch manch Lehrreiches aus Natur und Technik.
    Ein Konkurrenzprodukt, die „Kinderpost“ galt hingegen als Sozi-Hefterl und war daher für viele Eltern schräg angesehen. Meines Vaters rotes Tuch in der Kinderpost war die Bildergeschichte von „Tschin Bell, der Trapper“. Wahrscheinlich hat er sogar recht gehabt, ich kann mich nimmer erinnern,
    Genug geplappert.

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    2021/09/20 at 8:46 am
  • From Wolfgang Unterberger on Schmutziger Lesestoff

    Ganz offensichtlich haben die Verantwortlichen des Landesjugendreferates sich nicht sehr mit dieser „Schundliteratur“ auseinandergesetzt. Bei näherem Hinsehen hätten sie nämlich bemerken müssen, dass z. B. Dagobert Duck sehr häufig Goethe, Schiller oder auch Heinrich Heine zitierte. Auch sein Neffe Donald befleißigte sich häufig einer gehobenen Ausdrucksweise, wenn er beispielsweise seine Katze, die ihn gerade vor Schreck angefallen hatte, fragt: „Mieze, was ficht dich an?“
    So las man eben die Schundhefterln mit leicht (ganz, ganz leicht) schlechtem Gewissen, tauschte stets untereinander aus, sammelte fleißig und hat in den allermeisten Fällen doch (oder gerade deshalb?) den Weg zur Weltliteratur gefunden.

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    2021/09/19 at 7:22 pm
    • From Peter Maurer on Schmutziger Lesestoff

      Dies ist der Übersetzerin Erika Fuchs zu verdanken, die von 1951 bis 1988 die englischsprachigen Originale durch ihre sehr freien Übersetzungen aufwertete und völlig neue Maßstäbe bei deutschsprachigen Comics setzte.

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      2021/09/19 at 11:35 pm
  • From Manfred Roilo on Woher kommt sie, wofür steht sie?

    Als ich gestern dieses Bild von der Viertelsäule sah, erinnerte ich mich sofort, dass es bei mir ein Foto mit dieser Säule gibt, das noch mein Vater aufgenommen hat und auf dem meine Mutter und ich zu sehen sind. Ein weiteres Bild vom selben Tag zeigt, dass wir damals einen Sonntagsausflug nach Ampass gemacht hatten (natürlich zu Fuß von der Pradlerstraße aus).
    Ich habe es heute gesucht, es wurde 1939 aufgenommen und ist ein bisserl unscharf – nur: Es ist eine ähnliche Bildsäule! Es muss also in nächster Nähe eine zweite geben oder zumindest hat es gegeben!
    https://postimg.cc/7fhnhFFt

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    2021/09/19 at 6:49 pm
    • From Josef Auer on Woher kommt sie, wofür steht sie?

      Ein herrliches Bild, vielen Dank!

      Ja, das ist die Bildsäule am Burgsteig in Ampass. Das Bild auf der Säule zeigt die Muttergottes mit dem Jesusknaben und den heiligen Josef. Ein sehr schöner und tiefsinniger Ort für dieses Familienfoto also.

      Die unter Denkmalschutz stehende Säule gibt es tatsächlich noch, jedoch nicht mehr am selben Standort. Insofern hat das Bild für die lokale Geschichte einen hohen dokumentarischen Wert. Die Bildnisse an der Säule waren damals ganz neu, sie wurden erst 1936 gemalt.

      Der Tiroler Kunstkataster weiß dazu folgendes:
      „Gotisierender Bildstock (Ende des 17. Jahrhunderts) mit viereckigem Tabernakelaufsatz. In den Aufsatznischen Bilder von Karl Rieder (Kreuzigung, hl. Florian, hl. Johannes d. T., Maria mit Kind), 1936. Im Zuge der Straßenbegradigung Ende der 1970er Jahren an etwas verändertem Standort aufgestellt.“

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      2021/09/19 at 7:15 pm
      • From Manfred Roilo on Woher kommt sie, wofür steht sie?

        Besten Dank, Herr Auer – ich weiß: Auf Sie ist Verlass, Sie finden immer etwas!
        Interessant auch das mit den Bildern – sie waren damals erst drei Jahre alt, genau wie ich!!

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        2021/09/19 at 10:07 pm
  • From Josef Auer on Woher kommt sie, wofür steht sie?

    Sehr interessant sind die vegetabilen Ornamente an der Säule, welche im oberen Teil u.a. verschlungene Eichenzweige darstellen. Interessant und rätselhaft ist auch das Fehlen von Heiligendarstellungen, wie es zur damaligen Zeit eigentlich üblich wäre.

    Die Viertelsäule wurde 1970 durch den bekannten Bildhauer Franz Roilo aus Pradl restauriert.

    Laut Hye, Franz-Heinz, Das Dorf Ampass – Grundzüge seiner Geschichte, in: Tiroler Heimatblätter, 53. Jg., Nr. 3/1978, S. 84f. handelt es sich bei der Viertelsäule um eine Stiftung der Familie Viertl. Aus dem 15. und 16. Jahrhundert sind weitere Bildsäulen bekannt, wie z.B. die Getznersäule in Pradl oder die Barbarasäule in Hall.

    Wie auf diesem Foto ersichtlich ist, fehlt an der Viertelsäule offenkundig die Spitze.
    1876 wurde die Viertelsäule durch Vandalismus beschädigt, wie man in den Innsbrucker Nachrichten vom 16. September 1876 nachlesen kann:

    „(Ein dummes Bubenstück.) Die vielleicht aus dem 12. (sic!)
    Jahrhundert herstammende gothische „Viertelsäule“ am Wege von
    Hall nach Ampaß hat in der Nacht vom letzten Sonntag auf
    Montag von bübischen Händen eine arge Verstümmelung erfah-
    ren, indem der oberste Steinknauf dieses merkwürdigen u. uralten
    Denkmals, welcher ein aus verschlungenen Eichenzweigen bestehen-
    des Ornament bildete, herabgeschlagen und zertrümmert wurde.
    Wer es gethan ? – Bauern schwerlich, da dieselben vor derlei
    „Wegsäulen“ noch Respekt haben.“

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    2021/09/19 at 10:38 am
    • From Manfred Roilo on Woher kommt sie, wofür steht sie?

      Danke, Herr Auer! Endlich weiß ich nun, was die Viertelsäule ist!
      Im ‚Werkverzeichnis‘ meines Onkel, des Pradler Bildhauers Franz Roilo, ist unter seinen Arbeiten aus dem Jahre 1970 verzeichnet:
      „Landesbaudirektion Innsbruck – Viertelsäule total restauriert“
      Ich konnte bisher nichts damit anfangen!
      Einen schönen Sonntag wünsche ich Ihnen noch!

      https://postimg.cc/fkzXBhgB

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      2021/09/19 at 12:59 pm
      • From Josef Auer on Woher kommt sie, wofür steht sie?

        Vielen Dank für den Blick ins Werkverzeichnis, Herr Roilo! Dieses Verzeichnis ist kunstgeschichtlich sehr interessant. Es freut mich sehr, dass Sie dieses Dokument hüten und in Ehren halten. Schönen Sonntag!

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        2021/09/19 at 5:28 pm
  • From Josef Auer on Die "Devona-Sisters"

    Welche der beiden Damen ist Helena Kuen? Die linke oder die rechte?

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    2021/09/18 at 11:12 am
    • From Josef Auer on Die "Devona-Sisters"

      Wie man in diesem Beitrag an einem Vergleichsbild erkennen kann, ist Helena Kuen sicherlich die linke Devona Sister.
      Dieser Beitrag bietet einen sehr informativen Überblick über ihr Leben und künstlerisches Schaffen:
      https://www.ibkinfo.at/helene-kuen

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      2021/09/18 at 1:14 pm
  • From Josef Auer on Entwürfe für Schloss Tirol

    Der gotische Flügelaltar von Schloss Tirol befindet sich übrigens in Innsbruck. Ein absolutes Glanzstück in der Tiroler Kunstgeschichte.
    In der Kapelle von Schloss Tirol befindet sich eine detailgetreue neuzeitliche Kopie.

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    2021/09/18 at 10:46 am
  • From Elisabeth Mayr on Unbekannte Häuser…? - II

    Toll, mein Elternhaus! Ist ersichtlich, aus welchem Jahr das Bild stammt? (Ich würde gerne wissen, ob das vielleicht mein putzender Großvater ist.)

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    2021/09/17 at 9:16 pm
  • From Karl Hirsch on Von Besen, Bääsaln und Beselen

    Zunächst einmal: Das IST nicht der Beselepark 🙂 , sondern seine Fortsetzung nach Norden. Zum Zeitpunkt der Aufnahme noch eine rechte Gstetten (und somit ein herrliches Kinderparadies), wurde später alles hergerichtet und ein Kindergarten in die Wiese gestellt. Dann hieß die Gegend „Neuer Besele“.

    Das Wegele existiert in aufgemotzter Form heute noch und führt neben dem „Watschele“-Verein vom Westportal des Friedhofs hinunter zur Thommenstraße.

    Das Haus weiter hinten steht auch noch, mit etwas verändertem Dachaufbau. Dahinter wäre das „Bichele“, von dem ich schon einmal anläßlich der Kleinrodelgebiete Innsbrucks berichtet habe. Von dort aus konnte man auch das Fresko am Haus sehen, Walther von der Vogelweide in der typischen saz uf eime Staine Pose, Kinne und ein min Wange in die Hand gesmogen. Deutschulterror, bis heute wirksam.

    Der Originalbesele hatte (hat) schöne Bäume und Sträucher, einige davon hatten so weiße Beeren, die man wenn sie reif waren „aufschnöllen“ lassen könnte.
    Zwei Wege führten durch die Anlage und vereinten sich beim Nordende, in der Mitte eine Sandgrube und ein alter Brunnen. Vielleicht auch schon eine Schaukel. Im Neuen Besele gab es auch diese Kombination Schaukel und Sandkasten. War aber nicht so beliebt bei den Kindern. Vielleicht weils keine Bäume und somit keinen Schatten gab.

    In guter Erinnerung sind mir noch der Gehsteig am Südende, er war einwenig von der Straße hereingerückt, oder die Straße dort ausgebuchtet, Parkplatz für die vier fünf Fußballzuschauer, die mit dem Auto kamen. Der Fußballplatzeingang war von zwei hölzernen Kassabuden flankiert. Und im niederen Gebäude längs der Egger Lienz Straße lagen die Umkleidekabinen etc. und das Reich des strengen Platzwartes Schuchter.

    Der Name Besele – ich stimme auch für die simple Infizierung des Parks mit dem Wiener Idiom – strahlte bis in die Holzhammerstraße aus, wo in den 60ern ein Minisupermarkt namens SB Besele aufmachte.

    Zurück zum Gehsteig: In ewiger Erinnerung, weil sonst nirgends gesehen, sind die ursprünglichen Randsteine, flach, breit, mit einem Rippenmuster quer zum Gehsteig und gelblicher Farbe. Von der Parkbucht bis zur Innerkoflerstraße. Gabs die wirklich sonst nirgends?

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    2021/09/17 at 7:18 pm
  • From Josef Auer on Von Besen, Bääsaln und Beselen

    Laut dem Buch „Geschichte der Stadt Innsbruck“ von Otto Stolz, Seite 210 wurde der Beselepark im Jahr 1908 angelegt. Der Name war also ganz von Anfang an üblich.

    Eine mögliche Deutung wäre auch die Form des Parks. Ein langer schmaler Park in Form eines Besens, schmal wie ein Besen eben.

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    2021/09/17 at 6:18 pm
  • From Josef Auer on Von Besen, Bääsaln und Beselen

    Dieser Artikel von 1908 passt perfekt zum Bericht von 1911, als dann 3 Jahre später die Aufstellung von Sitzbänken im Gemeinderat beantragt wurde.

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    2021/09/17 at 6:02 pm
  • From Josef Auer on Von Besen, Bääsaln und Beselen

    Die früheste Erwähnung des Beseleparks datiert vom Jahre 1908.

    In den Innsbrucker Nachrichten heißt es:

    „Welch dringendes Bedürfnis nach einer grö-
    ßeren, öffentlichen Anlage in dieser Gegend
    vorhanden ist, zeigt der große Zulauf, den der
    höchst primitive „Beserlpark“ hinter der Fried-
    hofmauer ausweist. An den herrlichen, sonnigen
    Nachmittagstagen dieses Herbstes wimmelte es
    dort vor Kindern jeden Alters und es ist ein
    Vergnügen, sie da herumtummeln zu sehen.
    Doch für die Begleitung findet sich kaum genügend
    Sitzgelegenheit vor und viele müssen sich auf
    den Rasen niederlassen oder auf mitgebrachten
    Feldstühlen sitzen, so daß sich das Ganze förm-
    lich wie ein kleines Feldlager ansieht.“
    https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19081113&query=%22beserlpark%22&ref=anno-search&seite=6

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    2021/09/17 at 6:00 pm
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