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Unscharf, Aber Gut. Besonderes Aus Der Sammlung Kreutz – VIII

Unscharf, aber gut. Besonderes aus der Sammlung Kreutz – VIII

Weil dies so ein fesches Foto ist, muss ich die Reihe unscharfer Aufnahmen gleich fortsetzen. Die Gegend der Szenerie ist trotzdem unschwer zu erkennen.

Von den Kirchtürmen ausgehend und dem Straßenverlauf folgend kann man sich durchaus orientieren. Damit lässt sich auch gleich eine konkrete Vermutung über den erhöhten Standort des Fotografen anstellen. Da stört die Unschärfe auch gar nicht mehr so sehr.

Aber warum stellt der dann das Foto überhaupt ein?

Weil ich hoffe, dass in vielen Kommentaren die kleinen und großen Entdeckungen, die man auf diesem Foto in recht großer Zahl machen kann, gemeinsam besprochen werden. Damit einher gehen zahlreiche Fragen, natürlich vor allem auch die der Datierung.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Slg. Kreutz)

Dieser Beitrag hat 13 Kommentare
  1. Meine Vermutung über den erhöhten Standort des Fotografen ist nicht so konkret wie hier gefordert.
    Aber ich denke der Fotograf stand im Garten unter der Villa Blanka.

  2. Leider leider nicht nur unscharf, sondern sehr unscharf. Und die vielleicht zur Datierung aussage fähigere Bebauung des Bergisels ist abgeschnitten.
    Die von Herrn Roilo angesprochene untere Datierungsgrenze von 1911 auf Grund des schon existenten Canisianums ist wenigstens ein Anhaltspunkt. Ob sich noch ein optischer Beweis der Obergrenze findet?

    Jetzt rächt es sich, daß ich Ansichten aus dieser Perspektive, weil 08/15 Motiv, nie besondere Beachtung geschenkt habe.

    Der Standort des Fotografen scheint sehr beliebt zu sein, zwei Beispiele der aktuellen Auktionshäuser sind nahezu deckungsgleich und wenigstens schärfer.
    https://www.delcampe.net/de/sammlerobjekte/ansichtskarten/oesterreich/innsbruck/austria-innsbruck-gegen-suden-von-der-hungerburg-tirol-1815857599.html gelaufen 1929, das Foto wird älter, aber wohl Nachkriegszeit sein.

    https://www.delcampe.net/de/sammlerobjekte/ansichtskarten/oesterreich/innsbruck/d3650-innsbrck-von-der-weiherburg-gegen-suden-tolle-details-wiro-kunstlerkarte-alt-1844526336.html

    Zum Vergleich des Hintergrundes und allgemeiner Delektierung eine sehr scharfe Aufnahme aus Privatbesitz, die allerdings etwa 20 Jahre älter ist.
    https://postimg.cc/z3SHrXgf

      1. Tatsächlich? In dieser Dimension? Als Wohnhaus?
        Hatte es anfangs nicht etwas mit „Strom“ etc. zu tun?
        Dem Erscheinungsbild nach hätte ich es Ende 20-er Jahre datiert.
        Hab ich mich halt geirrt.

          1. Aha! Da wurde also diese „Unterstation“ des Sillwerks (mit doch 2gegliedertem Baukörper“) nach Entfernung der E-Anlagen verkauft (dem Bauern am „Ferrarihof“ und zu einem Wohnhaus umgebaut (Reihenfolge beliebig)
            Zum Milchholen wurden die Kinder einer dort wohnhaften Familie zum „Reselehof“ hinübergeschickt. Ja, das
            war Mitte der 50-er Jahre. Gleich zwei Schwestern meiner (angeheirateten) Tante Pepi wohnten nämlich dort.
            Vielen Dank für diese interessanten Bilder vom Sillwerk und den ganzen Zuleitungen…!!!

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