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Raritäten Aus Der Sammlung Kreutz – XII

Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XII

Nach längerer Zeit kramen wir wieder einmal in den Tiefen der Sammlung von Walther Kreutz. Gefunden habe ich dabei diese Aufnahme. Diese ist wie die meisten in diesem Bereich der Sammlung unscharf. Das geht darauf zurück, dass Walther öfters ein rasches Foto gemacht hat, wenn er eine fremde Sammlung besichtigt hat. Leider ganz ohne Stativ.

Heute machen wir eine sommerliche Wanderung. Wahrscheinlich im Jahr 1934. Am Nachmittag wandern wir beschwingt wieder in Richtung Stadt. Vielleicht waren wir zuvor in einem der Ausflugsgasthäuser im Nahbereich der Stadt. Wie hießen die noch gleich? Nach so einem sommerlichen Gasthausbesuch mit ein, zwei kühlen Bieren kann man das schon vergessen.

Der Hügel im Hintergrund ist bis heute eines der eher unbekannten Naherholungsgebiete in Innsbrucks Umgebung. Mir ist das unerklärlich, aber das ist auch gut so. Für mich.

Die Örtlichkeit ist jetzt kein wirkliches Geheimnis. Ich denke aber, dass es auch hier noch viele Episoden und Episödchen der LeserInnenschaft aus vergangenen Zeiten zu berichten gibt. Ich freue mich schon darauf.

Hoffentlich kann jemand etwas Klarheit in das Chaos der Gebäude, Baracken und sonstigen Baulichkeiten bringen.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck – Slg. Kreutz)

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare
  1. Diese Gegend ist für mich das, was für Herrn Roilo Pradl bedeutet. Hinten sieht man den heute noch so erhaltenen Mandelsberger Block, heute die verkehrsumtoste Holzhammerstraße.
    Spielplatz, Blutwiese, Schulweg-Umweg, Rodelbichl, und hinten der Wiltener Berg. Ich glaube, links unten den Andreas Hofer Weg ansteigen zu sehen, ganz links oben im Wald könnte die Ragglhütte, auch als Fischerhütte bekannt, herunterschauen. Oder man sieht ein Stück des in den 50ern abgebrannten Jehlehofs.

    Eine nette Szene, Regenmäntel und Schirm an einem doch noch schön gewordenen Sommertag. Vielleicht war man am Husslhof, oder in Mentlberg, Peterbrünndl?

  2. Das Haus links oben im Wald ist in Anbetracht des Blickwinkels das nördlichere Haus der Geisterhütte.

    Soweit her ist es mit der Unbekanntheit des Wilten- und Klosterbergs nimmer, seit die Natur als Sportgerät entdeckt worden ist. Heute gehört die Gegend den Joggern, Mountainbikern und den auch das schmalste Steigl für sich beanspruchenden Downhillern. Simpler Straßenverkehr. Schade.

    1. Ist Dir oder jemand von den Mitlesenden hier bekannt, weshalb die „Geisterhütte“ diesen interessanten Namen trug (oder trägt, offenbar existierte sie zumindest 2014 noch)? Ich lese davon hier zum ersten Mal, Google spuckt auch nicht viel dazu aus.

  3. Ich entschuldige mich für die Kommentarkette, die wieder einen anderen aus der 5-Zeilenliste ins Nirwana verschiebt, aber der Fotograf kann nicht Herr Kreutz gewesen sein, der ist 1931 geboren. Als Dreijähriger wäre ihm zwar eine Meisterfotografie gelungen, seine erste Kamera hat er aber nach dem Krieg bei meinem Vater gekauft. Andererseits ist das Datum 1934 angesichts des Straßenzustands und der Umgebung durchaus realistisch. Der Lager- und Stellplatz der Fa. Neumayr wurde einstens von einem Feuer heimgesucht. Leider gibt die Webseite der FF Wilten nimmer, die Fotos zum Vergleichen gezeigt hat.

    1. Wahrscheinlich hast Du das übersehen: im Artikeltext steht sinngemäß, dass Walter Kreutz das Foto vermutlich aus einer anderen Sammlung abfotografiert habe, was die Unschärfe erkläre.

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