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Neues Album, Neues Glück XIX

Neues Album, neues Glück XIX

Wie so oft ist unser/e Fotograf/in in Wilten unterwegs. Wir stehen hier wohl irgendwo am Sillufer und müssten uns heute durch einiges an Gestrüpp schlagen um solch ein Foto aufnehmen zu können. Auch auf der anderen Sillseite würden wir nicht ganz so „ungestört“ auf den Stift Wilten blicken können: statt einer freien Wiesenfläche erstreckt sich heute Bahnhofsgelände und eine Niederlassung von DB Schenker.

Nun zur geliebten Datierungsfrage: St. Bartlmä ist nicht zu sehen. Es könnte es sein, dass es für den Winkel knapp zu weit links liegt, oder aufgrund der Unschärfe des Bildes einfach nicht gut erkennbar ist. Eine andere Möglichkeit wäre, dass der Zeitpunkt der Aufnahme nach der Bombardierung des Kirchleins im Jahr 1944 liegt (rund um Bartlmä siehe auch Beitrag und Diskussion zu „Unsere liebe Jugend„).

Auf dem Luftbild von 1940 sieht die Schrebergarten-Gegend aber um einiges „parzellierter“ aus. Vielleicht täuscht das auch, aber auch sonst tasten sich die neuen Gebäude immer weiter nach vorne Richtung Norden. Ich würde bei der Datierung unseres Bildes auf vor 1940 tendieren.

(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-Pl-1782-52; Luftbild: LBA – Tiroler Rauminformationssystem)

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Irgendwie wurde mein Beitrag verschluckt (falls das dann ein Doppelpost wird)
    Das Haus hinter der weißen Villa war auf einem Foto vom Stubaitalbahnof 1914 gerade im Bau, die Brennerbahn wurde 1928 elektrifiziert. Das Haus ist fertig, die Brennerbahn noch ohne Oberleitung. Damit lässt sich das Foto mal auf 15 Jahre einschränken.

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