Innsbrucker Häuser – XVII
Eine nüchterne Hausfassade eines Altbaus mit Backziegeldekoration. Links lacht noch das Haus auf der anderen Straßenseite ins Bild. Auch kein unbedeutendes.
Rechts ein Schild der Maschinenbau-Firma das Josef Wissneky. In der breiten Produktpalette des Unternehmens befindet sich auch der wertvolle Zweig der Zahnräder-Fabrikation. Haben Sie sich schon einmal überlegt, wie Zahnräder hergestellt werden? Ich auch nicht. Ein fescher Film, der uns aber nur teilweise weiterhilft: https://www.youtube.com/shorts/aIK95P7zqe0
Das andere Fenster ist das Schaufenster eines Unternehmens für Innendekoration. Die Hausnummer ist die 17. Eigentlich ist das Haus nördlich davon wesentlich bedeutender. Leider ein Neubau.
Das gesuchte Gebäude ist bis heute weitgehend unverändert. Wenn ich mich nicht täusche, dann wurde (natürlich) der Dachboden ausgebaut.
Und falls Sie es noch nicht erkannt haben, dann kann ich garantieren, dass Sie da schon oft durchgefahren sind. Zu Fuß sind hier meist weniger Menschen unterwegs.
(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Ph-5220)
Bei diesem Bau von Emmerich Gogl wurde nicht nur in den 1990ern das Dachgeschoß ausgebaut, sondern schon 1952 im Zuge der Behebung von Bombenschäden ein ganzes Geschoß aufgesetzt. Meint zumindest der Kunstkataster.
Zu meiner Innsbrucker Zeit war man hier mit dem B und den C unterwegs.
dahinter/östlich verlief der Sillkanal
nördlich/links befindet sich die Synagoge
Auf der anderen Seite sieht man gerade noch den Erker vom Haus Nr. 8, dem Palais Pfeiffersberg
Als ich noch ein Bua war, ging man hier in der Straße der Sudetendeutschen
Bevor ich nachlese, was schon kommentiert ist (bitte, wer ist schon um 6:14 in denkfähigem Zustand auf) oder nachschaue, wo der Maschinenbauer Wissneky Maschinen gebaut hat, aus eigener Erinnerung gewußt: Sillgasse, gegenüber dem Palais Pfeiffersberg, wo ich in einem dort untergebrachten Universitätsinstitut ein- und aus gegangen bin.
Die schon kommentier habenden Legenden werden noch je nach Alter und Geschlecht die MK, das Kennedyhaus, oder das Mädchengymnasium in der Sillgasse erwähnt haben.
Der mit Holzstöcklpflaster versehene Durchgang führt zu einem Stöcklgebäude, wo wahrscheinlich die neckischen Maschinen geschraubt wurden. Dahinter werden Legenderiche oder Legenderessen gedanklich im Sillkanal geplantscht haben. Stimmts?
Nach dem Wegschicken lese ich die Kommentare Korrektur. Hat jeder an die nahe Scheuchenstuehlstiftung gedacht? Oder mit wohligem Entsetzen an die hinter der Klinkerfassade lauernde Blechbüchse der Gebirgskrankenkasse?
Das haben Sie noch vergessen, Herr Hirsch: https://innsbruck-erinnert.at/franz-baurs-soehne/