Feigenkaffee
Über die Feigenkaffeefabrik „Gedeon von Hibler“, die sich in der Adamgasse 3 befand, sind auf „Innsbruck erinnert sich“ bereits einige Beiträge erschienen, in denen über den Betrieb und das darin hergestellte Produkt Feigenkaffee berichtet wurde. Beim Durchstöbern unserer Archivdatenbank bin ich nun aber auf die als Titelbild dieses Beitrags dienenden Werbe-, bzw. Sammlerkarten gestoßen, die viel zu schön sind, um sie nicht der Leserschaft vorzustellen.
Bei den Karten handelt es sich um hochwertig ausgeführte Farblithographien, die von der Lithographie-Anstalt Carl Redlich in Innsbruck hergestellt wurden. Sie sind in zwei 15,5 x 41,7 Zentimeter langen Streifen auf einen grauen Karton kaschiert, so dass man leider die Rückseiten nicht betrachten kann. Die Karten sind noch nicht voneinander getrennt, also noch druckfrisch. Neben dem Firmenaufdruck gibt es – mit wenigen Ausnahmen – auf jeder eine kurze Werbebotschaft. Alle acht Karten zeigen unterschiedliche Motive aus Innsbruck. Nur auf einer ist der Münzerturm in Hall abgebildet.
(Stadtarchiv Innsbruck, Bi-g-98)