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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Erinnerung An Die Brennerbahn – Felsenbett Des Eisack

Erinnerung an die Brennerbahn – Felsenbett des Eisack

Auch die nächste Darstellung aus unserem Erinnerungsalbum passt perfekt zu dem Bild, das sich in den vergangenen Beiträgen bereits abgezeichnet hat: Die Brennerbahn ist eigentlich nur Nebensache. Wer genau hinsieht, entdeckt links zwar ein Tunnelportal, doch der eigentliche Star des Bildes ist, wie so oft, die beeindruckende Berglandschaft.

Der Eisack schlängelt sich durch die enge Schlucht, darüber ragen steile Felswände empor. Genau solche dramatischen Landschaften waren es, die Reisende im 19. Jahrhundert begeisterten und die sich hervorragend als Souvenir verkauften. Die Eisenbahn war zwar der Grund, warum viele Menschen diese Gegend überhaupt besuchen konnten, auf den Erinnerungsbildern rückte sie aber offenbar in den Hintergrund.

Für unsere Serie liefert der Stich daher zwar nur wenige neue Details zur Brennerbahn, erzählt dafür aber umso mehr darüber, welche Motive damals gefragt waren und wie man die Alpen den Reisenden präsentieren wollte.

Wo genau der Künstler diese Szene festgehalten hat, ist wie immer schwer zu eruieren. Der Reihenfolge des Albums nach müsste sie irgendwo zwischen den Tunnelanlagen nach Atzwang entstanden sein. Vielleicht erkennt ja jemand unter unseren Leser*innen den Standort, ich freue mich wie immer über Eure Hinweise!

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-A-24611-23)

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Jaa, vielleicht meinte Josef Rampold diese Gegend, als er festhielt:
    „Im Tal hat die Straße gleich südlich von Blumau wiedderum eine Spette zu überwinden, die berüchtigte H o c h k l a u s e , einen Felsenkopf, auf dessen Höhe ein Bauernhof liegt“
    (Die heutige Straße bleibt in der Talsohle und windet sich in einem Bogen um diesen Fels herum)
    „Eisenbahn und Autobahn durchbohren ihn mit Tunnels“
    (Wie bereits einmal erwähnt: Rampold EISACKTAL Athesia Bozen, 2. Auflage, 1973)
    Auf der Kompass – Karte „Ritten“ (bereits mit dem langen „Schlern-Tunnel“ der Bahn) sind Straß3nbogen um – und Autobahntunnel durch dieses Felsenhindernis gut erkennbar.
    Und ein Gasthof „Hochklaus“ ist auch eingezeichnet.
    Falls es diesen halt überhaupt noch gibt, gell.

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