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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Weihnachtsfeier Zu Zweit

Weihnachtsfeier zu zweit

Weihnachtsfeiern kann man mögen. Angeblich. Es soll auch Menschen geben, die das anders sehen. Angeblich… Der trostlose Christbaum passt ins Ambiente. Und zu Weihnachtsfeiern – finde ich.

Irgendwie sind wir heute in eine etwas trostlose Szenerie geraten. Ein Lokal. Wohl in den 1970er Jahren. Eher am Anfang. Stühle im Raumschiff-Enterprise-Design. Es fehlt nur „huuuuusch“, wenn eine Tür aufgeht.

Doch wir waren bei einer Weihnachtsfeier. Und die sehen wir in der Bildmitte. Ein Mann und eine Frau sind die einzigen Menschen bei dieser Veranstaltung. Eine eher kleine Weihnachtsfeier. Dagegen ist ja auch nichts zu sagen. Wer weiß…

Aber auf den zweiten Blick schaut es nicht so aus, als würde da gerade der Ablauf des restlichen Abends besprochen werden. Das schaut eher ernst aus. Oder der Mann steht noch am Anfang seiner Baggerarbeit. Jedenfalls schaut es nicht gut aus.

Gleichzeitig kann ich es mir nicht verkneifen auf das Salz-Pfeffer-Zahnstocher-Maggi-Streuer-Ensemble hinzuweisen.

Wer ahnt, wo wir uns befinden? Und wer weiß, das Gespräch am Tisch geendet hat? Immerhin ist es ja eine Weihnachtsfeier…

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Kr/Ne-9152)

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare
  1. ala Ringelnatz

    Publikum noch stundenlann
    wartete auf Weinachtsmann….

    oder ala Morgenstern

    Ein Gummi und ein Weihnachtsbaum
    standen still im Gasthausraum
    Der Weihnachts klagt der Gummistang‘
    mir wird um meine Nadeln bang.

    Zwei Schützenscheiben deplaziert
    schaun auf die Szene indigniert.

    —————

    Leider weiß ich nicht das Wo
    und das Wie nicht sowieso.

    Jedenfalls scheint am einzig besetzten Tisch ein heftiger Papierkrieg zu toben. Die Zigarette hilft denken. Der Enterprise-Look wird durch die Sinnestäuschung aufgeklappter Notebooks noch unterstrichen.

  2. Haben den falschen Beitrag erwischt, aber doppelt ………..

    Ich weiß nicht, ob darüber schon diskutiert wurde (wenn ja – wo?). Meine Frage: Was sind die Vorteile der neuen Ansicht der „Neuesten Kommentare“ gegenüber der alten?

    1. Vorteil: Man wird neugierig – und liest etwas, das man sonst vielleicht übersehen hätte,
      Nachteil: Man braucht länger, um das zu finden, was man gesucht hat.
      Der Heini hätte gesagt: „Hebt si – hebt si“
      Für Nicht-Altpradler; Vorteil und Nachteil wiegen einander auf.
      Oder, Herr Roilo?

    2. Die neue Form der Kommentarliste hatte ihren Ursprung in der anfänglichen starken Verzögerung des Erscheinens nach dem Verfassen und Abspeichern, sowohl im Beitrag als auch in der Liste. Das war sehr lästig und ich bin froh, dass Herr Hofinger sich die Arbeit einer Änderung gemacht hat.
      Der Nachteil ist der, dass der in der Liste aufscheinende Kommentarauszug den ersten Satz enthält, der – ich nehm mich da selber bei der Nase – oft wenig mit dem Thema zu tun hat. Man müßte halt in die Anfangsphrase eine Verbindung zum Objekt hineinkomponieren, aber das ist im Gegensatz zu diesem Kommentar nicht immer möglich.

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