skip to Main Content
Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Ein Souvenir Von Der III. Internationalen Sportwoche

Ein Souvenir von der III. Internationalen Sportwoche

Ein Teilgebiet der Philatelie ist das Sammeln von Sonderpoststempeln, die zu besonderen Anlässen und Veranstaltungen herausgegeben werden. Auch bei der III. Internationalen Sportwoche, die vom 12. bis zum 22. August 1948 in Innsbruck stattfand, kamen Sammler von Sonderpoststempeln auf ihre Kosten. In einem extra für die Großveranstaltung eingerichteten Sonderpostamt, das im Haus Burggraben Nummer 3 untergebracht war, konnten die beliebten Sonderpoststempel erworben werden.

Auch in der Presse wurde auf das Sonderpostamt und auf den Sonderpoststempel hingewiesen, wie ein kurzer Bericht in der Wiener Zeitung vom 10. August 1948 zeigt: „Aus Anlaß der in der Zeit vom 12. bis 22. August 1948 in Innsbruck stattfindenden III. lnternationalen Sportwoche wird von einem Sonderpostamt ein Sonderpoststempel mit der Legende „III. lnternationale Innsbrucker Sportwoche 1948, Innsbruck 2″ herausgegeben; in der Mitte des Sonderpoststempels befindet sich eine Abbildung des Innsbrucker Stadtturmes.“

Die nächste Abbildung zeigt eine frankierte Sammlerkarte mit dem gut erhaltenen Sonderpoststempel.

In den Innsbrucker Nachrichten vom 7. August 1948 wurden die Adresse und die Öffnungszeiten des Sonderpostamtes bekanntgegeben: „Anläßlich der III. Internationalen Sportwoche 1948 wird vom 12. bis 22. August im Städtischen Verkehrsamt in Innsbruck, Burggraben 3, ein Sonderpostamt eingerichtet, das dem Post- und Telegraphenamt Innsbruck 2 unterstellt wird. Dienststunden für den Parteienverkehr an allen Tagen von 8 bis 20 Uhr.

(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-A-7257-123, FW-K-2434)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Der halbverdeckte schwarzhaarige junge Mann (Foto 1948) mit Knickerbockeranzug –
    – und der eine, welcher vor dem FRI SA -Geschäft sein Fahrrad hält –
    es könnte fast jeweils derselbe sein….
    …..wären da nicht die stilistischen Unterschiede:
    Einst als „atemberaubend modern“ empfundene Art-Deco-Schrift – am ersten Bild über dem Geschäft –
    – und dann nach wie vor Fraktur – wenn auch „leicht gemäßigt“… am zweiten. Und die Lederhose und die Kniestrümpfe am zweiten Bild. Nein, ist jetzt nicht „politisch“ gemeint, der Bursche zog halt an, was man damals trug.
    Und mir wäre es wahrscheinlich auch jetzt nicht „sauer aufgestoßen“, wäre nicht ein sogenannter „Minderbelasteter“ (NS-Parteimitglied, 1945 „enthoben“) in den 60er Jahren bei der Post „wiedereingestellt“ worden –
    – und hätte der nicht lautstark geäußert „I varsteah nit, was insere Madln an dee Burschn g’fallt – dee schaugn decht alle aus wia die Affn! So a blonder Tiroler Bursch mit oaner Lederhosn isch decht viel schianer!“
    (Woher „dee Burschn“ damals waren? Arabien? Nordafrika? – natürlich, problematisch wurde es. Aber….!!! – „der blonde Bursch“. natürlich Deutsch – Tiroler, mit der“Lederhosn“, das hat sich mir halt eingeprägt als d a s Schönheitsideal dieser Generation)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Back To Top
×Close search
Suche