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Das Kann Nicht Innsbruck Sein! – IV

Das kann nicht Innsbruck sein! – IV

Kehren wir wieder zu einer Perspektive auf Innsbruck zurück, die wir eher nicht als Postkarte versenden würden. Einfach zu wenig Goldenes Dachl und auch nicht so richtig ein Ort, an dem wir den Selfie-Stick auspacken würden.

Da wir Menschen nur von Ferne sehen, wirkt diese Aufnahme noch etwas kälter und trostloser. Dazu passen auch die Schneereste auf dem Dach.

Für Freaks gäbe es auch noch einen LKW auf Marke, Model und die Schuhgröße des Fahrers zu bestimmen.

Und dennoch stellt sich die Frage aller Fragen: Welche Straße ist das?

Es gibt aber noch einen wichtigen Hinweis: Auf dem Haus auf der linken Straßenseite erkennen wir – mit etwas gutem Willen – das Schild einer Haltestelle der IVB.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Kr/Ne-7813)

Dieser Beitrag hat 11 Kommentare
    1. Die Schuhgröße des Fahrers weiß ich gerade nicht, aber der LKW könnte ein amerikanischer Militär-Allrad sein (GMC), der Fahrer der Frächter Josef Weixelbraun, der einige solcher Fahrzeuge besaß, in der Bäckerbühelgasse 16 wohnte und über Mittag sein Auto herunten in der Innstraße stehen gelassen hat. Zufrieden, Herr Morscher?

      1. Lieber Herr Roilo,

        Ich habe Ihnen so Manches zugetraut. Dass Sie nun auch wirklich eine belastbare Vermutung zu dem LKW am Horizont haben, das führt allerdings meine Hochachtung (und sicherlich auch die der restlichen LeserInnenschaft) vor Ihrem stadtgeschichtlichen Wissen in neue Dimensionen!

        Beste Grüße,
        Lukas Morscher

    1. Danke, Herr Auer, für den Hinweis auf diesen Beitrag. Leider hat es dazu nämlich noch keine Rückmeldungen gegeben. Vielleicht findet sich noch jemand, der was sagen kann.

  1. Die Gegend hat sich, wie fast immer, wenn ein Baum zu sehen ist, stark verändert. Pappeln wachsen schnell, neigen allerdings gerne zu dramatischen Verfallserscheinungen, die an dieser Stelle nicht ungefährlich wären. Schlimmere Veränderung: Wieso hat man das schöne Haus ganz links derart verunstalten müssen?
    Der Fotograf muß ein ordentliches Teleobjektiv benutzt haben, die weit entfernte Pfriemeswand samt Abfahrt türmt sich geradezu nordkettenähnlich über den Westen der Stadt.
    Die Haltestelle ist jetzt weiter oben, vor der Schule. Neben der Alpenzoolinie hält dort der 501er als Nachfahre der Dörferlinie (die aber über den Rennweg fuhr) nach Hall die Betreuung der Öffifahrer zwischen Hötting und Mühlau aufrecht. Zur Zeit der Aufnahme fällt mir nur der K als mögliche Linie ein, der aber in ST. Nikolaus wieder kehrt machte und stadtdurchquerend Amras erreichte (mit Fühlern 🙂 ).
    Das Lastauto ist ein „Tschiämsi“, auf einem verlinkten Foto von Herrn Roilo im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/raritaeten-aus-der-sammlung-kreutz-vi/ war so ein Typ schon einmal zu sehen und in Diskussion.

  2. Hinten rechts sieht man sogar 2 Gasthäuser: den Sandwirt in der Innstraße 83 und das Gasthaus zur (grünen) Eiche in der Innstraße 85.
    Weiter hinten – verdeckt durch die Pappel – versteckt sich noch der ‚Engel‘.

  3. Ich muss nun doch nochmals zu diesem LKW im Hintergrund zurückkommen. Nach einem Vergleich mit dem von mir im obengenannten Beitrag eingestellten Foto https://postimg.cc/2qp6jr70 dürfte es sich wirklich um ein Fahrzeug der Firma Josef Weixelbraun handeln, zumindest um ein baugleiches (man beachte nur die Bordwände und die vorderen Kotflügel). Ich glaube nicht, dass es zu dieser Zeit (1957 – 1958) weitere derartige Fahrzeuge aus US-Beständen bei einem Transportunternehmer in Innsbruck gegeben hat.
    Dass Herr Josef Weixelbraun ein Koatlackler war, wusste ich, dass er tatsächlich in der Bäckerbühelgasse 16 wohnte, entnahm ich aus https://www.innsbruckerinnen.at/.
    Da es nun möglicherweise richtige Freaks unter der Leserschaft geben könnte, möchte ich zur Vorsicht noch Folgendes erwähnen: Beim Bau der Timmelsjoch Hochalpenstraße waren drei US – Allradfahrzeuge der Firma Josef Weixelbraun eingesetzt: Zwei GMC und ein etwas größeres Fahrzeug, vielleicht ein Studebaker oder ein Chevrolet. Dieses hier war das größere, aber für uns waren alle drei einfach die „Dschiemsi“.
    Noch ein Detail: Wegen der geringen Breite des provisorischen Trassenweges zum Joch wurden die Zwillingsreifen abmontiert.

    1. Die „Tschiämsi“ vom Weixdlbraun waren noch bis in die späten 60er Jahre , vielleicht sogar in den Anfangssiebzigern unterwegs. Ich kannte die gut! Sein Lagerplatz in der Rossau war voll mit alten US Fahrzeugen und seinen berühmten Deutz Raupen! Er hatte auch 2 Magirus Deutz LKW , einen Zweiachser und einen Dreiachser , der ungewöhnlich klein bereift war.

  4. Die „Tschiämsi“ vom Weixlbraun waren noch bis in die späten 60er Jahre , vielleicht sogar in den Anfangssiebzigern unterwegs. Ich kannte die gut! Sein Lagerplatz in der Rossau war voll mit alten US Fahrzeugen und seinen berühmten Deutz Raupen! Er hatte auch 2 Magirus Deutz LKW , einen Zweiachser und einen Dreiachser , der ungewöhnlich klein bereift war.

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