Auf dem Weg nach oben
So ein Schigebiet wird nicht in einem einzigen Jahr fertig gebaut. Es wächst über viele Jahre hinweg. Mit der berittenen Bauaufsicht am Patscherkofel im Jahr 1927 hatten wir ja bereits das Vergnügen.
In den Jahren 1961 und 1962 wurde die Anlage durch den Gipfellift ergänzt. Über diesen Einer-Sessellift haben wir bereits berichtet: „Schifoan is des leiwaundste“ – Innsbruck erinnert sich. Ergänzen könnte man an dieser Stelle noch die eisigen Winde, die den Fahrgästen dort um die Ohren peitschten. Der Lift wurde 2011 stillgelegt und kurz darauf abgebaut.
Auf dem Bild sehen wir, wie die Seiltrommel für den Lift über die Viller Straße transportiert wird.
(Stadtarchiv/Stadtmuseum, Ph-3677)
Ich vermute, daß es sich bei der zweiten Zugmaschine um eine Kälble 22 Z8 T handelt.
Was ich mich nun frage: Wurde die Seilrolle mit der Bahn von St. Aegyd am Neuwalde hertransportiert oder fuhr das Wiener Fuhrunternehmen die ganze Distanz mit dieser Last auf der Straße ?
Laut den im Internet zu findenden Schwindelzetteln hatte das Eisenwerk zwei eigene Bahnanschlüsse. Die hat man wohl auch für diesen Transport bis Innsbruck benutzt. Wie schnell konnte/durfte denn dieses Gespann fahren? 40 kmh? Und das von Ägyd bis Tirol. Eher nicht.
Weiter ging es dann – nehme ich an – mit Hilfe der Patscherkofelbahn, wie im Detail, weiß sicher jemand. 296t lese ich da auf der Tafel. Die hängt man nicht an eine Gondel :-D.
Frage:
Hat von den Usern wer eine Ahnung wie der Betreiber der ehemaligen Gipfelhütte am Kofel geheißen hat? Hatte auch einen Schäferhund an seiner Seite.
Gibt es ev. ein Foto von dieser Hütte?
Die Adressbücher haben folgende Namen mit der Berufsbezeichnung Hüttenwirt ausgeworfen. Ich nehme an, Herr Schneider, es gab mehr als diese 7, aber vielleicht ist ja die von Ihnen gesuchte Person dabei:
Seiwald Johann, Cornet Ernst, Krautgasser Sepp, Saurugger Willibald, Schwarz Anton, Schuchter Egon, Ribis Franz.
Danke Frau Stolz – leider ist kein passender Name dabei
Ich habe aber herausgefunden, dass ein GEORG BARBACHlängere Zeit die Gipfelhütte betrieben hat.
An seiner Seite war stets sein Schäferhund REX.
Könnte sein, dass ihre Namen zum Patscherkofel Schutzhaus passend sind.
In der unlängst gesendeten ORF Dokumentation über den Patscherkofel kam Herr Barbach leider nicht vor.