Lego für Fortgeschrittene
Ich glaube, es gibt kaum ein Kind in der westlichen Welt, das nicht irgendwann einmal mit Lego-Steinen gespielt hat. Wenn es mehrere Kinder in der Familie gab, dann war der Vorrat an den bunten Steinen meist in einer großen Schachtel vereinigt. Herrliche Stunden waren das. Aber: Ich persönlich habe die großen Lego-Steine immer blöd gefunden.
Doch zurück zu was Wichtigem: Unserem heutigen Foto. Vermutlich acht, nach anderer Zählung sieben Wohnblöcke sind hier vor Kurzem aus der grünen Wiese gewachsen. Sogar ein letzter Baukran ist noch nicht abgebaut. Davor könnten noch Reste von privaten Selbstversorgergärten zu sehen sein. Oder der Beginn der Besiedelung durch die Neu-Bewohner. Aber so richtig erkennen lässt sich hier nix.
Anhaltspunkt zum Ort des Geschehens gibt es wenige. Nicht einmal ein Schattenwurf hilft uns weiter. Im Vordergrund wachsen noch hoffnungsvolle Stauden und Gräser. Aber wie lange noch? Vielleicht sogar bis heute?
Und so bleibt am Ende nur noch zu klären: Wo sind wir da heute eigentlich hingeraten?
(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Ph/A-24.620-26)
Wissensbefreite Googler oder Google Mappler wie ich sehen diese Orgelpfeifenarchitektur bald einmal mit freiem Auge, die ungefähre Gegend muß man ja nicht lange raten.
Aber viele Innsbrucker werden dort wohnen und auch wissen, wo der Nahversorger zu finden ist. Am Foto seh ich ihn übrigens nicht, aber das ist kein Kriterium. Schönen Sonntag!
Wenigstens diese Drähte gibt es nicht mehr, die sind nun auf der anderen Innseite.
Das Foto zeigt Neubauten im Olympischen Dorf
Bei dem Hügel auf der linken Bildseite könnte es sich um die Reste des Bahndamms der Umgehungsbahn handeln
Auf dem Luftbild von 1970 sieht man neben der noch baustellenfrischen Kajetan-Sweet Straße Richtung In noch den zugewachsenen Rest der Trasse.
@Lukas Morscher: Wer als Kind schon bunte Legosteine bespielen konnte gehörte schon zur Lego 2.0 Generation. Ich als Beta-tester von Lego 1.0 hatte nur die roten und weißen Steine zum Basteln. DIe Fhanen von Tirol, Polen und Österreich konnte man damit recht gut hinkriegen, und dann einen gescheckten Turm. Lustig. Als ich fast schon aus dem Alter heraus war, gab es dann Fenster und Türen (in abwechslungsreichem Rot) und gelbe und blaue Bodenplatten. Die legotypischen Noppen zum Zusammenstecken zerschossen jeden Versuch einer realitätsnahen Darstellung.
In meiner Erinnerung gab es in der Kinderzeitschrift Wunderwelt ( ich halte sie eher für ÖVP-lastig 🙂 ) oder in der Kinderpost (SPÖ? 😉 ) immer Werbung für einen Bausatz der österreichischen Marke Domus, mit dem man auch Häuser bauen konnte, feiner strukturiert als die IQ50 geeigneten Klötze von Lego. Domus klingt ja schon ach so gebüldet. Ich glaube sogar, es gab sie nur in Wiener Geschäften zu kaufen, jedenfalls nicht beim Hammerl oder Heiss. Erinnert sich noch wer daran? Man findet ein antikes Exemplar auf Willhaben.