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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Man Möchte Es Kaum Glauben…

Man möchte es kaum glauben…

… zumindest wenn man mit unseren heutigen, Smartphone getrübten Augen auf diese Szene blickt. Hier wird offensichtlich etwas gefeiert: Und Artefakt der Begierde ist tatsächlich ein Röhrenfernseher. Wir schreiben das Jahr 1968: Der Pressefotograf Richard Frischauf hat die feierliche Übergabe eines neuen Fernsehers an das Mädchenheim Marienheim in der Maximilianstraße festgehalten. Die Freude ist allen Beteiligten ins Gesicht geschrieben und so groß, dass die Heimbewohnerinnen sich beim Bürgermeister sogar mit einem Ständchen bedanken. Was da wohl als erstes Programm über den Bildschirm flimmerte…?

(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-5918)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Bei uns war es ebenfalls 1968 oder 1969, also noch vor der Mondlandung. Das erste Programm, das über den Bildschirm flimmerte, war „Was bin ich?“.
    Unser Gesichtsausdruck beim ersten Fernseherlebnis wäre sicherlich ebenfalls ein Foto wert gewesen.
    Manche, die in günstiger Lage wohnten, hatten diese riesigen Antennen auf dem Dach. Dort konnte man angeblich sogar deutsches Fernsehen empfangen. Hoffentlich war die Qualität besser als die der deutschen Radiosender oder von Radio Luxemburg, die man abends auf Mittelwelle oft nur mit viel Knistern und Rauschen hören konnte.

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