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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Das Gips Ja Nicht!

Das Gips ja nicht!

Eine Sammlung antiker Statuen – man würde dabei eher an ein Museum in Griechenland oder Italien denken, vielleicht auch an eine große Metropole mit bedeutenden Antikensammlungen. An Innsbruck denkt man dabei wohl nicht sofort.

Bei den Exponaten handelt es sich überwiegend um Gipsabgüsse, aber auch um einige Originale. Die Sammlung bietet einen nahezu geschlossenen Überblick über die Entwicklung der griechischen und römischen Kunst der Antike.

Seit ihrer Entstehung – noch vor der Gründung des Archäologischen Instituts im Jahr 1969 – musste die Sammlung mehrfach übersiedeln. Ursprünglich war sie in der Alten Universität untergebracht, bevor sie 1920 in den ersten Stock der Neuen Universität verlegt wurde. In den 1980er-Jahren war die Ausstellung aufgrund von Platzmangel über längere Zeit nicht zugänglich und wurde erst 1989 wiedereröffnet.

Als die Sammlung weiter anwuchs, wurde das Museum gemeinsam mit den altertumswissenschaftlichen Instituten an den Langen Weg ausgelagert. Nach der Fertigstellung des Neubaus der Alten Universität – des Agnes-Heller-Hauses – kehrte auch die archäologische Sammlung an ihren ursprünglichen Standort zurück.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum, Ph-6132)

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  1. Das Gipsmuseum der Uni Innsbruck besteht – ebenso wie die Lehrkanzel für Klassische Archäologie – meines Wissens schon seit dem 19. Jahrhundert und war ursprünglich in der Universitätsstraße/Theologie, untergebracht. Nach dem 2. WK wurde die Sammlung ins Hauptgebäude der Uni an den Innrain verlegt, in den großen Raum oberhalb der Aula.

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