skip to Main Content
#bilderschauen --- #geschichtenlesen --- #gernauchwiederimarchiv
  • From Karl Hirsch on Abgeschnitten

    Ich tu ja lieber raten, wenn ich einen Verdacht habe, als Luftbilder studieren. Auch wenn ich mich täusche: Ich vermute dieses Endsemble – Spizdachsiedlungshäuschen und Papeln (sind wirklich welche= im Hintergrund – kühn in der Lobachsiedlung, hinter dem Häusel die Kranebitter Allee. Der geradlinige Zubau erfüllte den Besitzer sicher mit Stolz und war ein Foto wert.
    Go to comment
    2021/02/20 at 6:05 pm
  • From Joachim Bürgschwentner on Die Familienresidenz: Mit den Augen des (un)bekannten Fotografen XXIX

    Wer neugierig ist, aber nicht so abenteuerlustig, könnte einmal zu uns kommen. 😉 Eine Reihe Bilder samt Informationen enthält z.B. die Österreichische Kunsttopographie Band XXXVIII: Die profanen Kunstdenkmäler der Stadt Innsbruck: Altstadt – Stadterweiterungen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, 1972.

    Go to comment
    2021/02/20 at 4:30 pm
  • From Hermann Pritzi on Eine Villa im Grünen

    Und rechts oben die Hungerburg mit Hotel Mariabrunn

    Go to comment
    2021/02/20 at 3:31 pm
  • From pension heis on Eine Villa im Grünen

    könnte das Haus Höhenstrasse Nr 48 sein, li hinten Gasthof Ölberg

    Go to comment
    2021/02/20 at 1:29 pm
  • From Karl Hirsch on Die Familienresidenz: Mit den Augen des (un)bekannten Fotografen XXIX

    Manchmal ist das Tor offen und der Vorbeigehende erhascht einen kurzen Blick ins edle Vestibül. Für jene, die nie so frech waren, bei dieser Gelegenheit das Innere soweit zugänglich zu erkunden, existieren vielleicht auch Aufnahmen vom sehr schönen Inneren mit seinen klassischen Göttergestalten und tragenden Atlanten oder Titanen(?) im Treppenhaus. Wäre schön, dies zu sehen. Oben im ersten Stock ist ein wunderschöner Saal aus dem Rokoko.

    Go to comment
    2021/02/20 at 10:17 am
  • From Martin Schönherr on Parforcejagd in Igls

    Das Photo sieht aus, als hätte man Einzel- oder Kleingruppenaufnahmen zusammengesetzt – und er Hintergrund wirkt eher wie ein Studiohintergrund (Die Serles erkennt man wirklich nur, weil sie ungefähr dort sein sollte). Die Hunde scheinen gezeichnet zu sein.

    Go to comment
    2021/02/19 at 9:42 pm
    • From Manfred Roilo on Parforcejagd in Igls

      Das habe ich mir auch schon gedacht. Man meint die ‚Figuren‘ anfassen zu können und umzustellen wie bei einem Krippenberg – statt Schafln halt Rösser.

      Go to comment
      2021/02/19 at 10:24 pm
  • From Josef Auer on Die Familienresidenz: Mit den Augen des (un)bekannten Fotografen XXIX

    Vielen herzlichen Dank, Herr Bürgschwentner!
    Genau dieses Bild wurde 1911 als Ansichtskarte verschickt. Sensationell, dass die originale Glasplatte erhalten ist!
    Die Empfängerin der Ansichtskarte war eine „liebe Tante“ in Deutschland.

    Ich werde schauen, dass ich Ihnen die Vorder- und Rückseite der Karte in digitaler Form zukommen lasse.

    Go to comment
    2021/02/19 at 8:22 pm
  • From Karl Hirsch on High Noon in Pradl Gulch

    Vielleicht ist der Jaguar ganz einfach an dieser Stelle wieder einmal liegengeblieben.

    Go to comment
    2021/02/19 at 3:46 pm
  • From friedrich stepanek on Die sieben Samurai?

    Auf der Titelseite der ARBÖ-Zeitung meinte ich natürlich das Foto LINKS unten…

    Go to comment
    2021/02/19 at 2:24 pm
  • From Friedrich Stepanek on High Noon in Pradl Gulch

    Haha, nein, nicht einmal die Familie Stepanek weiß, wem dieses Auto gehört 😉
    Die Stepaneks fuhren nur Renault: Dauphine, R6, R12. Damit haben wir es hier nicht zu tun.
    Meines Wissens war der Parkplatz vor dem Haus immer den Kunden des Geschäftes vorbehalten.

    Go to comment
    2021/02/19 at 2:06 pm
  • From Manfred Roilo on Schienen, Schienen, Schienen und ein paar Bretterwände

    ….. und Dank an Herrn Hirsch natürlich ebenso (habe ich erst jetzt entdeckt)!

    So nebenbei fällt mir noch etwas ein. Im Haus Nr.74 (man sieht es gerade nicht mehr) ist Stadtrat Ing. Gottfried Sigl – siehe innsbruck-erinnert.at/granada/ – aufgewachsen.

    Weiters: Haus Nr. 50 gehörte 1938 Wörle Alois sen. – siehe auch https://innsbruck-erinnert.at/ein-schiessstand-fuer-pradl/
    War das der darin genannte Maurermeister, der 1900 in der Egerdachstraße 6 wohnte?

    Und weil wir schon dabei sind und doch schon etwas Zeit vergangen ist, für ‚Fremde‘ (oder die hier nur lesen und nicht schreiben): Wir befinden uns beim südlichen Ende der Pradlerstraße / Einmündung in die Amraserstraße. Der Gasthof rechts hieß „Zum Lindenhof“, den wir auch schon einmal als Beitrag hatten: https://innsbruck-erinnert.at/leider-zu-typisch-fuer-ein-gutes-raetsel/

    Vielleicht nochmals, weil es, so glaube ich ‚untergegangen‘ ist, meine These: Das Foto dürfte als Beleg / Beweis für die laut Reichs Luftschutzverordnung weiß zu bemalenden Hausecken, Randsteine, Oberleitungsmasten etc, gemacht worden sein.

    Go to comment
    2021/02/19 at 1:00 pm
    • From Karl Hirsch on Schienen, Schienen, Schienen und ein paar Bretterwände

      Nicht untergegangen, sondern sehr glaubwürdig. Und wenn nicht als Beweis, so vielleicht als Beispiel „So bemalt man deutsche Randsteine richtig“. Die Vorschrift kannte ich nicht, ich grüble über den Sinn nach. Dass man bei Totalverdunklung nicht stolpert oder anrennt (ernst gefragt)?

      Go to comment
      2021/02/19 at 3:41 pm
      • From Manfred Roilo on Schienen, Schienen, Schienen und ein paar Bretterwände

        Jetzt habe ich doch einmal irgendwo nachschauen müssen wegen ‚meiner‘ weißen Hausecken etc. Ich erinnere mich deshalb immer wieder, weil unser Haus, die Pradlerstraße 15 ebenfalls solch eine ‚Verzierung‘ hatte.

        Nun habe ich in http://bunker.amaot.info/8dfgvo.htm Die „Achte Durchführungsverordnung zum Luftschutzgesetz (Verdunkelungsverordnung) vom 23.5.1939“ gefunden. Im §28 – Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit ist genau beschrieben, was es mit diesen weißen Anstrichen auf sich hat.

        Go to comment
        2021/02/19 at 4:34 pm
  • From Karl Hirsch on Ein Blick zurück

    Dazu habe ich in miner Sammlung zwei Ansichtskarten, die den weiteren Bauverlauf zeigen. Sie stammen aus den 60ern. Während das Winterbild noch immer viel freie Fläche neben den Hochhäusern zeigt, ist am Sommerbild schon das spätere Bauhausgebäude entstanden. Ich bin nicht ermächtigt, hier die Rätselfragen zu stellen. Aber kann sich noch wer an die vorher dort angesiedelten Betriebe einnern? Auch ein Möbelhaus gab es dort einmal.

    https://s18.directupload.net/images/210219/amh8iiz7.jpg

    Go to comment
    2021/02/19 at 12:46 pm
    • From Karl Hirsch on Ein Blick zurück

      Inzwischen ist es mir selber eingefallen: Vor dem Bauhaus etc. war dort die Niederlassung der Fa. Schwarzkopf.

      Go to comment
      2021/10/20 at 8:57 am
  • From Karl Hirsch on Schienen, Schienen, Schienen und ein paar Bretterwände

    Ja. Ist schon ein gutes Jahr leergestanden, mit den üblichen Jubelplakaten der Bauherrn. Ein besonderes Juwel wars nicht. Es wurde auch der hinter dem Concorde Matratzengeschäft liegende Stöckldschungel, teils mit Swarovski-Aufschrift, samt Concord der Neubebauung dieses Ecks geopfert.

    Go to comment
    2021/02/19 at 12:31 pm
    • From Manfred Roilo on Schienen, Schienen, Schienen und ein paar Bretterwände

      Ich bilde mir ein: Von diesem Stöckldschungel inkl. Sägewerk Wörle hatten wir schon einmal einen Beitrag – ich finde ihn nur nicht auf die Schnelle

      Go to comment
      2021/02/19 at 1:08 pm
      • From Manfred Roilo on Schienen, Schienen, Schienen und ein paar Bretterwände

        Ich bin nun insofern fündig geworden, dass wir zwar keinen eigenen Beitrag hatten, wohl aber in einem anderen Beitrag darüber gesprochen haben! Siehe https://innsbruck-erinnert.at/hoch-hinaus-3/ (mein Kommentar vom 2.12.2020 20:31)
        Schade, dass das Team Stadtarchiv bisher noch nie auf meine Bitte in diesem Eintrag eingegangen ist!!

        Go to comment
        2021/02/20 at 8:50 am
  • From Manfred Roilo on Schienen, Schienen, Schienen und ein paar Bretterwände

    Na, Mahlzeit (doppelt, weil ich mir jetzt eine Forelle zukommen lasse). Schon ein Wahnsinn mit dieser Bauerei! Danke Herr Rangger

    Go to comment
    2021/02/19 at 11:48 am
  • From Manfred Roilo on Schienen, Schienen, Schienen und ein paar Bretterwände

    Heißt das jetzt, Herr Schönherr und Herr Hirsch, im Klartext: Haus Nr. 78 wird bzw. ist schon abgerissen und wird durch einen Neubau ersetzt? Ich bin ja zu weit weg um nachzuschauen!

    Go to comment
    2021/02/19 at 9:57 am
  • From Karl Hirsch on Schienen, Schienen, Schienen und ein paar Bretterwände

    …und es gab einen Proteststurm, als die Gleise verschwanden, oder? Jedenfalls sind die neuen Häuser nicht mehr für die Ewigkeit gebaut, im Gegensatz zum Altbestand.

    Der aus der Reihe tanzende weiße Balkonverbau markiert vielleicht die Wohnung des Hausherrn (wenn er denn dort zu Hause war), der durfte sowas. Die anderen mußten schon damals unterschreiben, daß sie nichts verändern dürfen.

    Go to comment
    2021/02/19 at 8:11 am
  • From Manfred Roilo on Schienen, Schienen, Schienen und ein paar Bretterwände

    Ich habe nun gerade zur Sicherheit im Findbuch 1940 nachgeschaut: Darin gibt es ein großes Inserat der Firma Alois Wörle mit „Möbel-Bautischlerei und Sägewerk ………straße 78, Eingang Lagerplatz“. Das „Baugeschäft“ befand sich weiter drunten auf der anderen Straßenseite, auf Nr. 51 – dem „Wörlehaus“
    Hier, auf Nr. 78 (Bretterzaun) steht nun das letzte Haus der ……..straße an der Westseite!

    Go to comment
    2021/02/19 at 7:46 am
  • From Manfred Roilo on Schienen, Schienen, Schienen und ein paar Bretterwände

    Wahrscheinlich wollte der Fotograf die vielen weißen Markierungen aufnehmen – als Beweis, dass man eine entsprechende Verordnung erfüllt hat! 1942??

    Go to comment
    2021/02/18 at 11:51 pm
  • From Manfred Roilo on Schienen, Schienen, Schienen und ein paar Bretterwände

    Siehe auch https://innsbruck-erinnert.at/leider-zu-typisch-fuer-ein-gutes-raetsel/

    Go to comment
    2021/02/18 at 11:10 pm
  • From Martin Schönherr on Schienen, Schienen, Schienen und ein paar Bretterwände

    ich meinte natürlich auf der l i n k e n Seite!

    Go to comment
    2021/02/18 at 11:08 pm
  • From Martin Schönherr on Schienen, Schienen, Schienen und ein paar Bretterwände

    Heute früh sah es auf der rechten Seite fast gleich aus, wie damals (wenn man von den Geleisen absieht)

    Go to comment
    2021/02/18 at 11:07 pm
  • From Manfred Roilo on Schienen, Schienen, Schienen und ein paar Bretterwände

    Hinter der Bretterwand war das Sägewerk der Firma Alois Wörle, rechts ein Gasthaus – mehr sag ich heute nicht mehr

    Go to comment
    2021/02/18 at 11:02 pm
  • From Manfred Roilo on Der älteste Radweg der Stadt

    Ein bisserl untergegangen ist bisher, dass wir schon einen Beitrag über diese Gegend mit einem Bild in die Gegenrichtung hatten:

    Auch dort wurde schon auf Radwege in der Gumppstraße und in der Langstraße hingewiesen!

    Go to comment
    2021/02/18 at 2:39 pm
    • From Karl Hirsch on Der älteste Radweg der Stadt

      Bin ich froh, daß ich jetzt wieder ungefähr das gleiche geschrieben habe wie im November. Langweilig aber ehrlich. Immer bei der Wahrheit bleiben, zu jedem Bild gibt es eine Gegenrichtung :-.

      Go to comment
      2021/02/18 at 6:23 pm
  • From Josef Auer on Villa gesucht

    Von der Buchstabenlänge her würde Villa Edelweiss in die Lücke passen, das ist jedoch nur geraten….
    Vielleicht hilft das Mühlauer Häuserverzeichnis von 1903 beim Knacken der Rätselnuss, eines dieser Häuser muss es schließlich sein:
    https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/20710/49

    Go to comment
    2021/02/18 at 2:02 pm
  • From Karl Hirsch on Noli me tangere

    Ich tippe auf den Standort Innsbrucker Herbstmesse 195x. Die Eiswürfelbox ist Kult.

    Go to comment
    2021/02/18 at 11:00 am
  • From Josef Auer on Der älteste Radweg der Stadt

    Wie es der Zufall will, gibt es genau von dieser Unterführung einen Film vom 3. Mai 1945. Darin sieht man wie die amerikanischen Panzer an dieser Stelle begrüßt werden und weiter Richtung Innenstadt fahren. Weiters sieht man in diesem Filmdokument das eingemauerte Goldene Dachl und viele andere Highlights……

    „Befreiung in Innsbruck, Mai 1945“

    Go to comment
    2021/02/18 at 10:38 am
  • From Team Stadtarchiv on Die sieben Samurai?

    Der Startplatz würde passen (Tiger):
    https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&datum=19310908&query=%22radrennen+h%c3%b6ttinger+au%22~10&ref=anno-search&seite=8
    Der Wetterbericht würde auch hinkommen (Regen).
    https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&datum=19310914&seite=4&zoom=33
    Wenn sich bis zum Start noch ein paar Samurais eingefunden haben könnten es diese Herren sein, die man großteils heute nicht mehr auf Fotos erkennt.
    https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&datum=19310915&seite=8&zoom=33

    Go to comment
    2021/02/18 at 7:56 am
    • From Friedrich Stepanek on Die sieben Samurai?

      Gute Vermutungen, gute Recherche, aber ich habe meine Zweifel.
      Der Verband der Rennfahrer Tirols war ein Verband mehrerer bürgerlicher Rennradvereine. Das heißt einerseits, dass an einem solchen Rennen mehr als sieben Personen teilnahmen, die ja vor allem in Vereinen waren, um sich mit anderen Rennradlern messen zu können. Hier auf dem Foto haben wir augenscheinlich sehr wenige Teilnehmer. Und es erscheint mir unlogisch, dass der Fotograf lange vor Start, bevor alle Teilnehmer in Position sind, schon ein Foto macht. Und wenn wirklich noch weitere Teilnehmer später hinzustoßen, warum warten dann einige schon so früh auf dem Rad an der Startlinie?
      Andererseits reden wir von bürgerlichen Vereinen und lizenzierten Fahrern. Mitglieder der bürgerlichen Vereine waren vor allem junge Männer aus gehobenen Schichten, die sich Sport (zeitlich und finanziell) leisten konnten. Auf dem Foto haben wir nur eine Person im „Rennoutfit“, also mit Trikot und „Radhose“. Er hat auch einen Ersatz-Schlauchreifen dabei, sieht also genau wie die Radrennfahrer jeder Zeit aus. Aber die anderen? Die Tragen ihre Anoraks, alte Soldatenröcke und irgendwelche kurze Hosen. Amateure! Bestimmt keine lizenzierten Rennradler.
      Ich behaupte, das Foto zeigt den Start eines Rennen des ARBÖ – Arbeiter-Radfahrerbund Österreichs. Seit 1902 gab es in Innsbruck den Arbeiter-Radfahrerverein Lassalle, 1928 wurde in St. Nikolaus ein zweiter Arbeiterradfahrerverein gegründet (Innsbruck II) und schließlich 1931 mit Innsbruck III der dritte in Pradl. Die Vereine organisierten ihre eigenen Rennen, Vereins-, Landes-, Bundesmeisterschaften. Und ich denke, hier haben wir es mit so einem Rennen zu tun. Strecken wurden die gleichen gefahren, die auch bürgerliche Vereine fuhren, hier wahrscheinlich Höttinger-Au – Trankhütte – Höttinger-Au, ein 100km Rennen.
      Im Jahr 1929 fand übrigens die ARBÖ-Bundesmeisterschaft auf einem Teil dieser Strecke statt (Wendepunkt Stams für ein 70km Rennen). Ein Vergleichsfoto zum Start findet sich auf der Titelseite der Verbandszeitung rechts unten: (hier sieht man auch, dass die Teilnehmer der ARBÖ-Bundesmeisterschaft schon sehr viel „professioneller“ gekleidet waren als unsere sieben Samurai)
      https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=rad&datum=1929&page=21&size=45
      https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=rad&datum=1929&page=22&size=45
      Soweit meine Ansicht, ich bin jedoch sehr gerne offen für Einwendungen jeglicher Art!

      Go to comment
      2021/02/19 at 1:33 pm
    • From Manfred Roilo on Die sieben Samurai?

      Nett, dass der Waroschitz Hans (Fahrradgeschäft in der Pradlerstraße) – siehe https://innsbruck-erinnert.at/eine-verlorene-kunstform/comment-page-1/#comment-1441 – auch unter den „Top Ten“ war!

      Interessant auch die Streckenbezeichnungen in diesen Zeitungsmeldungen:
      Innsbruck – Rothenbrunn und
      Radrennen Innsbruck – Trankhütte – Innsbruck!

      Bei Rothenrunn wird in einer der Meldungen in Klammer Sellrain hinzugefügt – das hätte ich nicht gewusst. Aber wo die Trankhütte ist, weiß ich! Eine Rätselfrage für die Kollegenschaft!

      Go to comment
      2021/02/18 at 11:07 am
      • From Friedrich Stepanek on Die sieben Samurai?

        Lieber Herr Roilo, Sie haben wahrscheinlich noch bei Herrn Waroschitz in der Pradlerstraße eingekauft? Wie lange gab es das Geschäft?

        Go to comment
        2021/02/19 at 1:04 pm
        • From Manfred Roilo on Die sieben Samurai?

          Grüß Gott, Herr Stepanek. Ja – ich habe mein erstes selbstbezahltes Radl beim Waroschitz Hans gekauft. Es war ein tolles Fahrzeug, ein Rih-Super. Ich habe darüber in https://innsbruck-erinnert.at/eine-verlorene-kunstform/comment-page-1/#comment-1441 geschrieben.
          Nun habe ich in meinen Fotoalben genauer nachgeschaut: Es muss im Frühsommer 1956 gewesen sein, denn meine erste Tour mit dem neuen Rad machte ich mit einem Arbeitskollegen nach Südtirol. Dabei „bezwangen“ wir am Rückweg zu unserer Arbeitsstelle (ich war damals Vermesser auf der Timmelsjochstraße) am 15.8.1956 das Timmelsjoch! Diese Straße war damals erst bis Schönau am Fuße des Kehrenaufstiegs im Passeier befahrbar (natürlich ohne Asphalt), von hier mussten wir das Radl durchs Timmelstal aufs Joch tragen, wo uns dann bei Schneetreiben der Baustellen-Unimog unserer Firma erwartete. Denn befahrbar war damals auch unsere Seite nur teilweise, Baubeginn (und damit Beginn meiner aktiven Laufbahn) war ja erst im Spätherbst 1955 gewesen! Spinner hat es unter den Radlern schon immer gegeben.
          Wann Waroschitz zusperrte, kann ich leider nicht sagen – mein Leben spielte sich in dieser Zeit, mit Ausnahme im Winter, im Ötztal ab.

          Go to comment
          2021/02/19 at 5:26 pm
      • From Friedrich Stepanek on Die sieben Samurai?

        die Trankhütte lag (liegt?) kurz vor Imst. Man wählte sie als Wendepunkt für die 100km-Radrennen, weil sie genau 50km von der Höttinger Au entfernt ist. Heute heißt noch ein Ortsteil von Roppen so.

        Go to comment
        2021/02/19 at 12:58 pm
  • From Robert Engelbrecht on Es wäre ein schönes Rätsel...

    Wieder was:
    „Kriegsgrelikt in Amras: Die Mattenelemente für Feldflugplätze, die beim alten Innsbrucker Rossau gelagert wurden, werden in Amras noch hie und da als Zäune benutzt. Leider fielen die meisten in den letzten Jahren Umgestaltungen zum Opfer.“
    Unter: https://paschberg.blogspot.com/2011/04/kriegsgrelikt-in-amras-die.html

    Go to comment
    2021/02/17 at 11:36 pm
  • From Josef Auer on Die sieben Samurai?

    Ein treffliches Vergleichsbild wurde im Oktober 2020 veröffentlicht:

    Laut Adressbuch von 1938 residierte im Haus Höttinger Au 36 ein gewisser Oswald Schindl, Mechaniker und Beleuchtungskörpererzeuger.
    Der Name Schneider verweist wohl auf die Besitzerin des Gasthofs Tiger namens Josefa Schneider….

    Go to comment
    2021/02/17 at 10:02 pm
  • From Robert Engelbrecht on Es wäre ein schönes Rätsel...

    Diese charakteristischen rostigen Gitter kenne ich von Kindheit auf. Natürlich ohne jemals danach gesucht zu haben, kann ich mich aber an kein einziges „Vorkommen“ außerhalb von Amras erinnern!?
    Umso interessanter, dass Amras offenbar geradezu ein „Nest“ dieser Dinger ist, es gibt sie nämlich (wahrscheinlich immer noch) im „Bierwirt-Bunker“ (Bild 7333 ganz am Ende):
    http://www.bunkerfreunde-muenchen.de/main.php?g2_itemId=12065

    Go to comment
    2021/02/17 at 7:18 pm
    • From Manfred Roilo on Es wäre ein schönes Rätsel...

      Schon interessant, was alles im WEB gefunden wird. Leider wissen wir noch immer nicht genau, welchen Zwecken diese „Amraser Gitter“ dienten.
      Diese Bilder vom Bierwirtbunker sind für mich besonders interessant. Ich besuchte ja – wie ich schon an anderer Stelle erzählt habe – im Schuljahr 1944 /45 kriegsbedingt die Volksschule Amras. Normalerweise hatten wir täglich nur mehr zwei Stunden, man entließ uns um 10 Uhr, damit mir zu den mittägigen Fliegeralarmen noch rechtzeitig heimkamen. Immer ging sich das nicht aus, da kamen die Flieger schon früher von Italien herauf und wir wurden bis zur Entwarnung in die Stollen verfrachtet.
      So nebenbei noch und im Hinblick auf die derzeitige Situation: Irgendwann im März 1945 war das Schuljahr zu Ende. Erst spät im September gings wieder mit Ach und Krach notdürftig weiter. In dieser Zeit kümmerte sich niemand um uns! Wer sollte das auch?

      Go to comment
      2021/02/17 at 9:35 pm
  • From Josef Auer on Frohe(?) Weihnachten: Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXII

    1908 gabe es im Leosaal eine gemeinsame Christbaumfeier der Innsbrucker Kinderpatronagen. Laut diesem Artikel war Frau Gräfin Theodolinde Vetter wohl die Lokalpräsidentin der Patronagen.
    Diese Information passt als Mosaikstein bzw. Missing Link gut zum Foto der Patronagekrippe:
    https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&datum=19080117&query=%22LINDE+VETTER%22~10&ref=anno-search&seite=6

    Go to comment
    2021/02/17 at 7:05 pm
  • From Karl Hirsch on Im Festschmuck ...

    In welchem Bauteil des schon vor 1900 als durchgehendes E+2 Gebäude des Ursulinenklosters sollte das Sein? Die massive Vergitterung der beiden Fenster läßt zwar den Schluß auf garantierte Abgeschiedenheit zu, wie sich auch Klöstern sehr willkommen zu sein pflegt, aber ich habe ein Problem mit dem niedrigen Bauwerk. Hinter dem Geäst des rechten Fichtenbäumchens schaut noch der Wortteil „..stift“ hervor.

    Damit ich auch was handfestes beitrage: Die ABADIE Reklame verbreitet die gute Nachricht von der Produktion von Zigaretten- und Pfeifenpapier.
    Pfeifenpapier?? Das waren dünne kreisrunde braune Papierblätter, mit denen man eine Ladung Pfeifentabak einhüllte und zu einer Kugel gedreht in den Pfeifenkopf steckte. Oben angezündet bis ein kleines Loch glühte, versprach dieses Accessoire, daß die Pfeife nie ausgehen konnte, eine Pfeifen ansonsten lästigerweise anhängende Unart. Als Student konnte ich diese Abadie Pfeifenblätter beim Nessler noch kaufen. 3 hab ich benutzt.

    Go to comment
    2021/02/17 at 5:24 pm
    • From Josef Auer on Im Festschmuck ...

      Die Fenster des 2. Stocks sind hinter den Jahreszahlen 1809 und 1909 versteckt. Die Stuckumrandungen der Fenster schauen oberhalb hervor.

      Im Vordergrund verlaufen Straßenbahngleise in einer Kurve.
      Heute müsste in diesem Bauteil der Eingang zur Ursulinenpassage vom Marktgraben her sein.

      Go to comment
      2021/02/17 at 5:53 pm
  • From Josef Auer on Im Festschmuck ...

    Der Häuserschmuck anlässlich der Jahrhundertfeier muss in der ganzen Stadt sehr feierlich und eindrucksvoll gewesen sein:

    Vor dem Goldenen Adler standen zwei haushohe Tannenbäume, wohl ähnlich wie hier. Zum abgebildeten Festschmuck wird berichtet:
    „Eine hübsche Anordnung trafen auch die Ehrw.
    Ursulinen, die mit Hinsicht auf den großen
    Komplex des Klostergutes auch reichlich genannt
    zu werden verdient.“
    https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19090830&seite=2&zoom=33&query=%22Ursulinen%22&ref=anno-search

    Go to comment
    2021/02/17 at 4:31 pm
  • From Josef Auer on Rätsel (fast) gelöst! Mit den Augen des unbekannten Fotografen XVI

    Gibt es vom Palais Tannenberg-Enzenberg auch eine Glasplatte mit der Straßenseite?

    In meiner Sammlung habe ich eine private Ansichtskarte von 1911 mit der Vorderseite des Palais gefunden. Die Dame ganz rechts schaut bei einem Fenster heraus. Das Foto ist spannenderweise mit den Initialen RV und einer Grafenkrone signiert….. Wohl ein Hinweis auf den Urheber und Fotografen der Ansichtskarte…..

    Go to comment
    2021/02/17 at 1:38 pm
  • From Josef Auer on Im Festschmuck ...

    Das ist beim Kloster der ehrwürdigen Ursulinen.
    Dort gab es noch eine zweite solche Reklametafel:

    Go to comment
    2021/02/17 at 1:12 pm
  • From Josef Auer on Der älteste Radweg der Stadt

    Die Innsbrucker Nachrichten berichten am 4. März 1939 über die Bauarbeiten des Radwegs – sogar mit zwei Fotos! Vielleicht könnte man diese Fotos der Vollständigkeit halber in den Beitrag einbauen.
    https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19390304&query=%22radweg%22&ref=anno-search&seite=7

    Am 19. Juni 1939 wird Innsbruck auf Grund des neuen Radwegs sogar als Radfahrer-Paradies gelobt….
    https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19390619&query=%22radweg%22&ref=anno-search&seite=3

    Go to comment
    2021/02/17 at 1:04 pm
  • From Karl Hirsch on Der älteste Radweg der Stadt

    Ich genieße mehr die Ruhe, die dieses Bild ausstrahlt, wenn man vom Radfahrer rechts absieht, der gerade in geduckter Haltung „Gas“ zu geben scheint.

    Das Fehlen von Radwegen war aus meiner historischen Sicht weniger ein Baumangel als fehlende Notwendigkeit. Als ich noch mit dem Fahrrad als Schüler von der Mandelsbegerstraße in die Angerzellgasse fuhr regelte sich der Verkehr erstaunlicherweise durch quasi freiwillige Einhaltung der StVO. Man befand sich unter den Augen der übrigen Verkehrsteilnehmer auf der Straße, gab seine Richtungsabsichten mittels Handzeichen (ja, was ist das??) kund, die komischerweise auch von den Autofahrern respektiert worden sind. Oft genügte schon ein Kopf zurückdrehen und der Autofahrer stellte sich auf ein Abbiegemanöver ein. Nur die Straßenbahn mit ihrer Unbremsbarkeit und hilflosen Schienenfessel konnte nicht ausweichen. Und bei Nacht war keiner so ein Depp, daß er auf das Licht verzichtet hätte. Gehsteigfahrer wären sowieso am Watschenbäumchen gestreift.
    Radwege waren wegen ihrer schmalen Bauweise, die wegen der lästigen Randsteinleiste das Überholen von Opas und das Nebeneinanderfahren schwierig machten, hingegen eher unbeliebt.
    Temporam mutantur.

    Go to comment
    2021/02/17 at 11:47 am
    • From Friedrich Stepanek on Der älteste Radweg der Stadt

      Naja, was heißt schon fehlende Notwendigkeit? Ich fahre z.B. mit dem Rad gerne über den Südtiroler Platz. Man kann sich wunderbar in den Fließverkehr einordnen, kommt gut weiter und die Autofahrer(innen) sind an dieser Stelle erstaunlich rücksichtsvoll. Dennoch fühlen sich viele Radfahrer (bitte ab sofort das „-innen“ dazudenken, gerade mit dem Rad sind ja auch sehr viele Damen am Weg!) ohne Radweg einfach nicht sicher. Daher wird heute der Bau von Radwegen gefordert, um diese Menschen dazu zu bringen, das Rad zu benutzen.
      Zur NS-Zeit wurden die Radwege nicht für die Radfahrer, sondern für die Autos gebaut. Die Devise lautete: Radfahrer weg von der Straße, damit die Autos schneller fahren können! Radfahrer wurden als Hindernis betrachtet (dies läßt sich sogar aus dem Artikel vom „Radfahrparadies“ in den Innsbrucker Nachrichten herauslesen…). Die Straßenverkehrsordnung der NS-Zeit sah Vorrang für motorisierte und Nachrang für nicht-motorisierte Fahrzeuge (Pferdefuhrwerke, Fahrräder) vor. Erstaunlich, wie sich die Ideologie auch hier niederschlägt: Platz für das, was als schnell und modern angesehen wird, alles andere wird an den Rand gedrängt. Leider ist dieses Denken wohl bei vielen Verkehrsteilnehmern (und -innen) erhalten geblieben…

      Go to comment
      2021/02/17 at 3:15 pm
      • From Karl Hirsch on Der älteste Radweg der Stadt

        Mit NS-Zeit fühl ich mich jetzt doch nicht angesprochen, ich bin ja nicht 103 Jahre alt, gell Manni.

        Damals(!) in den 50ern, 60ern hat sich kein Mensch in der Stadt auf der Fahrbahn regelrecht gefürchtet, weil man mehr aufeinander aufgepaßt hat. Und es auch nicht so eilig gehabt hat. Aufpassen muß man immer. Und geschimpft haben immer dieselben Grantler auch immer.
        Die Autofabrikanten haben mit jedem Modelljahr größere Fenster für bessere Sicht eingebaut. Heute ist die Sicht nach schräg hinten kriminell schlecht, das Auto muß ja laut Werbung ausschauen „wie ein geducktes Tier“, und seit neuestem starren die Autolenker auf den Bildschirm anstatt auf die Straße weil das Bluetooth zickt und man unbedingt mit Amazon verbunden sein möchte. Wie hat schon der alte LHStV Gamper glasklar erkannt:
        „Geschtern ischt nicht heite“

        Go to comment
        2021/02/18 at 8:49 am
  • From Walter Rangger on Der älteste Radweg der Stadt

    Erste Radwege wurden im Deutschen Reich schon in den 1920ern gebaut, in der „Reichs-Straßen-Verkehrs-Ordnung (RStVO)“ wurde 1934 auch schon eine weitgehende Benützungspflicht dieser Radwege für Radfahrer verordnet. Nach 1938 war dann mit der Übernahme der deutschen Gesetze auch in AT der juristische Rahmen geschaffen um hier Radwege bauen zu können.
    Das im Foto abgebildete Verkehrszeichen „Radweg“ entspricht jenem das in Österreich mit dem Straßenpolizeigesetz 1947 eingeführt wurde und bis zur Einführung der StVo 1960 in Verwendung war.

    Wenn man sich das Luftbild 1940 anschaut kann man auch die drei Radweg-Unterführungen unter der B1 erkennen: im Bereich Vögelebichl, am Ende der Kranebitter Allee, dort wo heute die B171b Richtung Völs abzweigt und bei der heutigen Zufahrt zur Standschützenkaserne.

    Go to comment
    2021/02/17 at 11:12 am
  • From Manfred Roilo on Der älteste Radweg der Stadt

    Ich kann mich nur noch an die Unterführung unter die damalige B 1 draußen vor der Lohbachsiedlung erinnern. Wir Buben sind da extra nur deshalb mit den Radln hinaus! Meistens sind wir ein paarmal hintereinander gefahren, es war ja ein Erlebnis für uns, die Kurve hinunter und unter der Straße hindurch auf die andere Seite zu kommen.

    Bei uns in Pradl gab es auch schon Radwege – in der Gumppstraße und in der Langstraße, also in den Südtiroler Neubauvierteln

    Go to comment
    2021/02/17 at 10:41 am
    • From Manfred Roilo on Der älteste Radweg der Stadt

      Zum Radweg in der Höötinger Au

      https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19390619&query=%22Radweg%22&ref=anno-search&seite=3
      https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19390304&query=%22Radweg%22&ref=anno-search&seite=7

      Go to comment
      2021/02/17 at 10:54 am
  • From Manfred Roilo on Nix los

    Vielleicht nochmals zurück zum oben genannten Beitrag für die gleiche Gegend https://innsbruck-erinnert.at/winterliches-amras-mit-den-augen-des-unbekannten-fotografen-xxiii/ :
    Herr Martin Schönherr erwähnt in seinem Kommentar die Innsbrucker Umfahrungsbahn aus dem Jahre 1944 / 45, die hinter diesem mittleren Haus verlaufen ist. Von dieser Bahn wissen nur mehr wenige!
    Auch ich kann mich nur noch an die zwei Stahlpfeiler im Inn in der Rossau erinnern, die ja noch eine Weile nach dem Krieg standen. Dies, obwohl ich gerade im Schuljahr 1944 / 45 täglich den Weg Altpradl – Amras zu Fuß nehmen und damit irgendwo in der heutigen Philippe Welserstraße die Geleise queren musste.

    Go to comment
    2021/02/17 at 10:16 am
  • From Manni Schneiderbauer on Der älteste Radweg der Stadt

    Danke, als jemand, der sich mit Radwegen und vor allem deren Ausbau beschäftigt, ist dieser spezielle stadtgeschichtliche Aspekt sehr interessant! Zu sehen ist die damalige Bauweise für baulich abgetrennte Radwege, oder zumindest für diesen: ein niedriger Leistenstein, kein Sicherheitsstreifen. Bodenmarkierungen sind keine sichtbar. Aber es gab ein Radwegzeichen, und das sieht interessanterweise einer Ortstafel ähnlich – da frage ich mich, ob das die StVO so vorgab, oder der Radweg nur „informell“ durch die Stadt Innsbruck auf diese Weise beschildert worden war.
    Und die genannten drei Radwegunterführungen – sind sie verschwunden, da es die Straße „Höttinger Au“ in dieser Form ja nicht mehr gibt? Zeigt das Foto die Mittenwaldbahnunterführung vor Errichtung der (beidseitigen?) Radwegunterführungen? Waren das dann 2 der 3? Oder wo waren die? War die dritte etwa jene zum Straßenseitenwechsel bei Vögelebichl, kann es wirklich sein dass die in ihrer ersten Ausführung schon damals gebaut wurde? Ich weiß selber nicht, an wen ich meine Fragen hier richte, sie seien einfach mal in den Raum gestellt. 🙂

    Go to comment
    2021/02/17 at 9:37 am
    • From Manni Schneiderbauer on Der älteste Radweg der Stadt

      Ergänzung: wie auch am Foto zu sehen ist, hat es sich scheinbar bereits damals eingeschliffen, woran wir noch heute in der Museumstraße leiden: Radwege werden ohne geeignete bauliche Anpassungen mitten durch Öffi-Haltestellen durchgeleitet. Da es offenbar schon am ersten Radweg der Stadt solchen Murks gab, kann das mit diesem Wissen jetzt wohl als „Murks mit langer lokaler Tradition“ bezeichnet werden. xD

      Go to comment
      2021/02/17 at 10:28 am
      • From Karl Hirsch on Der älteste Radweg der Stadt

        Ich habs eh schon in meinem Kommentar anklingen lassen: Es hat einmal eine Zeit gegeben, wo man noch nicht alles reglementieren hat müssen und ein Radler selbst im Vollrausch eingesehen hat, daß da jetzt Leute ein und aussteigen. Und wenn er es nicht kapiert hat, dann haben die Fussgänger auf ihn aufgepaßt…

        Go to comment
        2021/02/17 at 7:14 pm
      • From Joachim Bürgschwentner on Der älteste Radweg der Stadt

        Mich würde hierzu interessieren, was eine „geeignete bauliche Anpassung“ wäre bzw. wie die Streckenführung hier idealerweise aussehen sollte. Gibt es andere Bereiche in der Stadt, wo das besser gelöst ist?

        Go to comment
        2021/02/17 at 4:29 pm
        • From Manni Schneiderbauer on Der älteste Radweg der Stadt

          Die Lösung dort ist m.E. eine Fußgänger*innenzone mit öffentlichem Verkehr und Radverkehr, aber ohne motorisierten Individualverkehr. Gehsteige und markierte Fahrbahnbereiche müssen weg. In den Haltestellenbereichen Bahnsteige mit 24,5 cm Höhe wie überall anders. Für ÖV und Radverkehr sind 15 km/h verordnet. Das bisher geschriebene wäre Grundvoraussetzung für alle Varianten. Die Prioritäten wären in so einer FuZo automatisch: 1. Schienenverkehr, 2. Fußverkehr, 3. Busverkehr, 4. Radverkehr, der Schienenverkehr hätte also immer noch Vorfahrt (das wissen die Zufußgehenden intuitiv und weichen aus – kennt man aus anderen Städten). Die Radfahrenden können dann frei nach beiden Seiten ausweichen, es braucht keine Radfahrstreifen mehr, in den Haltestellenbereichen schützen die entsprechend gestalteteten Bahnsteige die Ein- und Aussteigenden vor Fahrradrowdies.
          Die durchfahrenden Bahnen und Busse geben idealerweise ein permanentes, aber nicht penetrantes Warnsignal von sich; in Städten, in denen es so eine Lösung gibt, ist das meist eine leise Melodie, die permanent abgespielt wird. Manchmal auch ein diskretes Klingeln bei Bedarf.
          Allerdings müsste dazu eine der beiden Gleisachsen etwas nach außen wandern, damit zwischen den Gleisen mehr Platz ist. Und ich weiß nicht, ob die Breite des Straßenraums ausreicht, um alle Richtlinien und Vorschriften bezüglich Rampenneigung, Aufstellflächen an den Haltestellen und Barrierefreiheit für Sehbehinderte einhalten zu können.
          Eines von vielen Beispielen besonders in Deutschland für diese Lösung: https://www.youtube.com/watch?v=0yEgJff4k2Q

          Eine Alternative wäre eine Begegnungszone mit einem geschützen Bereich in Fahrbahnmitte, der als Beidrichtungsradfahrstreifen ohne Benützungspflicht genützt werden könnte. Auch dazu müsste aber ein Gleis nach außen verschoben werden.

          Eine weitere Alternative wäre ebenfalls eine Begegnungs- oder FuZo und die Verlegung der Buslinien auf die Südachse des Innenstadtrings und ebenfalls Verschieben eines Gleises nach außen. Dann würden nur noch in der Mitte Bahnsteige benötigt, da die Straßenbahnen ja auf beiden Seiten Türen haben. Dann wären seitlich Radfahrstreifen ohne Benützungspflicht möglich.

          Die an andeen Stellen in der Stadt realisierte Lösung mit der Außenumfahrung der Bahnsteige durch den Radverkehr ist zwar gut, aber ich denke dass in der Museumstraße dafür die Fußgänger*innenfrequenz zu hoch und die Platzverhältnisse zu eng sind.

          Jedenfalls sind zwei Dinge klar: 1. ich bin hier gerade total abgeschweift und 2. in der Museumstraße muss endlich eine Lösung her, das ist nun schon zu oft aufgeschoben worden. Ich werde jedenfalls weiterhin darauf drängen.

          Go to comment
          2021/02/17 at 11:30 pm
          • From Josef Auer on Der älteste Radweg der Stadt

            Für die Museumstraße wäre die Errichtung einer Schwebebahn ideal. In Wuppertal hat man schon seit 1901 sehr gute Erfahrungen damit. Mit einer solchen Bahn wären die Innbrucker Verkehrsprobleme perfekt gelöst 😉

            Go to comment
            2021/02/18 at 8:56 am
        • From Martin Schönherr on Der älteste Radweg der Stadt

          Ich komme mit der Lösung der Haltestelle Klinik/Uni an der Linie 5 stadtauswärts sowohl als Radler alsauch Fahrgast am besten zurecht. V.a. ist sie für die Fahrgäste barrierefrei und die Anrampung und Umschwenkung motiviert das Bremsen für die Radler.
          Dennoch ist auch diese Lösung umstritten und die Museumsstraße für die unveränderte Anwendung zu schmal.

          Go to comment
          2021/02/17 at 4:54 pm
  • From Robert Engelbrecht on Nix los

    Das Foto ist eine der wenigen Ansichten der Geyrstraße in Amras nach Norden, – die Postkartenmotive gehen meistens gen Süden mit dem Schloss im Hintergrund.
    Die Aufnahme entstand jedenfalls vor 1966/67, als die Geyrstrasse verbreitert wurde und dabei das Bauernhaus links, der „Untere Gratl“, abgerissen wurde. Vom „Seewirt“ im Hintergrund führte ein ganz schmaler Weg hier herunter.

    Das „zweigeteilte“ Haus war ursprünglich der Hof der Familie Andrä Steixner. Nach Andräs Tod 1960 überließ seine Frau Maria der Pfarre Amras die Hälfte des Hauses, welche den nördl. Teil neu baute: Unten der Kindergarten, oben Jugendräume. 1964 wurde der Kindergarten eröffnet, ein Jahr später besuchte ich ihn, betreut von der Kreuzschwester Sieglinde.

    Nach dem Tod von Maria Steixner wurde das alte Haus abgerissen und durch den neuen Teil mit erweitertem Kindergarten, Kleinwohnungen und einem Saal um Keller ersetzt. Die Eröffnung des Gebäudes, wie wir es heute kennen, war 1974.
    In den 1980er Jahren erfolgte wieder eine Umgestaltung der Geyrstraße, welche endlich den spätestens seit der DEZ-Eröffnung überfälligen Gehsteig brachte.

    Go to comment
    2021/02/16 at 5:31 pm
    • From Manfred Roilo on Nix los

      Grüß Gott, Herr Engelbrecht. Zuerst einmal danke für Ihre detaillierten Angaben zu dieser Örtlichkeit.
      Grüß Gott, Herr Engelbrecht. Zuerst einmal danke für Ihre detaillierten Angaben zu dieser Örtlichkeit.
      Weil Sie wahrscheinlich ein Amraser sind, eine Frage: Wo ist oder wo war der Volderauer Hof? Ich kann mich noch gut erinnern, dass Herr Volderauer sen. mit seinem Einspänner immer durch die Egerdachstraße bei uns vorbei zu seinem Gasthaus Altpradl fuhr, das ja bei uns nur „der Volderauer“ hieß. Wenn ich daheim fragte, wer das ist, hieß es immer: „Das ist einer von den ganz Reichen, er hat das Gasthaus hier, in Amras einen Bauernhof, und beim Adambräu ist er auch was“.
      Die Egerdachstraße benützten ja früher viele Pferde- und Ochsenfuhrwerke, besonders die Pradler Bauern brachten hier Heu, Türken und Runggeln von ihren Reichenauer Feldern herauf – und auch die Bockeler fuhren hier zu ihrer Arbeit von der Bocksiedlung in die Stadt mit einem Pferdefuhrwerk!

      Go to comment
      2021/02/16 at 6:28 pm
      • From Robert Engelbrecht on Nix los

        Guten Abend, Herr Roilo,

        Lassen Sie mich zuerst sagen, wie sehr ich Ihre Erzählungen und fachkundigen Beiträge schätze!

        Der Volderauer ist/war die Geyrstrasse 1, – seit dem Umbau wohl nicht mehr als Hof zu identifizieren. Jedenfalls war da der Weg zur Egerdachstraße wahrlich naheliegend …

        Go to comment
        2021/02/17 at 8:50 pm
        • From Manfred Roilo on Nix los

          Recht lieben Dank, Herr Engelbrecht, für das Lob. Freut mich wirklich! Ich werde es aber diesmal, nicht so wie in meinem vorderen Kommentar, bei einmal danken belassen (ich weiß nicht warum ich dort eine Zeile doppelt geschrieben habe und das nicht bemerkt habe!)
          Jetzt weiß ich wenigstens, wo der Volderauerhof war, ich hatte ihn weiter südlich im Kopf. Und dass ich ihn auf Google Map nicht fand, ist auch klar – der hat sich ja wirklich gewaltig verändert! Das war doch früher ein stattlicher Bauernhof ähnlich anderer in Amras – oder liege ich da falsch? Ob es irgendein Bild davon gibt? Vielleicht findet da Herr Morscher irgendwas??

          Go to comment
          2021/02/17 at 10:47 pm
  • From Wolfgang Unterberger on 4 sonnige Plätzchen

    Lieber Herr Morscher, das war eine sehr hübsche, falsche Fährte, die Sie da gelegt haben, denn:
    1) die Häuserzeile verläuft real NICHT in Nord-Süd-, sondern in Ost-West-Richtung.
    2) Die vermeintliche Baulücke, auf die ich (ebenso so wie Herr Hirsch) reingefallen bin, ist KEINE solche, sondern täuscht nur eine vor. Die Ansicht ergibt sich aus der Tatsache, dass der Balkonbauteil vor-, in diesem Fall besser zurückspringend angelegt ist. Daraus folgt, dass die Balkone in Richtung Westen ausgerichtet sind und noch von einer strahlenden Nachmittagssonne beleuchtet werden können, denn der im Westen vorgelagerten Häuserblock war damals noch ein Stockwerk niedriger. Das Haus rechts mit dem sehr flach vorspringenden Erker (Stiegenhaus) und dem nachlässig angelehnten Fahrrad ist Stafflerstraße 22,
    Fazit: die 4 sonnigen Plätzchen befinden sich auf der Rückseite des Hauses Stafflerstraße 20!

    Go to comment
    2021/02/16 at 5:06 pm
  • From Manfred Roilo on Nix los

    Irgenwann hatten wir das Bild schon einmal – es ist jedenfalls aus Amras. Langsam wird alles etwas unübersichtlich – und langsamer!!

    Go to comment
    2021/02/16 at 9:47 am
    • From Manfred Roilo on Nix los

      Wer suchet, der findet! https://innsbruck-erinnert.at/winterliches-amras-mit-den-augen-des-unbekannten-fotografen-xxiii/

      Go to comment
      2021/02/16 at 9:53 am
  • From Karl Hirsch on Nix los

    Eine zur Zeit der Aufnahme noch bäuerliche Nebenstraße irgendwo im nicht allzu östlichen Mittelgebirge. Der Modernisierung ist mit dem Ersatz einer vermutlich schön gezimmerten hölzernen Tennenfassade durch eine fensterlose neue Mauer bereits eine Scharte geschlagen worden.
    Das lustige kleine „Sacherl“, an dem der Spaziergänger vorbeistelzt, halte ich durchaus einer kurzen Betrachtung für würdig.Aber auch her schon eine Garage in Beton unter der Scheune, vermutlich statt des vorherigen Stalls.
    Heute möglicherweise öde thujenumgürtete Schlafhäuser der Innsbrucker. Mit Wagenrad an der Mauer als Ausweis der ländlichen Verbundenheit.

    Go to comment
    2021/02/16 at 9:09 am
    • From Manfred Roilo on Nix los

      Das mittlere Haus ist inzwischen umgebaut – gar nicht so ’schiach‘ finde ich. Das rechte Haus ist weg, trotz der hier so ’schönen‘ neuen Fassade und des neuen Daches. Der Neubau? Na, ja – Zweckbau! Statt des desolaten Stadels gibt es hier jetzt die Straße.
      Hinter diesem mittleren Haus, auf der anderen Seite der Abfahrt ins ‚Tal‘ zu den Einkaufstempeln in den ‚Wiesen‘ dann eine ‚Staumauer‘!!

      Go to comment
      2021/02/16 at 10:13 am
  • From Gottfried on Nix los

    Beim ersten Haus rechts gibt es möglicherweise 2 Besitzer.Die linke Hälfte ist renoviert und Fensterlos, die rechte ist naturbelassen.

    Go to comment
    2021/02/16 at 8:37 am
  • From Manfred Roilo on Ernsthafter Sport

    Ob Klosterkaserne oder Besele, darüber will ich nicht streiten. Mich hätte sowieso mehr das „wann war das?“ oder gar Namen interessiert. Ich glaubte nämlich, jemanden zu erkennen.
    Herr Dr. Morscher teilte mir aber in einer E-Mail mit, dass man das im Stadtarchiv auch nicht wisse und dass er auf die Fünfziger tippt

    Go to comment
    2021/02/15 at 2:34 pm
  • From Manfred Roilo on Wer will fleißige Handwerker sehn ...

    Zu diesem Beitrag passen auch: https://innsbruck-erinnert.at/ein-ungewoehnlicher-blick/ und https://innsbruck-erinnert.at/des-raetsels-loesung/

    Go to comment
    2021/02/15 at 2:21 pm
  • From Bernhard Dipl.Ing. Lindner on Ernsthafter Sport

    Ich tippe auch auf den Besele Platz neben dem Westfriedhof

    Go to comment
    2021/02/14 at 11:55 pm
  • From werner schröter on Eine Minute später... oder doch früher?

    okay, entschuldigung, habe erst dies angeschaut

    Go to comment
    2021/02/14 at 9:14 pm
Back To Top
×Close search
Suche