Hatte man alles dem unglücklichen österreich-ungarischen Anfang des Krieges zu verdanken. Lustig, wie man das immer unter den Teppich kehrt.
Den Drei Zinnen wird es wurscht sein. Auch dass sie als dumbe, unverrückbare Felsen zum Weltkulturerbe hochstilisiert wurden.
Mir gefällt das Plakat der EPT Belluno (welch furchtbares Schicksal, zu Belluno zu gehören). Eigentlich eine liebenswürdige Verhohnepippelung des damals gut gekleideten(!) Standardtouristen in seiner Aura der staunenden Ahnungslosigkeit. Plakate genau dieses Stils hab ich auch aus anderen Gegenden in Erinnerung. Die ewige Zwangsbespaßung war noch nicht erfunden und die Saison dauerte noch nicht elf Monate
Danke herzlich Herrn Raimund Mair für den Link zu den Parodisteln. Ein netter Kontrapunkt zur derzeit kritiklos grassierenden Jubelstimmung „50 Jahre Verschuldung“.
Also, der Monte Cristallo ist es nicht. Ob irgendjemand in unseren Medien aus Anlass der Olympiade daran denkt, dass Cortina Ur-Tirol ist? Der Ort hatte im und nach dem ersten Weltkrieg ein besonders schweres Schicksal. Nach der Kriegserklärung Italiens musste das Ampezzo und Buchenstein der ital. Armee überlassen werden, man konnte mangels Truppen die Tiroler Grenze nicht zur Gänze verteidigen , da der größte Teil der k.u.k Armee an der russischen Front gebunden war. Erst im November 1917 gehörte Cortina wieder zu Tirol, allerdings nur bis zum unglücklichen Kriegsende. Als Teil Südtirols viel es an Italien. Die ladinischen Bewohner weigerten sich massiv, Italiener zu werden. Als Folge dessen wurden sie von Mussolini bestraft und der rein italienischen Provinz Belluno zugeschlagen. Die Bewohner haben nach wie vor starke Bindungen zu Tirol, wie auch durch den Versuch, sich an Südtirol anzuschließen, deutlich wurde. Bei einer 2010 durchgeführte Volkabstimmung sprachen sich 72 Prozent für den Anschluss an Südtirol aus.
sieht man in diesem Beitrag am letzten Bild vielleicht die Stützmauer zum Inn? https://innsbruck-erinnert.at/der-k-k-landeshauptschiessstand-mariahilf/
Soooo a gmahte Wiesn ist es auch wieder nicht, Umgebung alter Schießstand in Mariahilf, im Hintergrund die Gstettn vo Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/szenebild/ ja, aber welches Haus hatte so ein Eck, schmuck gekehlt und keck? Die prägnante „Landzunge“, jaaa, Ausbuchtung halt, müßte eigentlich auf jedem älteren Luftbild vor dem Bau des Mariahilfparks auffallen. Tut es aber nicht.
https://postimg.cc/0KScjMFB , auch nicht https://postimg.cc/njGwGQ0X , was wahrscheinlich der fehlende Beitrag „Rundflug um Innsbruck V“ werden hätte sollen.
Ebenerdig sieht man die gelbe Reflexion eines Hauses im Inn, um welches es sich wahrscheinlich handelt. Welches sonst?
https://postimg.cc/gallery/y8hgBJT
Die unteren Foto zeigen die A 3 in der umgebauten Form mit dem modernen Leitwerk, während die Urform am Titelbild noch diese Fischflosse hatte. Gleichzeitig hat man sie neu bemalt, mit dem A 3 auf dem rechten Flügel wie man es auch auf den Rundflugfotos sieht.
Die A 3 hat übrigens – wie viele der damaligen Flugzeuge – mehrere kleine Havarien erlebt, ehe sie beim letzten Unfall völlig zerstört wurde. Es war der Unglücksflug bei dem der bekannte Pilot Raoul Stoisavljevic im September 1930 im Nebel gegen den Krottenkopf bei Garmisch geflogen und tödlich verletzt worden ist,
Die F13 war durchaus vertrauenswürdig. Als ich sie im Deutschen Museum m Original gesehen habe, war mrin erster Gedanke „Das erste moderne Flugzeug“. Ganzmetall, Tiefdecker ohne Verstrebungen und eine geschlossene Kabine für die Passagiere. Die Engländer und Franzosen flogen da noch mit verstrebten und verdrahteten Doppeldeckern herum.
Da das Fliegerle recht langsam unterwegs und robust gebaut war, hätten sie ruhig einsteigen können, Herr Morscher. Im Airbus haben sie meistens nicht den Funken einer Chance.
Schaftenau passt. Der bewaldete Gupf am linken Bildrand ist der Zellerberg, rechts daneben sieht man Richtung Kufstein. Die Bahn folgt hier dem Inn und macht vor dem Zellerberg einen Bogen.
Neben der Festung Kufstein gab es auch am Zellerberg Verteidigungsanlagen, Die Schanzen verliefen dann weiter zum nordwestlichen Talrand und sperrten das Inntal ab. Auf der Rangger Karte sieht man die Schanzen aus dem 16. Jahrhundert. https://hik.tirol.gv.at/?basemap=bm0&scale=9027.977411¢erx=1352826.8450769342¢ery=6036884.952382435¢erspatial=102100&category=Detailkarten_georef&map=220
Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts verlief in Morsbach beim „Zigeunerwaldl“ eine weitere Verteidigungsanlage.
Ich nehme an, dass der Artikel „Eine neue elektrische Schneekehrmaschine.“ über die Anschaffung vom „Bürsterl“ berichtet: https://presse.innsbruck.gv.at/news-innsbruck-vor-100-jahren-jaenner-1926?id=235486&menueid=34478&l=deutsch
Meine Spaziergegend wenn ich mir am Fürstenweg die Reifen wechseln lasse. Eine sehr nette Gegend, wenn der Wechsel von Winter auf Sommer erfolgt, setz ich mich gerne auf ein Bankl. Im Hintergrund sieht man, wenn man nicht dort aufgewachsen ist und zur Orientierung die Aufschrift entziffern muß, die Prägeanstalt von Karl Pichl, Adresse laut Telefonbuch vom Jahr 73 Reimmichlgasse 11, ein Parallelweg zur Amberggasse, allerdings östlich der Hl. Jahr Siedlung, nicht nördlich?
Das Haus links, gehört das zur Gießensiedlung? Nördlich der Hl. Jahr Siedlung :-).
Dieses Bild kann man als Ergänzung zum Beitrag von Fr. Renate Ursprunger sehen ( https://innsbruck-erinnert.at/jetzt-helft-uns-weiterbauen-die-heilig-jahr-siedlung/ ). Es zeigt die Entstehung des Spielplatzes am Ursulinenweg Ecke Amberggasse nördlich anschließend an die Heilig-Jahr-Siedlung, in welcher ich bei meinen Großeltern, Franz und Elfriede Goller, aufgewachsen bin. Dieser Spielplatz war mein kindliches Abenteuerland.
Der Bahnhof Schaftenau besaß ursprünglich ebenso ein (vermutlich identisches, ich tippe auf einen Typenbau) Wächterhaus. Auch hier gab es Personal (genauer gesagt: eine Person). Ob diese den etwa einen halben Kilometer in Fahrtrichtung Innsbruck liegenden Schranken bediente, entzieht sich aber meiner Kenntnis. Ebenso, ob sie für die Weichenstellung zum Betriebsgleis der Schaftenauer Dependence der Biochemie Kundl (also Sandoz, heute Novartis) zuständig war, das knapp nach dem beschrankten Bahnübergang abzweigte. Dieses Gleis gibt es heute nicht mehr, auf den Luftbildern von Google Maps ist sein damaliger Verlauf im Bereich der Ausleitung aber noch am Bewuchs erkennbar.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den genauen Zeitpunkt des Umbaus der Haltestelle nicht mehr weiß – trotz wöchentlich mehrfachen Besuchs, da Schaftenau-Kufstein-retour meine tägliche gymnasiale Pendelstrecke darstellte. Ich bin aber ziemlich sicher, dass die Arbeiten im Wintersemester 1986/87 abgeschlossen waren.
Begründung: Damals fuhr ich häufig gemeinsam mit einem Nachbarn, der zwei Klassen über mir war, in die Schule – zum Zug mussten wir zwar deutlich weiter latschen als zum Bahnbus, waren dafür aber weit früher am Ziel, was das Abschreiben eines zumindest nennenswerten Teils der Hausaufgaben ermöglichte. Der Nachbar maturierte 1987 und ich bilde mir ein, dass wir unsere Frühstückszigarette bereits im Windschatten der neuen Wartehäuschen zu uns genommen haben.
Die Umbauarbeiten an der Haltestelle Schaftenau dürften aber auch deutlich umfangreicher gewesen sein als derer in Langkampfen: Sie wurde nicht nur oberirdisch umgestaltet, sondern bekam auch eine (wiederum auf Google Maps gut sichtbare) Unterführung gebuddelt. Meiner Erinnerung nach ging damit auch eine Verlegung der Zufahrsstraße um einige zig Meter einher.
Der Schranke blieb danach dauerhaft unten – das „Pling – pling – pling“ seiner Glocke beim Schließen habe ich heute noch im Ohr.
Ganz richtig, das Lokal hieß ursprünglich Asterix. Nach Astix hieß es Café Arche, kurzzeitig betrieb es eine gepflegte Dame als Hobby in der Pension, der Name fällt mir im Moment nicht ein, irgendwie Miranda, Jolanda. Jetzt heißt es schon seit geraumer Zeit „Corretto“.Typischer Stammgastbiotop. Nach Corona hab ich leider den Anschluß zur Wiltener Cafehausszene verloren.
Richtung Innrain folgt ein Textilgeschäft, dessen Aufschrift Textillager oder Textilquelle heißen könnte. Danach die Tanzschule Vallazza.
Gegenüber steht noch das alte Eckhaus zur Colingasse, Die Textilbranche setzt sich bis zum Moden Pichler fort, einmal gabs dort auch eine chemische Reinigung, die mit second hand Kleidern handelte.
War da nicht die Geschichte, dass das Cafe ursprünglich Asterix hieß aber aufgrund Urheberrechtlicher Kalamitäten dann in Astix umbenannt wurde? Die Schrift würde ja auch zu Asterix passen…
Auf jeden Fall eine schöne Zeitreise zurück. In den frühen 90ern bin ich mindestens 5x die Woche mit dem Bundesbus da durch gefahren, irgendwann wars dann cooler, beim Finanzamt einzusteigen.
Eine mehr als gewagte These: Die Elemente des Wappens, der Flügel und auch des Stoßes dieses Vogels haben einen dreieckigen Querschnitt und wirken von oben betrachtet wie eine enge Dachlandschaft. Deshalb meine Überlegung, diese Skulptur könnte sich in einem Barackenlager befunden haben. Wie gesagt, gewagt.
Beim Gebäude handelte es sich um ein Wächterhaus. Die Haltestelle Langkampfen wurde in den Jahren 1989/90 um etwa 200m nach Richtung osten, in den geraden Bereich der Trasse, versetzt.
Der Abbruch des Gebäudes dürfte daher auch in diesen Zeitraum fallen.
Interessant ist auch das Schild in der Mitte. Der rot-weiß-rote Bindenschild ist auf dem Staatswappen eigentlich horizontal. Hier sind Streifen aber vertikal. Und die gezackte Unterbrechung weiß, ergäbe auch keine schöne rot-weiß-rote Fahne. Als Längsstreifen könnte man es sich allenfalls vorstellen, aber da würde die gezackte Unterbrechung gar keinen Sinn machen. Oder handelt es sich vielleicht um ein Orts- oder Stadtwappen? (Eine ganz ganz freie Interpretation der Innbrücke? ;))
Die Gegend ist nicht mehr wiederzuerkennen. Ich kenn sie natürlich auch nur in ihrer heutigen Ausprägung als Geschäfts- und Wohnhausstraße.
Endlich sehe ich auch dahinter das Haus Nr. 40, Wohnungen und Geschäfte. Die Adressbücher nennen einen Tischler Josef Gstir und die Werkstatt des Malermeisters Franz Scharrer aus der Schneeburggasse. Besitzerin war vor dem Baumeister Fritz eine Frau Tabarelli Filomena, Spezereihändlerin. Warum ich das erwähne? Auf der Nordwand des schmalen, aber langgestreckten Hauses Leopoldstraße 33 (heute Trafik) erschien nach dem Abriss des angebauten Kiosks die aufgemalte Adresse Leopoldstraße 40. Ich tippe auf den Malermeister Scharrer, war ja vom Fach. https://postimg.cc/S293Jrfg
ad Neuhaus: Die fast jährliche Ablösung der Pächter ist eigentlich kein gutes Zeichen, Wenig Geschäft, zu hohe Pacht, renovierungsbedürftig, übles Publikum…was auch immer. Im modernen Nachfolgebau war hingegen lange Zeit das fast legendäre „Sportcafé Wolny“ des sicher legendären Fußballers Franz Wolny. Dann längere Zeit Restaurant Derman, ein Türke, dazu schon ewige Zeit der Kebap Imbiss Lawasch. Das Restaurant daneben steht inzwischen leer. Die Aufschrift „Heimat“ läßt ein Kontrastprogramm zu Derman vermuten.
Da Kopf und Hals des Vogels eindeutig gänzlich kahl sind, kann es sich nicht um einen Wappenadler handeln, sondern höchstens um die Mutation eines PLEITE-GEIERS.
bzgl. Schaftenau: meinen sie das Gebäude auf Bauparzelle 55 südöstlich Loier? https://maps.arcanum.com/de/map/cadastral/?layers=3%2C4&bbox=1350248.9098018308%2C6034888.6236588955%2C1351381.7304475883%2C6035313.207464449
Laut der Fortführungsmappe des BEV war die österreichische Bundesbahn Eigentümer (1983). Anfang 1980er Jahre verschwindet es auf den Luftbildern.
Die Google Lens KI erkennt fachmännisch einen austrofaschistischen Doppeladler ohne Hammer und Sichel, der in einem Auditorium gehangen ist, nennt also alles, was es nicht ist. Lediglich als Auditoriumsdekor könnte er die Vermutung „eher außen als innen“ umkehren. Die hellen Rinnspuren sind für jahrelange Taubenrast eher zu schwach. Gerichtssaal? Da würden gesprengte Ketten als präjudizierend schlecht hinpassen.
Und: Eisen oder Bronxe?
Übrigens ein sonderbares Wappen. Rot mit weißem Faden in der oberen Hälfte. Ist da drauf ein „echtes“ Schild angebracht gewesen? Die Bürgerkrone ist ja auch eigene Wege gegangen (Gasthaus Krone googeln? 😉 )
Das Titelbild wurde vom Gemeindegebiet Angath aus aufgenommen. Blick Richtung osten. Es ist die Innschleife und der Wald eines Teils des Kirchbichler Ortsteiles Bichlwang ersichtlich.
Rechts im Bild, neben dem Baum, der Turm der Kirche in Oberlangkampfen.
Bezüglich des Abbruchdatums des Haltestellen- bzw. Bahnhofsgebäudes versuche ich noch zu eruieren. Vermutlich handelte es sich im Bild #2 genaugenommen nicht um ein Bf.-Gebäude, sondern um eine mit Wärter besetzte Blockstelle, also einem Blockposten.
Zu den drei Raketen: Ja wir haben damals einen Preis gewonnen (ich glaube es war der 2. Platz), und ich glaube den Pokal haben wir auch noch irgendwo 😉
Danke fürs Ausgraben des Bildes
Von der Villa Treichl https://innsbruck-erinnert.at/der-hausherr-wohnt-hier-nicht/ blieben nur mehr Trümmer. Kann sein, das der einstöckige Restbau auf dem Foto verdeckt ist, hoch rate er nicht in die Luft.
https://postimg.cc/3y9tT4CN und https://postimg.cc/XGRdS4hv
Die Ruine wurde bis zur Abtragung im Zuge des Baus der Chirurgie, vielleicht schon etwas früher, von einer alten Frau bewohnt.
Ich nehme an, das Foto wurde zu einer Zeit aufgenommen, als die Vorbereitungen zum Bau schon geplant waren, oder schon liefen, siehe auch https://innsbruck-erinnert.at/wer-erkennt-ein-potpourri-aus-den-stadtteilen_teil-28/ und https://innsbruck-erinnert.at/im-rueckblick/
Zeitlich (räumlich sowieso) weit auseinander waren die beiden Baustellen der Chemie und der Chirurgie nicht. Ich kenne ein Foto, welches im Jänner 64 vom Dach der fertigen Chemie in Richtung des fast fertigen Rohbaus der Chirurgie aufgenommen wurde.
Beim Ford OSI könnte man von „overstatement“ sprechen, wenn man die Schnittigkeit mit der Leistung vergleicht. In Pfaffenhofen wird einer um 80.000.- Euro angeboten, was in seinem Zustand in etwa der Oldtimerliste entspricht. In Innsbruck sah ich viele Jahre einen in gelb in grob geschätztem Zustand 3- herumfahren.
Wie Herr Hirsch schrieb, kein Rohbau der Chirurgie zu erkennen, stattdessen sind auf dem Grundstück der heutigen Chirurgie Häuser zu erkennen. Aber das von ihm beschriebene Treichl-Haus steht schon nicht mehr?
Man sieht sogar beide Ur-Hochhäuser, auch das am Prandtaurufer (Nr.2). Das dreieckige Hochhaus an der Ampfererstraße steht knapp außerhalb des Bildes.
Aber: Wo bitte ist die neue Chirurgie? Die war Ende 63 schon ein stattlicher Rohbau.
Dafür sieht man am unteren Bildrand, genau unter dem Kirchturm, noch die alte Feldkapelle auf ihrer Bauminsel, und links davon, an der Straßenecke der Karwendelstraße, stand damals noch ein alter Kiosk.
Von der Zuckerstange, Pardon, vom Kirchturm sieht man schon die Südwestseite mit den Löchern für den Glockenklang. Dachkanten und Hausecken weisen zur Peterlongokurve, wie es Frau Stepanek ohne derlei Winkelzüge sofort erkannt hat.
Das Grundübel ist halt, dass man die Deckung der Grundbedürfnisse und sozialer Errungenschaften wie Krankenversicherung und Pensionssystem mit unternehmerischen Methoden lösen möchte. Man hat schon tausende Bücher geschrieben.
Die Frage Baracke oder Wohnhaus hab ich vor dem Text auf die am Foto sichtbaren Baracken bezogen, also Lagerraum oder Behausung (Antwort „sieht man Kamine oder keine“).
Vielleicht spielt auch der Gedanke mit, dass der Zuzug in die Stadt nicht allzu attraktiv sein sollte. Aber diese Überlegung wurde durch die Südtiroler Zuwanderung, die die Freilandreserve schlagartig verringerte, sowieso über den Haufen geworfen.
Dass man eine Baracke schneller hinstellen kann als einen Massivbau ist sowieso klar aber kein Argument, wenn man sich politisch empören möchte.
Ja, das waren sie. Die Prügelbaubaracken.
Und mit meiner Nonna war ich dort zwei- oder dreimal während des Krieges auf Besuch. Ich erinnere mich gut an den langen Gang. An die Wohnungseingangstüre auf der Westseite. Wir klopften – und ein herzliches „Ja, wer kommt denn da?“, als wir die Küchentüre öffneten.
Links von der Türe die Kredenz – daneben an der Querwand die Türe in ein Zimmer – dann Eckbank und Tisch. Geradeaus ein Fenster – zum Garten hinaus. Im Westen sah man diesen Fachwerkbau. Zum Fensterbrett hinauf eine kleine Holzstiege (so wie bei den WaggonbewohnerInnen auf den Fotos) und vom Fenster draußen abwärts in den Garten wieder eine. Rechts neben dem Fenster ein niedriges Küchenkastl. Daneben – in der rechten Wand – die Türe in ein zweites Zimmer, anschließend ein etwas größerer Sparherd.
Und – wie wunderbar – es gab eine Katze! Und ich konnte sie streicheln.
Nonna und Frau Maria plauderten miteinander. Dann stieg Frau Maria in den Garten hinaus und kam wieder mit Gemüse, das sie uns schenkte.
Das war noch – eben während des Krieges – bevor ihr älterer Sohn Karl am 29.6.42 tödlich verunglückt war.
Er wurde am Mühlauer Friedhof begraben. Es war ein sehr heißer Tag, als dieses Begräbnis stattfand. Schwarz verschleiert, wie sie damals dort stand, habe ich sie fast nicht wiedererkannt.
Noch ein- oder zweimal war ich mit Nonna dort – und wir kamen nie mit leeren Händen zurück.
Und dann die Bomben. Und unsere Evakuierung nach Erl. Und eine Postkarte von Frau Maria „Habe gehört, was geschehen ist und wo ihr jetzt seid“ erreichte uns in Erl „Beim Blauen“, wohin wir eingewiesen worden waren.
Später, von Fritzens aus, mußten wir nach Innsbruck. Zum Zahnarzt. Die Nonna hatte die Mama noch gebeten:“Tu mir den Gefallen – und schau mir bei der Frau Maria vorbei, schau wies ihr geht und grüß sie schön.“
Es war ein trüber kühler Tag. Und als wir kamen, sagte Frau Maria bedrückt „…und jetzt hab ich gar nix…“ und rief „Doch! Eine warme Erbsensuppe!“ Die köchelte hinten am Herd im großen Kessel vor sich hin, Und sie stellte uns beiden je eine kleine Schüssel warmer Erbsensuppe hin…
Ja – ist zu persönlich. Nein, hat nichts mit „Innsbruck erinnert sich“ zu tun. Ja. Über dieser Familie lag wohl das, was man „einen Unstern“ nennt….
Mein Vorschlag:
PETERLONGOKURVE der Brennerstraße.
den Planötzenhof habens halt „oben abgeschnitten“ – aber Schwabeneck und Friedlegg sind noch drauf – und in den Höttinger Graben sieht man auch schön hinein.
Vorne neben den schon genannten Alfas, dem Ferrari und dem Porsche Berg Spider rechts ein Ford OSI 20m TS und das doppelrümpfige Gefährt, von dem man nur das Heck sieht ist der OSI Bisiluro Silver Fox Prototyp.
Im hinteren „Rondell“ zwischen den 911er Porsches steht der Lamborghini Marzal, auch ein Einzelstück.
…sowas haben die alljährlichen „Innsbrucker Autotage“ leider nicht zu bieten.
Vielen Dank für den Link! Damit war auch die entsprechende Ausgabe der NTZ schnell zu finden. Das oben abgebildete Foto erschien auf der Titelseite der Ausgabe vom 14. März 1980. Die Bildunterschrift lautete: „Mit einem Lastenhubschrauber wurde gestern die im Großen Ödkar im Karwendel notgelandete deutsche Cessna geborgen. Die Maschine, die doch schwerer beschädigt ist als ursprünglich angenommen wurde, mußte zuerst auf den Sattel gehievt werden, bevor sie der Helikopter auf den Innsbrucker Flughafen transportierte. Der Transport dauerte nicht mehr als 15 Minuten.“
Laut dem Bericht in der NTZ v. 10.3.1980, S. 3 hatten der Pilot Roland Funke und seine zwei Passagiere die Notlandung mitten im Karwendel mit leichten Verletzungen überstanden:
„Um 15:35 Uhr [am 8. März 1980] empfing die Flugsicherungsstelle Innsbruck den Notruf Funkes. Und bereits nach einer halben Stunde konnte ein Rettungshubschrauber die Maschine sichten und einen Flugretter absetzen. […] Die Geretteten wurden nach Seefeld geflogen und von dort mit der Rettung in die Innsbrucker Klinik eingeliefert.“
Mich würde allerdings mehr interessieren, warum nach nur 5 Jahren die Bemalung geändert wurde. Zwar ist die 1985er Bemalung und Corporate Identity sicher schöner, aber es kostet halt einen Haufen Geld so ein Umfärbelung.
Bah – war das ein Prunkbau (von außen zumindest)
Mir waren die nach außen gebauchten Fenstergitter im Parterre des Gebäudes noch in Erinnerung, als wir 1950 nach Innsbruck zurückkehren konnten-
Bei den drei – oder vier – nördlichsten Parterrefenstern gab es sie ja noch. Die südlicheren Fenster bis zum damaligen Eckeingang waren vereinfacht wiederhergestellt.
Und – als Verbindung zum Uhrturm – war damals das Delikatessengeschäft, der „Schlesinger“.
Vielleicht hat Herr Roilo noch dunkel in Erinnerung, daß mein Mann, der Heini, hier am „Einzahlungsschalter“ seine Postlaufbahn begonnen hat – am 8.11.1962…
Nach drei Wochen erfolgte dann die „Dienstzuteilung“ ans PTA Bregenz.
Das war damals so üblich. Denn welcher junge Vorarlberger passenden Alters und passender Qualifikation wollte denn ausgerechnet bei der Post „anheuern“, wenn man in der Schweiz drüben das (mindestens!) Anderthalbfache verdiente?!!!
Und so kam damals mein Mann in den unvergeßlichen Genuß des Seegfrörnewinters – mit Sonntag in Innsbruck – zum Holzhacken für den Heizbedarf der kommenden Woche…
Unvergeßlich! Gell, Herr Roilo – Sie stimmen mir zu.
….und neben dem „Schlesinger“ (der in der ersten Nachkriegszeit als Delikatessengeschäft“ galt) gabs süddlich davon die Lotto-Toto Annahmestelle. War das auch eine Trafik? (Nichtraucherfamilie, hab nicht darauf geachtet. Wobei – Lotto und Toto spielten wir auch nicht – nicht einmal „Mensch ärgere dich nicht“)
Otto Mathè hat auch einen Stand mit seinen legendären Additiven.
Die Originaldose in Schreibschrift hab ich immer noch leer in der Garage stehen, die konnte ich nie wegwerfen.
Der Monoposto ist ausgestellt und der seltsam „abhanden gekommene“ Porsche Prototyp.
Vorne neben dem Alfa GTA ein Ferrari 330 P3? und dann ein Alfa TZ
Ganz abhanden gekommen ist der Porsche „T2222“ nicht, Sie brauchen nur unter Wikipedia VW Typ 60 K10 eingeben. Da sind allerdings leider nicht die Geschichten aufgezählt, die sich die letzten Jahrzehnte um das Auto ranken , die zum Teil wahr sind. Mit dem 330 P könnten Sie richtig liegen, allerdings schaut ein Dino 206 S zum Verwechseln ähnlich aus. Auch mit dem Alfa TZ liegen Sie richtig, ich habe gerade in meinem Modell-Schaukasten nachgesehen, der TZ 2 hatte dieses Heck.Herr Gschnitzer hat als wirklicher Freak einen Lamborgini Marzal (hab ich immer noch von Matchbox) erkannt, den ich zuerst ohne Brille für einen De Lorean gehalten habe.
Ich weiß nicht, ob diese Skulpturen in der Klinik so viel billiger zu haben waren: https://paschberg.blogspot.com/search/label/Architektur?updated-max=2017-07-25T22:01:00%2B02:00&max-results=20&start=39&by-date=false
Die Remise des Bahnhofs stand und steht jedenfalls ungefähr dort, wo erst die Hotelliegenschaft begann. Ich habe eine sehr vage Erinnerung, das Hotel noch gesehen zu haben (müsste damals 4 Jahr alt gewesen sein). Es gibt ein Ansichtskarte, wo man die Lage zueinander ganz gut von der anderen Talseite aus sieht: Die Rampe zum Hotel beginnt in etwa dort, wo die Remise endet.
Die hier gezeigt Ansicht ist jedoch ein Beweis, dass es auch schon vor KI Fake-Bilder gab, um die Illusion zu erwecken, man hätte es nicht weit vom Bahnhof zum Hotel (wobei – mehr als 3 Minuten Gehzeit sind das sicher nicht)
Abträglich dem Image des Mühlsees als Badesee war auch die Lage der Lanser Mülldeponie oberhalb (dot wo heute der Bauhof am Kralbergweg steht). In den Siebzigerjahren hieß es, dass man von dem Wasser Ausschlag bekommt. Dafür waren die Mülldeponien für mich als Kind beliebte Ausflugsziele; am Lande (Pfarrtal in Aldrans: Sperrmüll vom Feinsten) noch kaum abgesperrt; bewaffnet mit ein wenig Werkzeug gab es an trüben Wochenenden da manchen „Schatz“ zu finden (ginge natürlich nur auf Ausflügen alleine mit meinem Vater)
From Karl Hirsch on Alle blicken nach Cortina
Go to comment2026/02/06 at 9:28 am
From Christian Haager on Alle blicken nach Cortina
Go to comment2026/02/05 at 11:08 pm
From Raimund Mair on Alle blicken nach Cortina
Go to comment2026/02/05 at 5:59 pm
From Michael on Raritäten aus der Sammlung Kreutz – XXV
Go to comment2026/02/05 at 2:41 pm
From Barbara Pöll monumentGUT on Ein seltsames Hauseck
Go to comment2026/02/05 at 9:05 am
From Karl Hirsch on Ein seltsames Hauseck
Go to comment2026/02/05 at 10:00 am
From Barbara Pöll on Ein seltsames Hauseck
Go to comment2026/02/05 at 8:59 am
From Karl Hirsch on Ein seltsames Hauseck
Go to comment2026/02/05 at 8:24 am
From Karl Hirsch on Ein seltsames Hauseck
Go to comment2026/02/05 at 8:38 am
From Klaus Fischler on Ein seltsames Hauseck
Go to comment2026/02/05 at 7:27 am
From Karl Hirsch on Ein seltsames Hauseck
Go to comment2026/02/05 at 11:13 am
From Klaus Fischler on Wo sind wir heute?
Go to comment2026/02/05 at 7:24 am
From Walter Rangger on Wo sind wir heute?
Go to comment2026/02/05 at 12:07 am
From Schloßgeist on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Schaftenau
Go to comment2026/02/04 at 12:27 pm
From Karl Hirsch on Rundflug um Innsbruck –Nach der Landung
Go to comment2026/02/04 at 9:10 am
From Barbara Pöll on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Nächster Halt Schaftenau
Go to comment2026/02/03 at 6:14 pm
From Ingrid Stolz on Schnee, Schnee und abermals Schnee
Go to comment2026/02/03 at 11:30 am
From Schloßgeist on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Kein Halt mehr in Langkampfen
Go to comment2026/02/03 at 8:08 am
From Karl Hirsch on Das kann nicht Innsbruck sein! – XXXI
Go to comment2026/02/03 at 8:07 am
From Martin Glotz on Das kann nicht Innsbruck sein! – XXXI
Go to comment2026/02/03 at 7:22 am
From Raimund Mair on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Kein Halt mehr in Langkampfen
Go to comment2026/02/02 at 10:39 pm
From Markus A. on Archivding der Woche
Go to comment2026/02/02 at 8:56 pm
From Karl Hirsch on 50 Jahre OWS 1976 – Folge 5
Go to comment2026/02/02 at 8:48 pm
From Karl Hirsch on Es geht noch einmal weiter mit der Bürgerstraße
Go to comment2026/02/02 at 8:45 pm
From Sebastian on Es geht noch einmal weiter mit der Bürgerstraße
Go to comment2026/02/02 at 3:52 pm
From Vinzenz Theiss on Ausflug ins Sellrain
Go to comment2026/02/02 at 2:44 pm
From Ingrid Stolz on Archivding der Woche
Go to comment2026/02/02 at 12:18 pm
From Schloßgeist on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Kein Halt mehr in Langkampfen
Go to comment2026/02/02 at 11:47 am
From Joachim Bürgschwentner on Archivding der Woche
Go to comment2026/02/02 at 11:13 am
From Karl Hirsch on Gasthaus Neuhaus
Go to comment2026/02/02 at 9:05 am
From Henriette Stepanek on Archivding der Woche
Go to comment2026/02/01 at 10:54 pm
From Walter Rangger on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Kein Halt mehr in Langkampfen
Go to comment2026/02/01 at 7:56 pm
From Barbara Pöll on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Kein Halt mehr in Langkampfen
Go to comment2026/02/02 at 12:30 pm
From Karl Hirsch on Archivding der Woche
Go to comment2026/02/01 at 6:39 pm
From Schloßgeist on Der Bau der Nordtiroler Eisenbahn – Kein Halt mehr in Langkampfen
Go to comment2026/02/01 at 1:50 pm
From Nikoletta Zambelis on Die drei Raketen
Go to comment2026/01/31 at 11:06 pm
From Karl Hirsch on Auto – Motor – Bouthillier (XIII)
Go to comment2026/01/31 at 8:16 pm
From Karl Hirsch on Ein origineller Blickwinkel
Go to comment2026/01/31 at 6:50 pm
From R.Dietmar Mair on Ein ganz Spezieller für die Auto-Freaks
Go to comment2026/01/31 at 5:55 pm
From Didi Mair on Ein origineller Blickwinkel
Go to comment2026/01/31 at 7:52 am
From Karl Hirsch on Ein origineller Blickwinkel
Go to comment2026/01/30 at 9:30 pm
From Karl Hirsch on Baracke oder Wohnhaus? - Rasche Zweifel
Go to comment2026/01/30 at 8:08 pm
From Henriette Stepanek on Baracke oder Wohnhaus? - Rasche Zweifel
Go to comment2026/01/30 at 7:00 pm
From Henriette Stepanek on Ein origineller Blickwinkel
Go to comment2026/01/30 at 5:01 pm
From Georg GSCHNITZER on Ein ganz Spezieller für die Auto-Freaks
Go to comment2026/01/30 at 12:03 pm
From Sebastian on Spektakulär und rätselhaft zugleich ...
Go to comment2026/01/30 at 9:44 am
From Matthias Egger on Spektakulär und rätselhaft zugleich ...
Go to comment2026/01/30 at 10:32 am
From Sebastian on Wie kam es zur ursprünglichen Bemalung der Tyrolean Airways Dash 7?
Go to comment2026/01/30 at 9:08 am
From Henriette Stepanek on Die Bahnpost
Go to comment2026/01/29 at 6:36 pm
From Henriette Stepanek on Die Bahnpost
Go to comment2026/01/30 at 11:27 am
From Gerald Held on Ein ganz Spezieller für die Auto-Freaks
Go to comment2026/01/29 at 2:08 pm
From R.Dietmar Mair on Ein ganz Spezieller für die Auto-Freaks
Go to comment2026/01/31 at 10:06 am
From Manfred Roilo on Das Grandhotel Stubai
Go to comment2026/01/28 at 11:15 pm
From Karl Hirsch on Das Grandhotel Stubai
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From Martin Schönherr on Eine Tiroler Kulturtragödie?
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From Martin Schönherrr on Eine Tiroler Kulturtragödie?
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From Martin Schönherr on Das Grandhotel Stubai
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From Martin Schönherr on Der Mühlsee
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