Was wird denn hier gebaut?
Diese Ansicht aus dem Fundus Reuter/Kreutz lässt uns in das Jahr 1972, genauer gesagt auf den 18. März des Jahres springen. Ein zeitgeistiger Betonblock wird gerade vor unsere Nase geknallt und das kultige eggert-runde Kirchenensemble von Hötting gibt den Stadtteil an, in dem wir uns befinden. Doch können Sie mir auch sagen, was genau der Fotograf Kurt Reuter hier abgelichtet hat? Die Aufnahmeserie heißt nämlich „Neubau an der Höttinger Auffahrt“ – naja…
(KR-NE-9017)
Könnte das Wohnheim Hötting Anfang der 70er Jahre sein.
Wohnanlage Schneeburggasse 67A (beim Großen Gott)
Höttinger Auffahrt trifft‘s gar nicht, ist ein Stück weit entfernt, der Speckweg biegt hier ab.
Ja, es ist die Wohnanlage Ecke Speckweg- Schneeburggasse, wo einmal die Länderbank beheimatet war.
Ganz links im Bild wo die Spaziergänger am Weg sind ist der Ostrand des kleinen Parkes um die Große Gott-Kapelle.
Die Föhre ist am Bild noch sehr klein, wie gut diese bis heute gediehen ist kann man wahrscheinlich auf „goole street-fiew“ ansehen, oder noch besser in Natura. (ein Ausflügl von downtown nach Hötting,- ob mit Öffis oder zu Fuß geht immer)
Die Neubaublöcke, welche am Bild die freie Sicht zur alten Höttinger Kirche verdecken sind jene von der damals neu errichteten Kohlweg-Siedlung.
Der Kohlweg ist vermutlich nach dem ehem. Bürgermeister Kohl von Hötting benannt.