Ein Sommertag in Sölden
Das Titelbild dieses Beitrags entstand – laut Beschriftung auf der Fotorückseite – an einem sonnigen Sommertag im Juli 1930. Die damals noch recht beschauliche Gemeinde Sölden wurde an diesem Tag von dem Fotografen Emil Schneider für die Nachwelt verewigt. In der Bildmitte sieht man die Pfarrkirche Maria Heimsuchung. Bereits im Jahr 1288 wurde eine Kirche an diesem Standort urkundlich erwähnt. Im Jahr 1521 erfolgte durch den Baumeister Jakob von Tarrenz ein Umbau des Sakralbaus im spätgotischen Stil. Im Jahr 1752 erfolgte eine weiterer Umbau bei dem die Kirche erweitert und im Innenraum „barockisiert“ wurde. Die Deckenfresken und die Wandgemälde stammen aus dem Jahr 1779 und wurden von dem aus Telfs stammenden Künstler Joseph Anton Puellacher erschaffen. Die Pfarrkirche ist von einem Friedhof umgeben. Die Friedhofskapelle stammt aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.
(Stadtarchiv Innsbruck, KR-PL-3723)
Danke für die vielen Infos – eine Rätselfrage wäre aber besser gewesen!
Für mich ein Rätsel: Warum fährt man heut noch dorthin?
1930 passt gut. Das Haus Falkner (später: Hotel Tyrol) links unterhalb der Kirche steht als Rohbau. Der Hangabriss rechts neben der Kirche rührt noch von der katastrophalen Vermurung durch den Rettenbach im Jahre 1921 her. Vom kleinen Schuppen im Vordergrund aus wurden zu den heiligen Zeiten Böller geschossen. (Ich wohne ganz in der Nähe.)
Für mich ein Rätsel: Warum fährt man heut noch dorthin?