Unverbaute Landschaft
Von einem recht feschen Ort auf einem nennenswerten und bekannten Hügel blicken wir über einen markanten Graben auf eine weitgehend unverbaute Hügellandschaft. Bei genauerem Hinschauen erkennen wir zwei kleine Dörfer, bei denen sich wenige Häuser um recht stattliche Kirche scharen.
Zwischen dem Dorf „oben“ und dem Dorf „unten“ herrschte meines Wissens immer schon ein reger Austausch. Allerdings nicht primär freundschaftlich.
Wenn man die Gegend mit heute vergleicht, dann ist sie zu einer Speckgürtel-Wüste verkommen.
Für ein echtes Rätsel reicht es leider nicht. Sie haben es schon erkannt. Was bleibt uns dann? Einfach diese wunderschöne historische Aufnehme genießen.
(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Ph/D-28)
…..und uns an das Jahr 1946 zu erinnern – als Onkel Fritz aus Wien plötzlich auftauchte bei uns …
Damals – das war meine erste Fahrt mit der Stubaitalbahn. Jahreszeit? Frühsommer! Es war Vormittag. Auf den Wiesen wurde schon geheut … das Gras gewendet … zum Teil – weiter taleinwärts – erst gemäht…. es herrschte fröhliche Aufbruchsstimmung. Der Onkel Fritz winkte – und die Leute winkten fröhlich zurück.
(Die Etikette der besseren und feinen Familien „Fremden Menschen winkt man nicht zu!!!“ hatte sich zum damaligen Zeitpunkt leider Gottes noch immer nicht bis zu uns durchgesprochen…)
Aber der Halbkreis, in dem die Stubaier die grünen Wiesen von Natters nach Mutters aufsteigend umfuhr und die Unbeschwertheit dieser Fahrt – diese Erinnerung war beim Anblick des Fotos wieder lebendig.
Hatten die Wägen damals auch jeweils Plattformen? Ich erinnere mich doch, daß wir im Freien gestanden sind…!