Streetart – VII
An dem Mural, das wir hier sehen, lassen sich einige typische Bausteine eines Graffitos erkennen. Klassischerweise besteht ein Graffito aus der Outline, also der Außenlinie, die hier schwarz ausgeführt ist. Das Fill-in bezeichnet die Füllung, die anschließend aufgebracht wird. Außerdem lässt sich hier eine gelbe Second Outline entdecken. In diese Linien wurden kleine Grußbotschaften an andere KünstlerInnen eingearbeitet – ein Detail, das sich im Graffiti-Kontext häufig beobachten lässt, jedoch nicht zwingend wie hier Teil eines Gestaltungselements sein muss.
Den dreidimensionalen Effekt beziehungsweise den Schatten nennt man Block. Eine figürliche Darstellung, wie sie hier zu sehen ist, wird als Character bezeichnet.
Bei den Highlights handelt es sich um weiß ausgeführte Lichteffekte. Nicht zu verwechseln sind diese mit den High Lines – Linien außerhalb der Outlines, die nicht mit ihnen verbunden sind. Solche High Lines sind hier allerdings nicht zu finden.
(Stadtarchiv/Stadtmuseum, Ph-DS-1-0082)
Outline, Fill-in, Second Outline, Block, Character, High Lines…Also was ich in meinem furzgeschrittenen Alter dank Innsbruck erinnert sich noch dazulernen darf ! Jetzt kann ich auch mitreden: „Oiso, die Outline find i gut, besser als die Second Outline, was sagen Sie ?“ „Jo, mir gfoin am besten die Fill-ins und der Character.“ „Jo und wenn ma 3 Schritt auf die Seitn geht, dann wirken die Blocks und High-Lines schon sehr tiefgründig, oder ?“
Aber so professionell, wie der Artikel verfasst is, glaub i, dass der Maggo auch a Schpreher is.
Mir gfallt des Bildl.