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Einkaufstaxe

Einkaufstaxe

Beim Lesen dieses Dokuments konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Was heute höchst anrüchig anmutet – man denke nur an Affäre um die ver- bzw. gekauften Staatsbürgerschaften vor gut zehn Jahren – war vor rund hundert Jahren noch gang und gäbe. Im Juni 1919 teilte der Innsbrucker Bürgermeister einem Antragsteller ganz offen mit, dass er infolge eines Beschlusses im Gemeinderat „gegen den Erlag einer Einkaufstaxe von 600 (sechshundert) Kronen, in den Heimatverband der Stadt Innsbruck aufgenommen“ werde. Mit anderen Worten – das Heimatrecht in Innsbruck war kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges für umgerechnet 127,– Euro zu haben …

(StAI, NL Familie Kirsch)

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