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Schau Genau

Schau genau

Vor kurzem ist das Buch „Die Stadtvedute Innsbrucks in der Druckgraphik“ von Peter Adelsberger als neueste Publikation des Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck erschienen. Ein Teil der Abbildungen stammt aus der städtischen graphischen Sammlung.

Die kolorierte Radierung „Vue de la Ville d`Innspruck et des environs en Tirol“ zeigt einen Blick auf Innsbruck von der Gegend des Spitzbühels aus. Mit viel Liebe hat der Künstler Johann Friedrich Frick die Stadtvedute mit Spaziergängern, einem Reiter, Flößern sowie der Magd, die am Balkon der Weiherburg die Betten ausschüttelt, aufgelockert.
Der Ansitz und die Stadt sind gut zu erkennen. Doch stimmen einige Details nicht. Fallen Sie Ihnen auf?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Bi/g-244, um 1810)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Da ist einiges aus dem Winkel, andererseits erkennt man die Topologie wieder. Die Dreiheiligenkirchekirche paßt ansonsten schon zum Kapuzinerkloster, Wilten liegt auch in der richtigen Richtung, sogar der schräge Winkel zwischen Leuthaus und Stiftskirche stimmt, aber die Altstadt! Die direkt neben der Hofburg befindliche Franziskanerkirche wurde hinter dem verlängerten heutigen Volkskunstmuseum versteckt, und welche Reise der Stadtturm hinter sich hat, damit er zwischen den beiden Türmen der Stadtpfarrkirche herausschauen kann? Mariahilf hat, weil es so schön ist, eine zweite Kuppel dazubekommen, und Hötting und Koatlackn sind zu einer Nähe verschweißt, die in der Realität einen Krieg ausgelöst hätte.
    Das Mittelgebirge und die Berge südlich sind – beinahe üblich – stark überhöht bzw. wie die Nockspitze glatte Phantasie.

    Aber wir haben schon schlimmere Darstellungen gesehen, der visuelle Gesamteindruck der Stadt aus diesem Blickwinkel stimmt doch recht genau.

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