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Angst Und Bang…

Angst und Bang…

…könnte einem beim Anblick dieser Bilderserie aus der Sammlung Kreutz ja fast werden. In einer der selteneren Innenaufnahmen sieht man in einem kargen Raum einen Tisch, der von einer beunruhigend wirkenden Maschine mit allerlei Rohren und Apparaturen umgeben ist. Die erste der in mir aufkeimenden Assoziationen war das Labor, in dem Frankensteins Monster zum Leben erweckt wurde.

Zudem mindert das im zweiten Bild der Serie über dem Tisch hängende Schild „Nicht berühren. Lebensgefahr! Hochspannung“ die mulmigen Gefühle nicht unbedingt.

Auch die wuchtigen Geräte im düsteren Vorraum, die die gesamte Maschinerie offenbar zum Funktionieren braucht und die mit einem „Zutritt verboten“ – Schild versehen wurden, wirken alles andere als vertrauenerweckend. Doch bevor ich hier noch weiter in das Horrorgenre abgleite, kann mir jemand unter unseren LeserInnen sagen, was in diesen Räumlichkeiten wirklich passiert ist? Wenn dann noch zufällig jemand eine Ahnung hätte, wo wir uns hier befinden, wäre das die Kirsche auf der Sahnetorte, denn das wissen wir leider selber nicht.

 (Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, KR-PL-2789, KR-PL-2791, KR-PL-2792)

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare
  1. Wo dieses Röntgengerät stand kann man nur raten. Bis sich Radiologen etablierten waren die ersten Geräte wohl in Kliniken installiert. Vielleicht stammt die Aufnahm daher von unserer Universitäts Klinik.

  2. War damals wahrscheinlich sehr modern und der Goldstandard medizinischer Diagnostik, und in vielen Fällen lebensrettend. Mulmig war dem Patienten eher vor dem, was bei der Untersuchung herauskommen kann.

  3. Ich vermute auch, dass es sich um ein vorsintflutliches Röntgengerät handelt.
    Könnte in der alten Chirurgie Unfall Abteilung oder sonst wo im Klinikareal gestanden sein.
    An der Decke sichtbar die abenteurliche Hochchspannungszuführung für die Röntgenröhre.

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