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Noch Mehr Für Österreichs Luftflotte

Noch mehr für Österreichs Luftflotte

Wie auch in Deutschland wurde in Österreich nach dem Ersten Weltkrieg das Heer durch die Bestimmungen der Friedensverträge massiv verkleinert und die Wehrpflicht verboten. Nach dem Beginn des Austrofaschismus wurde die Wehrpflicht 1936 wiedereingeführt und auch die Luftstreitkräfte sollten wiederaufgebaut werden. Um die notwendigen Mittel zu beschaffen wurde zu einer „Volksspende“ aufgerufen.

Die Bevölkerung konnte Spendenkarten bis fünf Schilling einsenden, ab einem Schilling erhielt man eine Dankkarte des Staatssekretärs für Landesverteidigung, Wilhelm Zehner. Größere Beträge wurden direkt auf ein eigenes Konto eingezahlt, mit Auszeichnungen in Eisen, Silber und Gold für große Spenden.

Ein Beitrag im Wiener Tag berichtete, dass man nicht vorhatte, eine sonderlich große Luftstreitmacht aufzubauen, aufgrund . Beim Einmarsch der Wehrmacht im März 1938 umfasste die Luftflotte einige dutzend Flugzeuge, überwiegend Jäger aus italienischer Produktion. In einer Hinsicht war der erwähnte Beitrag des Wiener Tages jedoch sehr zutreffend als angemerkt wurde „Der Luftkrieg kennt – das haben wir in den letzten Jahren zur Genüge erfahren – kein Hinterland und keine Zivilbevölkerung“

(Signatur Pt-329)

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