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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Madonnen-Rätsel XXXIII In Auflösung

Madonnen-Rätsel XXXIII in Auflösung

Madonnen-Rätsel XXXIII wurde – zumindest standorttechnisch – sofort gelöst, wie erwartet. Als „Auflösungsbild“ darf ich heute eines von Gottfried Newesely präsentieren, der in seinem fotografischen Werk wohl kein Objekt so oft fotografiert hat wie die Kapelle am Großen Gott. Dieses hier mutet fast wie ein Suchbild an. Es wurde im Oktober 1967 aufgenommen – also nach der Umgestaltung des Kreuzungsbereichs und der Versetzung der Kapelle. Können Sie auf dem Suchbild den Brunnen in „Miniatur“ erkennen? Und noch viel wichtiger: Was ist da eigentlich im Hintergrund los? Irgendwie brennts und zudem hat sich ein ganz klar nicht landwirtschaftlich genutztes Gefährt auf den Butterer Bichl verirrt. Was auch noch sehr klar zu sehen ist, ist, dass die Hänge über Hötting damals noch viel weniger bewaldet waren als heute, was mit der stärkeren landwirtschaftlichen Nutzung zusammenhängt. Auf jeden Fall: ein ganz fantastisches Bild!

(Stadtarchiv Innsbruck, GoNe-29788)

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Böllerschießen zu Fronleichnam mit Altar beim Großen Gott? Oder eher Einweihung nach dem Versetzen, für eine Prozession sind sehr wenig Leute anwesend. Und keine Absperrung. Auf jeden Fall lassen es die Höttiner krachen.

  2. Jedesmal bei einem Newesely-Bild steht das Haus Andreas Hofer Straße 51 mit seinem hellgrünen Farbton vor meinen Augen –
    – denn aus diesem Hause kam jeden Tag, schlohweiß, mit eher gekraustem Haar, aber mit dunklen Augen, sehr gebückt, mit dem Milchkanndele in der Hand der alte Herr Newesely – ich glaube, er wohnte 2.Stock nördlich. Es hieß, seit dem Tod seiner Frau versorge er sich „soweit“ allein –
    Manchmal stand am Balkon neben ihm auch ein ihm ähnlich sehender Herr, 1 Kopf größer, Haare ebenfalls gewellt, aber dunkel, braun – und man flüsterte: „Des is der Sohn vom alten Newesely, der kimmt allweil einer vom Grauen Stein zum Vater nachschauen“
    Ja, und um dieses schöne Foto der Einweihung zu machen- ich nehme an es war vielleicht nur ein kleiner „Festakt“ nach der Versetzung der Kapelle zum neuen Standort in dieser kleinen Grünanlage – da mußte Herr Newesely nicht weit gehen, da er ja Am Grauen Stein wohnte.

    Nicht von aallgemeinem Interesse, ich weiß.

  3. Ergänzung:
    Vor dieser „Versetzung“ samt Straßenverbreiterung war der Große Gott ein „Verkehrshindernis“ im Bereich Speckweg, Großer Gott Weg und Schneeburggasse gewesen…

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