Im Norden von Vill erhebt sich majestätisch die Burg Straßfried
Oder auch nicht … mehr.
Noch heute ist der sich hier erhebende, bewaldete Hügel unter dem Flurnamen „Burg“ bekannt. Dieser Name stammt von der mittelalterlichen Burg Straßfried, die an der Grenze zwischen Vill und Wilten stand. Sie wurde erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1251 erwähnt.
Mit dem Aussterben der Familie Helblinge im 15. Jahrhundert, die seit 1312 den Titel „von Straßfried“ innehatten, begann die Burg zu verfallen. Bei Grabungen im Jahr 1922 wurden noch Mauern der Burg freigelegt. Das letzte erhaltene Gebäude der Anlage – die untere Mühle, die seit 1387 urkundlich nachgewiesen ist – besteht bis heute.
Jedoch existiert auch der der Ansitz „Straßfried“ nach wie vor noch. Dieser wurde 1579 auf das Wohnhaus der Familie von Freising in der Leopoldstraße 53 in Wilten übertragen.
(Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-8180)
Sehr interessant. Ist von den 1922 gefundenen Mauern noch etwas zu sehen?
Meines Wissens nach leider nicht.
doch, siehe meinen Kommentar > https://innsbruck-erinnert.at/die-ruine-sonnenburg/
Dann nehme ich alles zurück. Vielen Dank
In ihrem älteren Kommentar ist doch das Retterschlössl an der Ferrariwiese zu sehen?
Straßfried wäre am Ortsanfang von Vill.
Oder ist es dasselbe?