Heilige Baustell, bitt‘ für uns!
So könnte der Titel dieses Bildes lauten. Oder der Ausruf eines jeden heilssuchenden Innsbruckers, denn die heiligen Baustellen sind bekanntlich überall. Hier handelt es sich natürlich nicht um eine „normale“ Baustelle sondern um ein Haus, welches massive Kriegsschäden erlitten hat. Das gesamte Stiegenhaus wurde weggebombt, lediglich die Madonna im zweiten Obergeschoss ist noch da. Aber auch der Wiederaufbau ist im Gange. Vom Zeitraum her befinden wir uns laut Angabe zwischen 1946 und 1949. nun bleibt noch die obligatorische Frage: Wo befinden wir uns eigentlich?
(Stadtarchiv Innsbruck, KR-NE-5014)
Könnte es das Servitenkloster oder die Kirche sein ?
Eher schräg gegenüber, die Häuser nach der „Post“, deren Erker man (auch mit Fragezeichen) sieht. Vielleicht noch weiter oben, in Triumphpforten Nähe. Die MTh Straße geht hinter dem zerstörten Haus vorbei. Hinten Links das „Fronweiler“ Haus (McDonalds, Neuroth), und dann das Palais mit dem Cafe im Hof. Den Stadtturm sieht man jetzt aus dieser Positiion nimmer, das ging nur von der damals freien Hofseite aus.
Ist das nicht das Stiegenhaus vom Peterlongo-Haus (Maria-Theresien-Straße 57) und man schaut durch den Hinterhof in die Maria-Theresien-Straße hinunter?