Fensterblick VI – Nachschlag
Wie Matthias Pokorny blitzschnell erkannt hat, haben wir letzte Woche an dieser Stelle einen Blick aus dem Ansitz Lichtenthurn-Schneeburg (vulgo Schneeburgschlößl) geworfen. Als kleine Belohnung für die schnelle Auflösung zeige ich Ihnen heute noch dieses Foto, das kurz vor oder nach dem Fensterblick aufgenommen wurde. Hinter der Kamera stand vermutlich der Schwiegersohn des damaligen Schloßherren, der aus Schlesien stammende Karl Friedrich Graf von Pfeil und Klein-Ellguth (1893-1977). Als Rätselfoto eignet sich diese Aufnahme (leider) nicht wirklich – wobei, eine Frage würde mir zu diesem Foto schon noch einfallen: wo genau steht, liegt oder sitzt denn der Fotograf in diesem Fall? Um diesen Blick einzufangen hätte er sich wohl sehr weit aus dem Fenster lehnen müssen, oder?
(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, ohne Signatur).
Vermutlich aus dem selben Zimmer, nur nordseitig hinausfotographiert, links die ehemalige Veranda des Gasthofes Roter Adler oder Rainerwirt, letztens der Frisiersalon „Anny“, dahinter das stattliche Ökonomiegebäude der Familie Hupfauf, dahinter bildmittig die Alte Höttinger Kirche gegen Burgstadl, rechts hinten sieht man noch das Kieneschlössl, neuerdings „Kelderer-Schlößl“.
Danke an den Fotographen und Herrn Dr. Egger für dieses Foto aus Alt-Hötting.