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Ein Album Der Zerstörung

Ein Album der Zerstörung

Im Stadtarchiv findet sich seit kurzem ein Fotoalbum, das die Zerstörung an einzelnen Gebäuden durch Bombentreffer während des Zweiten Weltkriegs dokumentiert. Angelegt wurde das Album von Viktor Smisek. Smisek war Mitglied der Luftschutzpolizei. Diese war 1942 aus dem Sicherheits- und Hilfsdienst hervorgegangen und war der Polizei unterstellt. Die Reorganisation sollte zu einer verbesserten Koordinierung der Feuerwehreinheiten während der Bombenangriffe dienen. Die Mitglieder rekrutierten sich aus der Feuerschutzpolizei den Freiwilligen und Berufsfeuerwehren sowie der Technischen Nothilfe. Neben Lösch- und Rettungsdiensten waren die Einheiten auch für die Instandsetzung von zerstörten Einrichtungen zuständig. In Innsbruck war die Luftschutzpolizei in der Klosterkaserne stationiert.

Als Mitglied der Luftschutzpolizei dokumentierte Smisek akribisch die Zerstörung einzelner Gebäude. Für einige der zerstörten Häuser und Einrichtungen gibt es zwar bereits bekannte Fotografien, für andere hingegen liefern die Fotografien von Smisek neue Einblicke in die Zerstörung der Stadt durch die Bombenangriffe.

Im Titelbild sehen Sie Bild von der Zerstörung in der Altstadt.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-A-24749-04)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Interessenhalber: ist darin auch die Zerstörung von Infrastruktur wie z.B. des Sillkanals dokumentiert, oder nur jene von Gebäuden?

  2. Lieber Herr Schneiderbauer,
    das Album dokumentiert in erster Linie Schäden an Gebäuden. Einige Bilder zeigen Beschädigungen am Bahnhof bzw. in St. Bartlmä. Vom Sillkanal finden sich keine Bilder, lediglich vom oberen Abschnitt der Sill unterhalb des Bergisels im Bereich des Wehrs ist ein Bild in dem Album vorhanden.
    LG
    Ch. Aichner

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