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Die Villa Blanka – Teil 1

Die Villa Blanka – Teil 1

Der Kunstmaler Edgar Meyer ließ sich im Jahr 1882 von der Baufirma Huter & Söhne eine Villa in der Nähe der Weiherburg errichten. Schon drei Jahre später kaufte der Pianist und Komponist Sigismund Blumner das Anwesen und benannte es nach seiner Frau Blanka. Der Musiker stand im regen Kontakt mit bekannten Künstler:innen aller Gattungen. Er galt auch als Kunstsammler. Von Carl Spitzweg kaufte er ein Gemälde, der Bildhauer Josef von Kopf fertigte eine Büste von Sigismund Blumner an, die sich heute in den Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden befindet. 

Nach mehreren Besitzerwechseln erwarb 1917 der Kaufmann Johann Schifferegger die Villa vom Seifenfabrikanten Carl Alfons Walde.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Sammlung Walter Kreutz, KR-Pl-574)

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Sehr interessant ist auch das Hotel Mariabrunn im Hintergrund. Zumal das alte Hotel 1931 abgebrannt ist, stammt das wunderbare Titelfoto aus der Zeit vor 1931.

  2. Dass diese herrliche Villa an einem der schönsten Aussichtspunkte auf Innsbruck nicht unter Denkmalschutz gestanden ist, verwundert schon sehr!
    Stattdessen haben wir es mit einem grausligen Neubau aus den 60 Jahren zu tun und als Sahnehäubchen den noch hässlicheren Drauf-und Zubau in den 90-ern!! Eine Schande!!

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