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Die Schwarzen Mander (IV.)

Die Schwarzen Mander (IV.)

Auf derselben Seite, aber fünf Statuen weiter, steht die der zweiten Ehefrau Ernst des Eisernen, Zimburgis (Cimburgis) von Masowien, ebenso wie die ihres Ehemanns aus der Werkstatt Sesselschreibers und aus Messing gegossen.

Cimburgis wurde um 1395 in Warschau geboren, sie war die Tochter Ziemowits IV., dem Fürsten von Plock und die Nichte Wladislaws II. Jagiello, dem Begründer Polen-Litauens.   Sie entstammte somit einer Nebenlinie der Piasten, des polnischen Königshauses, die in Masowien regierten. Die Hochzeit fand 1412 in Krakau, der damaligen Hauptstadt des Königreichs Polen statt. Das politische Bündnis mit Polen-Litauen war bedeutend für Ernst als Gegengewicht zu Kaiser Sigismund – dem Kurfürsten von Brandenburg, König von Ungarn und Böhmen und römisch-deutschen Kaiser.

Das Ehepaar hatte neun Kinder, von denen jedoch nur vier das Erwachsenenalter erreichten: Friedrich III. (Kaiser und Vater Maximilians), Albrecht VI. (Herzog von Österreich), Margarete und Katharina. Von Chronisten wurde ihr nachgesagt, sie könne mit den bloßen Händen Nägel in die Wand treiben und Hufeisen verbiegen – andere Spekulationen über sie sind weniger schmeichelhaft, so wird teilweise behauptet, die berüchtigte Habsburger Unterlippe sei aus sie zurückzuführen.

(Signatur Ph-G-25917)

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