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Der Chinesische Zaun…

Der Chinesische Zaun…

… in Pradl ist zwar lang und beeindruckend, aber die originale Chinesische Mauer ist eines der beeindruckendsten Bauwerke, die Menschen je errichtet haben. Pradl hat dagegen den unbestrittenen Vorteil, dass es weitgehend eben ist. In China, wo auch das Klima etwas fordernder ist, muss man ziemlich steil rauf und runter, wenn man da entlang will.

Wer oder was will sich da eigentlich von der Straße vor der Häuserzeile abgrenzen? Da ist ja eh nur eine Wiese. Die genannte Häuserzeile schaut äußerlich eindeutig älter aus als die Südtiroler-Siedlungen. Trotzdem bleibt ein bisschen der Eindruck von Mietskasernen.

Pradl-Freaks wie Herr Roilo haben die Örtlichkeit in den Bruchteilen einer Sekunde erkannt. Aber es gibt angeblich ja auch Menschen, die Pradl – schändlicher Weise – nicht so gut kennen wie die eigene Westentasche.

Wo sind wir denn eigentlich? Und warum hat ein böser Mensch die Bezeichnung unten abgeschnitten? Das war sicher ein besonders böser Mensch. Schrecklich, was es heute alles gibt…

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck)

Dieser Beitrag hat 11 Kommentare
  1. Ein herrlicher Anblick! Auf dem Haus Nr. 16 bzw. dem Haus hinter der Straßenlaterne sieht man eine interessante Reklame für eine hier ansässige Firma. Der Schriftzug dürfte sich auf Grund der Anzahl der Buchstaben wie folgt entziffern lassen:
    1. Wiener Dampfwäscherei und Feinputzerei Max Federspiel

  2. Au weh – habe erst jetzt gelesen, was unter dem Bild mit der Chinesischen Mauer steht! Vielleicht hätte ich gar nicht mitraten sollen / dürfen??
    Aber es stimmt schon: Ich habe sofort gewusst, wo wir umgehen, wenn auch nicht gerade „in den Bruchteilen einer Sekunde“.

    Gut, dass es so böse Menschen gibt, die etwas wegschneiden! Was täte ich sonst um diese Zeit?

    1. Lieber Herr Roilo,

      Sie wissen hoffentlich, dass Sie in Pradl sowieso immer freie Hand haben.

      Danke für Ihre Mitarbeit!
      Lukas Morscher

  3. MeineNonnaEllia Petronilla Nicolodi geb. Corradini (12.3.1875 – 5.10.1961) hat immer erzählt, von der Wohnung in der Lindengasse 8 habe man bis Hall hinuntergesehen. „Da war n ichts dazwischen,nur freies Feld“ Das muß irgendwann zwischen 1899 und 1907 gewesen sein.

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