Auto – Motor – Bouthillier (XIV)
Für Autospotter war der Landhausplatz in den frühen 1960er Jahren ein gutes Pflaster. Auf dem Parkplatz bekam man(n) nicht nur Luxusschlitten vom Schlage eines 190 SL vor die Kamera, sondern auch erschwinglicher Traumautos, wie die legendäre Giulia von Alfa Romeo. Kein Wunder also, dass Christoph Bouthillier hier regelmäßig anzutreffen war.
Die weiße Giulia 1600 TI auf unserem heutigen Titelfoto hat er dort auch fotografiert. Und zwar nicht nur von vorne; auch das vom Aerodynamik-Pionier Wunibald Kamm (1893-1966) entwickelte – und auch nach ihm benannte – „Kamm-Heck“, das die Alfa-Designer der Giula verpasst hatten, war ihm ein Foto wert (siehe unten). Und man kann bei diesen Bildern auch heute noch verstehen, warum die Giulia rasch den Spitzname „Bella Donna“ erhielt (und das nicht nur von den Alfisti) …

Fotos: StAI, Familienarchiv Weyrer-Bouthillier (Christoph Bouthillier)
Ein schönes Beispiel für die damals üblichen Abdeckungen gegen den eisigen Fahrtwind im Winter (mit aufklappbaren Fensterchen ab Ende Feber). Die gab es für alle gängigen Typen im Zubehörhandel.
Heute sieht man das nimmer. Trotzdem kann man unter „Winterblende für den Kühlergrill“ auch heute noch Angebote finden.
Auch die am Auto daneben (?) silberglänzend sichtbare Ausziehantenne „Seht! Ich hab ein Autoradio! Jaja!“ ist verschwunden, Autoradios waren damals ein kleiner Luxus den man nach der Rückkehr aus Italien gerne wieder nachkaufte.