Kindheitserinnerungen
Die ehemalige Brunnenanlage am Beginn des Hofgartens – oder am Ende, wenn man aus dem Saggen kommt. Die Brunnen gibt es nicht mehr. Ich gebe ja auch zu, dass ich dachte, dass die niedrigen Steine Hundetränken wären. So kann man sich täuschen. Vermutlich habe ich als Kind auch dort getrunken. Der andere Brunnen ist ja viel zu hoch. Irre ich mich, wenn ich mich (nebulos) zu erinnern glaube, dass die ganze Fläche immer nass war?
Der zweite Teil der Kindheitserinnerungen ist die Kleidung der Kinder. Vermutlich haben die allermeisten kleinen Menschen die Kniestrümpfe ebenso „geliebt“ wie ich. Die Sandalen mit Riemen und meist ausgerissenen Löchern. Und die Leiberl mit großen, aufgedruckten Blumen. Besonders arm dran war, wer ältere Geschwister hatte. Oder eine kinderreiche Verwandtschaft.
(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Ph-14.571 und Ph-14.572)
