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Was Ist Denn Das?

Was ist denn das?

Wir sehen scheinbar mehrere Häuser, die irgendwie zusammengeschoben wurden und dann zur Zierde einen halbhohen Kamin aufgesetzt bekommen haben. Im Hintergrund lugt noch ein recht barock verzierter Giebel hervor. Im Vordergrund noch ein mächtiges Flugdach. Auch der charakteristische Zaun lädt nicht gerade zum drüberkraxeln ein. Alles in allem ein recht seltsames Konstrukt. Und als Rätsel gar nicht so einfach.

Wir fragen uns: Wo sind wir?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Ph/A-24.372-84)

Dieser Beitrag hat 10 Kommentare
  1. lange nachgedacht, ein wahrscheinlich Metallverarbeitender Betrieb mit angeschlossenem Bürohaus oder gar Wohnhaus. im Hintergrund der Barockbau – keine Ahnung wo.
    PS zum Zaun,
    ich wäre da leicht drübergekommen, so vor ca 40-45 Jahren….

  2. Ein interessantes Rätsel! Mein erster Gedanke bei dem Bild war, dass es sich vielleicht um ein ehemaliges Gebäude der Hofgärtnerei handelt, z.B. in der östlichen Karl-Kapferer-Straße (bzw. Ecke Kaiserjägerstr. 1). Der verzierte Giebel des direkt dahinter stehenden Gebäudes irritiert aber. Könnte es es ein Betriebsgebäude im ehemaligen Gewerbegebiet des Schlacht- und Viehhofes bzw. der ehemaligen Stadtgärtnerei am Sillzwickl sein?
    Gibt es wirklich niemanden, der diesen kunstvollen Giebel erkennt?

  3. Beim Durchstöbern alter Beiträge bin ich draufgekommen, dass für dieses Rätselfoto noch immer keine Lösung gefunden wurde.
    Irgendwie kam mir das Haus mit dem Bäumen dahinter und diesem charakteristischen Zaun davor immer schon bekannt vor. Da mir Dr. Morscher vor einiger Zeit in einer Email geschrieben hat, ob ich etwas „übersehen“ habe, konzentrierte sich mein Nachdenken natürlich auf Pradl.
    Besonders den Zaun mit den massiven Säulen und der Zeltabdeckung darauf, dazwischen die Mauer / Holz Kombination kenne ich gut. Den gleichen gab es visavis unserem Haus in der Pradlerstraße 15: Das Grundstück des eh. Bus- und Leihwagenunternehmers Leo Bair (Stubaital Busverkehr!) war damit eingesäumt (siehe http://innsbruck-erinnert.at/eine-besondere-kleine-kapelle/ ). Ebenso die Städtische Herberge in der Hunoldstraße (siehe http://innsbruck-erinnert.at/herberge-kaserne-und-ruine/ ). Ich glaube, dass dieser Zaun ein ‚Markenzeichen‘ des Pradler Baumeisters Alois Wörle war. Bei der von ihm geplanten und gebauten Saggenkirche der Barmherzigen Schwestern (siehe http://innsbruck-erinnert.at/die-notkirche/ ) war ja etwas Ähnliches, nur statt Holz Eisen!

    Bei der Hunoldstraße hat es nun geklingelt und ich wage nun zu behaupten: Könnte dieser Bau nicht ein Teil der Seifenfabrik Epp sein? Dahinter steht auch heute noch eine Villa mit einem speziellen Giebel, wenn er auch etwas anders ausschaut. Ich glaub, ich kann mich sogar noch an diese auffälligen Nadelbäume erinnern!

    Wir sind ja oft zu Fuß die Hunoldstraße und entlang des anschließenden Sillufers hinausgegangen – jedes Mal, wenn wir zur Igler oder Stubaier wollten.

  4. Die epp´sche Seifenfabrik hat eine andere Dachform. Erinnern tut mich die Sitauation ein zwei Gegenden: Heiliggrabkriche (Kohlstatt) und Grassmayrgßerei. Beides passt aber lt. Luftbild nicht.

    1. Auch ich hatte diese beiden Örtlichkeiten im Auge, es hat aber wirklich nichts richtig gepasst, außerdem war da der Hinweis von Dr. Morscher, der eher dagegen sprach! Bei der Epp’schen Seifenfabrik hoffte ich auf das Gebäude Nr.16a. Zumindest der linke Teil könnte ident sein – auf Google Earth von der Dachform und von der Vorderfront her gesehen, aber nur dann, wenn man nachträglich umgebaut hätte. Ich hatte mir da schon allerhand zurechtgebastelt (im Geiste also umgebaut).

      Nun glaube ich aber, dass ich doch falsch lag – also bitte weiter knofeln!

  5. Auch mir kam der Zaun am Beginn vom Vorbeifahren oder -radeln so bekannt vor. Meine Assoziation war das westliche Ende der Klappholzstraße. Dort lässt das Orthofoto aus den 1970er Jahren zwar auf einen Zaun dieser Bauart schließen, der wäre aber in einer Kurve und vor den Gebäuden mit einem Grünstreifen dazwischen situiert. Ich bilde mir auch ein, auf dem Luftbild einen Kamin wahrzunehmen, aber die Dachlandschaft der Hauptgebäude passt nicht zum Rätselbild. Daher habe ich diese Möglichkeit wieder verworfen.
    Der „barocke Giebel“ dahinter erinnert mich sehr an den neuen kitschigen Eingangsbereich zum Wiener Prater. Kann es sich hier vielleicht um einen temporären Bau für eine Ausstellung oder Messe aus Sperrholz oder ähnlichem handeln?

  6. Eine wirklich sehr harte Nuss, wie die zahlreichen Kommentare beweisen.
    Ich darf diese harte Nuss somit knacken: Es handelt sich um die ehemalige städtische Desinfektionsanstalt, welche am Herzog-Sigmund-Ufer lag und am 7.4.1945 einen schweren Bombentreffer erhielt. Das Gebäude mit der Hausnummer 9 wurde danach nicht mehr wiederaufgebaut.

  7. … und der Dachgiebel sollte zur zur ehemaligen Neuen Kadettenschule, später die alte Psychiatrie gehören – davon hat es schon eine Aufnahme hier gegeben.

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