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Stadtrand Einmal Anders

Stadtrand einmal anders

Im Frühjahr 1952 blicken wir die Höttinger Au Richtung Westen. Die Straße ist von nur wenigen Fahrzeugen befahren. Kein Individualverkehr, sondern einzelne Lastwägen bringen Güter und Baumaterialien in die Stadt. Die Mutter mit ihrer Tochter kann noch auf dem recht breiten Gehsteignach Westen aus der Stadt wandern. Am Straßenrand lösen sich bäuerliche Gebäude, kleine Handwerksbetriebe und normale Wohnhäuser ab. Es fällt auf, dass es noch keine Reklamen für Geschäfte oder Betriebe gibt.

An der Höttinger Hangseite ist die Abbruchkante deutlich zu erkennen.

Ansonsten hat sich das Bild der Gegend wenig geändert. Oder etwa doch? An was erinnern Sie sich auswendig?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Kr/Ne-608)

Dieser Beitrag hat 9 Kommentare
    1. Also bedeutet das Schild tatsächlich, dass das die B1 ist? Ich dachte mir das auch, weil das Schild ähnlich aussieht wie die heutigen, frage mich aber, warum aus der 1 in späterer Folge die 171 geworden ist.

  1. Was mich interessieren würde: was hat es mit den beiden Seitenstreifen an den Fahrbahnrändern auf sich? Für Parkstreifen erscheint mir das zu schmal – hat es 1952 tatsächlich schon baulich abgetrennte Radwege gegeben? Gibt es hier jemanden, der/die das weiß?

    1. Von dort weiß ich es nicht. Da aber in der Gumppstraße und in der Langstraße bereits in meiner Jugend Radwege bzw. -streifen gleicher oder sehr ähnlicher Bauart vorhanden waren und links auf dem Bild zwei Radler angestrampelt kommen, gehe ich davon aus, dass es so ist.

  2. Die heutige B171 war tatsächlich früher mal Teil der B1 , welche heute nur noch von Wien bis Salzburg geht. Die Umbenennung erfolgte meines Wissens nach mit der großen Straßenreform 1971. Die B182 Brennerstraße war auch vor 1971 schon die B182.

  3. Die Bundesstraße 1 ging sogar durch die Theresienstraße, ich erinnere mich an ein Foto vom Haus neben der CA, wo auch ein Bundesstraßenschild 1 angebracht war. Man fuhr Unibrücke-Marktgraben. Später Richtung Brenner Innrain-Mandelsbergerstraße-Egger-Lienz Straße -Konzertbrücke. Noch Später kam dann die Zirler Schnellstraße mit EInmünug in die Egger Lienzstraße und der Anfang zum Südring war gemacht.

    @Manni Schneiderbauer: Ja, es gab schon Radwege, zB auf der gerade angesprochenen Konzertbrücke. Sie waren bei uns Buben aber äußerst unbeliebt, erstens waren sie so schmal, daß man kaum einen langsameren Radfahrer überholen konne, zweitens kam das dicke Ende vorne an der Kreuzung, wo man dann womöglich von ganz rechts außen links abbiegen mußte. Wir kannten die Regeln und hielten uns daran. Auch die Autofahrer waren so helle, an einem umgewandten Kopf die Abbiegeabsicht eines Radlers zu erahnen, ehe er noch das Handzeichen gab. Viel heutiges Geschrei der Radfahrer wäre obsolet, wenn sie und die Autofahrer sich an StVO hielten. Tja, wir leben halt in der des-is-mir-wurscht-Zeit.

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