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Aus Dem Stadtbild…

Aus dem Stadtbild…

… nahezu vollständig verschwunden, sind heutzutage Polizisten, die an Kreuzungen den Verkehr regeln. Einzug hielten sie in Innsbruck in den 1920er-Jahren, als das rapide wachsende Verkehrsaufkommen vermehrt zu Unfällen und Konflikten führte. Der Innsbrucker Gemeinderat erließ deshalb im Jahr 1927 eine umfassende Regelung für den Straßenverkehr. Demnach war beispielsweise das „Schnalzen mit der Peitsche und das Fahren der Motorfahrzeuge mit offenem Auspuff, sowie der Motorleerlauf bei stehendem Fahrzeuge mit offenem Auspuff“ ebenso untersagt, wie die „Aufstellung von Fuhrwerken bei Straßenbahnhaltestellen […].“

Gleichzeitig wurde damit begonnen, an belebten Kreuzungen sogenannte Direktionspolizisten aufzustellen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. In den Beständen des Innsbrucker Stadtarchivs finden sich hierzu einige interessante Aufnahmen, wie die folgende Fotostrecke zeigt:

Mit lässigen Handbewegungen regelt dieser Städtische Sicherheitsmann den Verkehr beim sog. Stocker-Eck (1929). Eben biegt ein Bus der Linie 4 in den Burggraben ab.
Reges Treiben herrschte auch an der Kreuzung Maximilianstraße-Maria-Theresienstraße.
Der Direktionspolizist an der Kreuzung Maximilianstraße-Maria-Theresienstraße aus anderer Perspektive aufgenommen.
Dieses Foto von der Ecke Meraner-Straße-Maria-Theresienstraße kennen wir zwar schon, passt aber auch in diese Fotostrecke wunderbar.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Sammlung Gottfried Newesely bzw. KR-NE-1984)

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