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Ein Tourismus-Souvenir Des 19. Jahrhunderts

Ein Tourismus-Souvenir des 19. Jahrhunderts

Seit dem Anschluss Innsbrucks an das internationale Eisenbahnnetz Mitte des 19. Jahrhunderts begann auch der internationale Tourismus in Tirol Fuß zu fassen. Plötzlich war es relativ rasch und billig möglich, weite Strecken zu überwinden. Und wenn man die weite Reise nach Tirol hinter sich gebracht hatte, wollte man auch den Lieben zu Hause (und allen „Freunden“) einen Eindruck seines Reiseziels vermitteln. Was bietet sich dafür besser an, als Bilder? Eben.

Die Technik der Chromolithographie vermittelte ab ca. 1860 ein plastisches Bild, noch ehe die Photographie diese Technik ab ca. 1870/80 schrittweise ablösen sollte.

In so einem Leporello konnten auf jeder Seite zahlreiche Abbildungen untergebracht werden, sodass in Summe mehrere Duzend Motive zusammenkamen. Dadurch gewinnen wir auch Darstellungen von Orten, die sonst selten abgebildet wurden. Unter den zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten befindet sich auch der „Speisesaal im Hotel de l´Europe“…

Auch abseits davon gibt es für uns das ein oder andere detail zu entdecken.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Ph/A-24.393-5)

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