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Ein Rätsel Anderer Art …

Ein Rätsel anderer Art …

… verknüpft sich mit diesem Foto, das uns ein treuer Leser zur Verfügung gestellt hat. Diesmal wissen wir nicht nur den Aufnahmeort, sondern auch exakt das Aufnahmedatum. Wir schreiben Mittwoch, den 3. März 1954, und befinden uns vor der alten Höttinger Pfarrkirche. Wir sehen eine illustre Runde, die sich gemeinsam dem Fotografen stellt. Dass gestern Faschingsdienstag war, sieht man ihren Gesichtern nicht an … es handelt sich um keine Hochzeit und auch um keine Familienfeier – soviel steht fest. Aber etwas muss es geben, dass die Damen und Herren verbindet. Haben Sie vielleicht eine Idee, was das sein könnte? Und dann stellt sich natürlich die Frage, warum sie ausgerechnet an diesem Tag zusammenkamen? So viel sei noch verraten: es war kein Zufall, sondern ein fester Brauch …

Gratulation an Hans Muglach, der dieses anspruchsvolle Rätsel blitzschnell gelöst hat!

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare
  1. Es müsste sich ebenfalls um den Theaterverein Hötting, 22 Jahre nach dem Bildl von
    1932 handeln.
    Warscheinlich waren sie am Ascher-Mittwoch nach der anstrengenden Faschings-Saison bei Herrn Hochwürden die Asche auflegen lassen.

  2. Ich glaube es handelt sich um die Innsbrucker Metzgerzunft , die alljährlich am Faschingsdienstag, früher auf der Gallwiese, dann in Kranebitten und seit 1865 in der Höttinger Pfarrkirche, eine Messe für die Verstorbenen Metzgerinnungskollegen lesen ließ. Danach wurde eingekehrt. Auf dem Foto befinden sich mindestens 2-3 Höttinger Metzgermeister. Der Jahrtag wurde immer am Faschingsdienstag abgehalten, darum ist der Zeitungsartikel am Aschermittwoch gedruckt worden.

    1. Herzlichen Dank für die ergänzenden Informationen und die Richtigstellung. Wir hätten gedacht, dass der Aschermittwoch für das sogenannte Metzgeramt geradezu prädestiniert gewesen wäre, aber da haben wir uns wohl geirrt 😉

  3. Den hageren Mann ganz droben links erkannte ich sofort – Herr Max Nagiller. Er war der Besitzer der Metzgerei in der Adamgasse 16 (Eckhaus beim ’schrägen‘ Verbindungsweg zur Salurnerstraße / Hochhaus. Es gab da irgendeine Freundschaft mit der Bäckerei Roilo (ich glaube, es kam vom Schifahren her) ich musste als Bub einige Male Brot mit dem Radl dorthin bringen und bekam im Gegenzug Wurstwaren mit nach Hause!

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