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Sonnenbad Auf Der Seegrube

Sonnenbad auf der Seegrube

Sollten Sie meine Beiträge für diese Seite verfolgt haben (wovon ich ob ihrer verhältnismäßigen Glanzlosigkeit und Freiheit von historisch Auswertbarem nicht ausgehen will, aber gut), so wird Ihnen vielleicht meine Neigung zu Torbögen aufgefallen sein, die inzwischen in zwei meiner Artikel eine prominente Stellung einnahmen.

Heute will ich wiederum die Gelegenheit ergreifen, meinen Fetisch für Rundlich-Erhabenes auszuleben und ihnen den sich oben bietenden Ausblick auf – die Skibegeisterten werden es schon erraten haben – die Seegrube eröffnen. Präziser: den Außenbereich des gleichnamigen Restaurants, in dem man scheinbar schon vor einem knappen Jahrhundert, als das Bild aufgenommen wurde, bei Kaiserschmarrn und/oder Kasspatzln im unverdünnten Sonnenlicht baden konnte.

Ich muss zugeben, dass mir das Schreiben dieses Beitrages selbst Lust macht, meine (inzwischen vermutlich unter einer zentimeterdicken Staubschicht begraben liegenden) Ski auszupacken; wenn auch fraglich bleiben muss, ob die Gefährdung des leiblichen Wohls meiner potentiellen Mitschifahrer durch meine mehr als zweifelhaften Skifahrkünste mit irgendeiner Art von Verantwortlichkeit in Übereinstimmung gebracht werden kann. Naturgemäß könnte ich die Ski zuhauselassen und mich mit Germknödeln begnügen…

(Zuletzt sollte vielleicht noch angemerkt sein, dass bereits ein Beitrag zu dem Bild existiert; und wenn ich auch gerne seine Einzigartigkeit respektiert und erhalten hätte, so kam ich aufgrund meiner bereits erwähnten Neigungen nicht daran vorbei.)

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-29922)

Autor: Julian Mosbacher

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Solche Idylle kann man ruhig wiederholt zeigen. Der Anblick gemütlich in der Sonne sitzender Genießer – sowohl Essen und Trinken im Detail als auch Leben en gros – gefällt mir viel besser als die als Drohung einer Anstrengung in der Frei!zeit in den Schnee gesteckten Konsumgegenstände.
    Ich war so wenig an diesem Sport interessiert, daß ich den Mitschifahrer durchaus als Besitzer eines mir unbekannten japanischen Autos … genug der Selbstentblößung.

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